Mädchen mit extremen O-Beinen vor einer Hütte © CBM

Reginas einziger Wunsch: gerade Beine!

Jeder Schritt ist eine Qual für das Mädchen aus Uganda. Es ist, als wären Reginas Beine aus Wachs. Jahr für Jahr krümmen sie sich stärker. Bald wird die Siebenjährige nur noch kriechen können.

Afrikanisches Mädchen mit Unterarmstützen © CBM
Mit ihren O-Beinen kann Regina nur unter Schmerzen gehen. Der Weg zur Schule ist zu weit für sie, denn sie kann nur mühsam humpeln.

Kurz nach Sonnenaufgang: Mühsam humpelt Regina den staubigen Weg entlang. Sie will unbedingt zur Schule, lesen und schreiben lernen, andere Kinder treffen. Doch nach wenigen Schritten zwingen die Schmerzen sie stehen zu bleiben. Obwohl nur 500 Meter entfernt, ist die Schule für Regina unerreichbar.

O-Beine bedrohen Reginas Zukunft

Seit sie zwei Jahre alt ist, biegen sich ihre Beine unterhalb des Knies unaufhaltsam nach außen und bestimmen damit mehr und mehr über ihr Leben: Regina kann nicht zur Schule gehen, hat keine Freunde und braucht im Alltag ständig Hilfe. Ihre Zukunft liegt schon in Scherben, bevor sie überhaupt begonnen hat. Die Siebenjährige hat nur einen Wunsch: "Gerade Beine, die nicht weh tun." Doch ihre Familie lebt in Armut, Geld für einen Arzt ist einfach nicht da.

Afrikanisches Mädchen mit Unterarmstützen © CBM
Beide Beine sind erfolgreich operiert! Regina übt fleißig gehen und freut sich darauf, bald keine Krücken mehr zu brauchen.

Plötzlich stehen die Retter vor der Tür

Reginas Schicksal scheint unausweichlich – bis eine Gemeindehelferin der Christoffel-Blindenmission (CBM) in ihr Dorf kommt und das Mädchen findet. Sie bringt die Siebenjährige in eine CBM-geförderte Klinik, wo ihre O-Beine kostenlos behandelt werden. Zehn Monate, zwei Operationen und viele Physiotherapie-Übungen später beginnt Reginas neues Leben: Leichtfüßig und über das ganze Gesicht strahlend rennt sie zur Schule. "Meine Beine tun nicht mehr weh", ruft sie und fügt lachend hinzu: "Und ich habe jetzt sogar Freundinnen und Freunde!"

Das tut die CBM dank Spenderinnen und Spendern

CBM-Gemeindehelferinnen suchen nach behinderten Kindern – auch in abgelegenen Dörfern. Wenn eines der dort entdeckten Kinder eine Behandlung benötigt, wird es in einer CBM-geförderten Klinik kostenlos operiert und mit Physiotherapie gefördert. Bei Bedarf werden die Kinder mit Prothesen, Rollstühlen oder Gehhilfen versorgt. So schenken wir dank CBM-Spenderinnen und -Spendern behinderten Kindern ein ganz neues Leben.

Video: Die Geschichte von Regina

Afrikanisches Mädchen mit extremen O-Beinen

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