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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Glossar

Anwaltschaftliche Arbeit: Sie umfasst verschiedene Bereiche: Lobbying,  Bewusstseinsbildung, Aufbau und Vermittlung von Wissen sowie Netzwerkbildung. Die CBM macht sich für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern stark. Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, in der die Bedürfnisse und Interessen behinderter Menschen gleichberechtigt umgesetzt werden.

Braille: Der Franzose Louis Braille entwickelte 1825 die Brailleschrift. Sie besteht aus Punktmustern.

CBM-Mitgliedsverein: Es gibt weltweit elf CBM-Mitgliedsvereine: Australien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Kenia, Neuseeland, Schweiz, Südafrika, USA. Sie setzen international Projekte für Menschen mit Behinderungen um, betreiben Öffentlichkeitsarbeit und sammeln Spenden.

CBM-Projektpartner: Die CBM arbeitet in Entwicklungsländern mit lokalen Partern zusammen. Diese bieten in den gemeinsamen Projekten präventive, kurative, pädagogische und rehabilitative Dienste an.

CBM-Regionalbüro: Die neun Regionalbüros sind jeweils für Projekte in mehreren Ländern/Regionen zuständig und unterstützen die Partnerorganisationen der CBM bei ihrer Arbeit.

CBR: Abkürzung für Community based rehabilitation (deutsch: gemeindenahe Rehabilitation). Strategie zur Entwicklung des Gemeinwesens, die Menschen mit Behinderungen einbezieht. Dabei geht es um mehr als medizinische und therapeutische Hilfe. Leitgedanke ist, in Projekten sowohl die Betroffenen aktiv am Entscheidungsprozess und an der Ausführung zu beteiligen als auch ihre Familien, Nachbarn, Gemeinden und Behörden.

CCBRT: Abkürzung für Community Based Rehabilitation in Tanzania (deutsch: Umfassendes gemeindenahes Rehabilitationsprogramm Tansania). Das Programm bietet Menschen mit Behinderungen neben medizinischer Hilfe auch Unterstützung bei der sozialen Integration.

CoRSU: Abkürzung für Comprehensive Rehabilitaion Services for Uganda (deutsch: Umfassende Rebabilitationsdienste für Uganda)

Co-worker (engl.): CBM-Mitarbeiter vor Ort in den Entwicklungsländern

Disability (engl.): Behinderung

Downsyndrom: bei Menschen mit Downsyndrom, auch Trisomie 21 genannt, liegt das Chromoson 21 drei Mal vor. Sie sind in ihren kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt und haben typische körperliche Merkmale, wie z.B. leicht schrägstehende Augen.

Entwicklungszusammenarbeit: auch Entwicklungshilfe genannt, trägt zu einer nachhaltigen Verbesserung der weltweiten wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und politischen Verhältnisse bei. Dabei stehen auch die Bekämpfung von Armut und Förderung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im Vordergrund.

Eye care program (engl.): Augendienst

Eye Hospital (engl.): Augenkrankenhaus

Flussblindheit: auch Onchozerkose genannt, ist eine Parasitenerkrankung, die vor allem in Afrika vorkommt. Die Kriebelmücke setzt Wurmlarven des parasitären Wurms ab, die im Körper des Menschen zu den Fadenwürmern heranreifen.

Foundation (engl.): Stiftung

Frühgeborenen-Retinopathie: Augenerkrankung bei Frühchen, bei der die Netzhaut betroffen ist. Sie kann zur Netzhautablösung und somit zur völligen Erblindung des Säuglings führen.

Fundraising (engl.): Finanzmittel-Beschaffung
 
Gemeindenahe Rehabilitation (engl.: Community based rehabilitation): Strategie zur Entwicklung des Gemeinwesens, die Menschen mit Behinderungen einbezieht. Dabei geht es um mehr als medizinische und therapeutische Hilfe.  Leitgedanke ist, in Projekten sowohl die Betroffenen aktiv am Entscheidungsprozess und an der Ausführung zu beteiligen als auch ihre Familien, Nachbarn, Gemeinden und Behörden.

Glaukom: auch Grüner Star genannt, ist eine Augenkrankheit. Der Sehnerv wird durch einen zu hohen Augeninnendruck geschädigt. Ein bereits aufgetretener Sehverlust kann nicht mehr rückgängig gemacht, jedoch seine Fortschreitung gestoppt werden.

