Ein kleiner Junge mit Dreirad vor einem von Zyklon Idai zerstörten Haus © CBM

Nach Zyklon: Zurück ins Leben trotz großer Not

Sechs Wochen ist es her seit Zyklon Idai mit voller Wucht auf Simbabwe, Mosambik und Malawi traf. Seitdem sind mindestens 700 Menschen gestorben, ganze Landstriche sind überschwemmt und verwüstet, viele Menschen haben alles verloren. Die CBM ist mit ihrem Partner vor Ort und leistet dringend benötigte Nothilfe – doch noch immer können nicht alle Menschen erreicht werden.

Sofortprogramm ist gestartet

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) und ihr lokaler Partner Jairo's Jiri Association (JJA) haben unmittelbar nach dem Zyklon Idai damit begonnen, die Menschen in Simbabwe mit überlebenswichtiger Soforthilfe zu unterstützen. CBM-Notfallbeauftragter Alberto Tonon konnte sich dabei ein Bild über das Ausmaß der Katastrophe machen:

Von seinen Erlebnissen in Simbabwe berichtet Alberto Tonon:

"Die Menschen sind auf sehr unterschiedliche Art und Weise von den Auswirkungen des Zyklons betroffen: Es gibt Menschen, die ihre Häuser verloren haben und nicht wissen, wo sie schlafen sollen. Sie sind gezwungen, ihr gewohntes Umfeld zu verlassen, dabei werden Familien auseinandergerissen.

Es gibt Menschen, die ihre gesamte Ernte verloren haben – was bedeutet, dass sie während der nächsten Monate nichts zu essen haben. Und es gibt Menschen, die erleben mussten, wie ganze Dörfer weggespült wurden und wie Menschen starben.

Sie alle leiden unter der Situation und sorgen sich um die Zukunft. Sie wollen einfach weitermachen und in ihr Leben zurückfinden."

 

Noch immer brauchen viele Menschen dringend Hilfe

Noch immer ist die Situation in Simbabwe dramatisch. Als Folge der zerstörten Infrastruktrur sind viele Dörfer nach wie vor nicht zugänglich – noch immer sitzen unzählige Opfer des Zyklons fest und warten auf Hilfe. Zudem droht die Gefahr, dass sich wegen des verunreinigten Wassers Krankheiten wie Cholera ausbreiten.

Dank Ihrer Spende helfen wir beim Wiederaufbau der zerstörten Dörfer und bereiten die Menschen besser auf solche Katastrophen vor. Bitte helfen Sie mit, damit in einem solchen Notfall niemand zurückgelassen wird!