Eine ältere Frau, eine junge mit Kind auf dem Rücken und ein junger Mann sitzen auf einer Bank. Sie lächeln. © CBM

Woche des Sehens 2021: Neue Einsichten!

Mulu aus Äthiopien (2.v.l.) hat nach ihrer Augen-OP definitiv neue Aussichten! Damit noch viel mehr Menschen die Chance auf gutes Sehen bekommen, findet jedes Jahr im Oktober die Woche des Sehens statt. Das Motto 2021: "Neue Einsichten"!

Corona und die Augenkrankheit Trachom

Neue Einsichten hat z.B. Corona gebracht – als warnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn Gesundheitssysteme schwach und Abstand oder Hygiene nicht möglich sind. Das trifft arme Menschen in Entwicklungsländern besonders hart. Und für sie hat das schlimme Folgen. Zum Beispiel bei der ansteckenden Augenerkrankung Trachom.

© Woche des Sehens/iStock/shutterstock/WBH
Das Motto der 20. Woche des Sehens: Neue Einsichten! Zum Beispiel zeigt die Corona-Pandemie, wie lebenswichtig gute Gesundheitssysteme und Hygiene sind. Auch bei der Krankheit Trachom sind diese essentiell, um Blindheit zu vermeiden.

Gutes Sehen, vermeidbare Blindheit und die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und Entwicklungsländern stehen deshalb jedes Jahr im Mittelpunkt der "Woche des Sehens". 2021 fand die Aktionswoche vom 8. bis 15. Oktober statt.

Wie es Menschen mit Augenproblemen in Entwicklungsländern ergeht, ist eines der Themen der Woche des Sehens. Wir machen besonders auf die Auswirkungen der Augenkrankheit Trachom aufmerksam.

Trachom kommt in armen Regionen vor

Corona und die Augenkrankheit Trachom haben etwas gemeinsam: Beide Erkrankungen sind hochansteckend und beide sind für arme Menschen in Ländern mit schwachen Gesundheitssystemen besonders folgenschwer.

Neue Einsichten – neue Aussichten

Trachom, hierzulande selten, ist weltweit die häufigste entzündliche Ursache für Erblindung. In unseren CBM-geförderten Projekten klären wir in den ärmsten Regionen der Welt auf, wie z. B. Händewaschen davor schützen kann und sorgen auch dafür, dass Waschgelegenheiten geschaffen werden. Wir behandeln betroffene Menschen mit Antibiotika und operieren sie wenn nötig an den Augenlidern, um ihre Sehfähigkeit zu retten. So verschaffen wir den Menschen buchstäblich neue Aussichten.

Millionen Menschen weltweit sind von Trachom bedroht!

Ein Mann untersucht die Augen einer Frau. © CBM/Archiv

Ein besonderes Augenmerk auf Hygiene ist bei Corona nötig, genau wie bei der hochansteckenden Augenkrankheit Trachom. Augenarzt Dr. Martin Kollmann erklärt, warum. Und er berichtet, wie man Trachom in den Griff kriegen kann.

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So können Sie helfen, Menschen wie Mulu vor Erblindung zu schützen!

Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, die Augengesundheit in Ländern mit schwachem Gesundheitssystem zu stärken und damit die Lebensqualität von Menschen zu verbessern. Sie helfen, die Ausbreitung von Trachom zu stoppen und mit Trachom infizierte Menschen vor Blindheit zu bewahren.

  • Frau mit Augenverband hält ein Baby im Schoß
    20
    Spenden

    Trachom-Operation

    Bewahren Sie einen Menschen vor Blindheit! Spenden Sie eine Trachom-Operation.

  • Auto
    70
    Spenden

    Medizinischer Außeneinsatz

    Mit dieser Spende finanzieren Sie den Außeneinsatz eines Arztes oder einer Ärztin in einer Schule oder einem abgelegenen Dorf.

Was ist die "Woche des Sehens"?

Die "Woche des Sehens" ist eine Aufklärungskampagne, die 2021 bereits zum 20. Mal stattfand und wieder unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause stand. Organisatoren und Veranstalter machen im Verlauf der Woche auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und weltweit aufmerksam. Die Höhepunkte der Aktionswoche sind jedes Jahr die beiden internationalen Tage "Welttag des Sehens" und "Tag des weißen Stocks".

Die Träger und Unterstützer

Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission (CBM), dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, der Carl Zeiss Meditec AG, der Carl Zeiss Vision International GmbH und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH.

Weiter Informationen zur Woche des Sehens finden Sie auf der Webseite www.woche-des-sehens.de