Global Partnership for Disability and Development (GPDD) (engl.): Globale Partnerschaft für Behinderung und Entwicklung

Grauer Star: auch Katarakt genannt, bezeichnet eine Augenkrankheit, die zur Eintrübung der Augenlinsen führt

Grüner Star: auch Glaukom genannt, ist eine Augenkrankheit. Der Sehnerv wird durch einen zu hohen Augeninnendruck geschädigt. Ein bereits aufgetretener Sehverlust kann nicht mehr rückgängig gemacht, jedoch seine Fortschreitung gestoppt werden.

HIV/Aids: HIV ist ein menschliches Immunschwäche-Virus, das unbehandelt nach einer zumeist mehrjährigen Inkubationszeit zu Aids führt. Es wird durch den Kontakt mit anderen Körperflüssigkeiten übertragen.

Inklusion: Einschluss. Inklusion will  gesellschaftliche Strukturen so verändern und gestalten, dass sie allen Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten von Anfang an besser gerecht werden.

Inklusive Entwicklung: Behinderung wird nicht mehr als Rand- oder Spezialthema behandelt, sondern als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen umgesetzt. In einer inklusiven Gesellschaft haben alle Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit die gleichen Möglichkeiten, Rechte und Pflichten.

Integration: Eingliederung. Menschen mit Behinderungen, die  in die Gesellschaft integriert sind, bilden eine Sondergruppe innerhalb der Gemeinschaft.

International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB) (engl.): Internationale Agentur für die Verhütung von Blindheit

Katarakt: auch Grauer Star genannt, bezeichnet eine Augenkrankheit, die zur Eintrübung der Augenlinsen führt.

Kinderlähmung (Polio): durch Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit, die zu Lähmung führen kann

Klumpfuß: eine meist angeborene Fehlstellung des Fußes. Der Fuß ist nach unten oder innen verdreht, so dass nicht behandelte Kinder nur unter großen Schwierigkeiten und Schmerzen gehen können.

Livelihood program (engl.): Existenzgründungsprogramm

Malaria: Tropenkrankheit, die von Parasiten hervorgerufen wird. Die Übertragung der Krankheit erfolgt zumeist durch den Stich einer weiblichen Stechmücke der Gattung  Anopheles.

Mectizan: Name eines Medikaments. Es verhindert bei Menschen, die von der Kriebelmücke mit Wurmlaven infiziert wurden, die Vermehrung der Fadenwürmer.

Meningitis: Hirnhautentzündung

Onchozerkose: auch Flussblindheit genannt, ist eine Parasitenerkrankung, die vor allem in Afrika vorkommt. Die Kriebelmücke setzt Wurmlarven des parasitären Wurms ab, die im Körper des Menschen zu den Fadenwürmern heranreifen.

Ophthalmologe: Augenarzt

Trachom: hoch ansteckende Bindehautentzündung, die durch Fliegen übertragen wird. Sie kann zur Erblindung führen.

Tuberkulose: bakterielle Infektion der Lunge und anderer Organe. Sie kann zu geistiger und schwerer Körperbehinderung bis hin zum Tod führen.

UN-Behindertenrechtskonvention: Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen trat 2008 in Kraft und konkretisiert die Menschenrechte aus der Perspektive von behinderten Menschen.

Vision 2020: weltweite Kampagne, deren Ziel es ist, vermeidbare Sehbehinderungen bis 2019 um 25 Prozent zu reduzieren.

Vitamin A: essenziell für die Erhaltung einer gesunden Sehkraft. Ein Vitamin-A-Mangel kann zur vollständigen Erblindung führen.

Vitamin-A-Mangel: ist ernährungsbedingt und führt zur Erweichung und Trübung der Hornhaut mit Blindheit als Folge (Xerophthalmie).

Volunteer (engl.): freiwillige/r Helfer/in, ehrenamtliche/r Helfer/in

Xerophthalmie: trockene Augen, verursacht durch Vitamin-A-Mangel

Zerebralparese: frühkindliche Hirnschädigung, bei der die Abstimmung zwischen Gehirn und den Muskeln nicht mehr richtig funktioniert. So haben die Kinder entweder zu viel Körperspannung und krampfen oder zu wenig und sind sehr schlaff.

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