Ein kleiner blinder Junge sitzt mit hängendem Kopf allein auf einer Bank vor einer Steinmauer. © CBM/Diemer

Gibt es ein Entkommen aus der Armut?

Der kleine Seydou (5) aus der Elfenbeinküste kam blind zur Welt. Er und seine Familie sind bitterarm, sein Vater Lacinan hat große Angst um Seydous Zukunft. Deshalb fasst Lacinan einen Entschluss.

Die Angst ist ständig dabei

Der Vater hält seinen kleinen blinden Sohn an der Hand. Beide stehen in einem fast leerem Raum ihres Hauses. © CBM/Diemer
Seydou lebt mit seiner Familie in einem verlassenen Haus. Nicht einmal ein Bett zum Schlafen hat der kleine Junge.

Ohne Augäpfel kam der fünfjährige Seydou zur Welt – hineingeboren in eine Welt voller Armut. Mit seinen Eltern lebt er in einem heruntergekommenen Haus, die Besitzer sind nach Unruhen geflohen, könnten aber jederzeit zurückkehren. Dann droht der Familie die Obdachlosigkeit.

Was soll nur aus Seydou werden?

Das Haus hat weder Strom noch fließendes Wasser, zum Schlafen gibt es nur eine einfache Bastmatte auf dem kalten Steinboden. Vater Lacinan macht sich große Sorgen um die Zukunft seines Sohnes: "Wir sehen auf der Straße immer wieder blinde Menschen, die betteln – auch blinde Kinder. Ich habe große Angst, dass mein Sohn einmal genauso leben muss."

 

Die einzige Chance für eine bessere Zukunft: Bildung

Ich möchte, dass mein Sohn zur Schule geht, denn Bildung ist wichtig für ihn, damit er im Leben zurechtkommt.

Lacinan, Seydous Vater

Lacinan will sich jedoch nicht mit dem Schicksal seines Sohnes abfinden. Deshalb fasst er einen Entschluss: Seydou soll zur Schule gehen und so die Chance auf ein Leben ohne Armut haben!

Zum Glück gibt es in Seydous Heimatstadt Boukaé eine Schule, die der CBM-Partner Society without Barriers (Gesellschaft ohne Barrieren) betreut. Die Mitarbeiter dort schulen die Lehrer in Braille-Schrift. Und sie helfen dabei, Lehrpläne zu erstellen, die den besonderen Bedürfnissen der elf sehbehinderten und blinden Schüler gerecht werden.

Zwei Schüler sitzen auf ihren Bänken in der Schulklasse. Vor ihnen liegt ein Buch. Einer der beiden Schüler ist blind. © CBM/Diemer
Der blinde Seydou (l.) lernt mithilfe eines besonderen Buchs: Die Bilder sind erhaben, sodass der Junge sie ertasten kann.

Seydou lernt lesen, rechnen und schreiben

Das Besondere an der Schule: Sehbehinderte und sehende Schülerinnen und Schüler lernen hier gemeinsam.

Beim Lernen erhält der Junge Hilfe von seinen sehenden Mitschülern. Sie lesen ihm von der Tafel vor, sodass er dem Unterricht folgen kann.

Außerdem lernt Seydou mithilfe besonderer Schulmaterialien: Die Bilder in seinen Büchern sind besonders geprägt, sodass er sie ertasten kann. Bis der Braille lernt, übt der kleine Junge so schon einmal, wie es ist, mit den Fingern zu sehen!

Schenken Sie blinden Kindern eine bessere Zukunft!

Dass Seydou in eine inklusive Schule gehen kann, ist nur dank Ihrer Spenden möglich. Doch noch immer warten unzählige blinde Kinder in den ärmten Regionen der Welt darauf, die Chance auf Bildung zu bekommen. Bitte helfen Sie diesen Kindern!

  • Kind mit Schulranzen
    25
    Spenden

    Schul-Kit

    Spenden Sie Schulmaterial für ein blindes Kind wie eine Braille-Tafel mit Griffel und ein Mathe-Set mit Abakus.

  • Afrikanischer Junge schreibt auf eine Tafel
    50
    Spenden

    Schulbesuch

    Einen ganzen Monat lang zur Schule gehen – das ermöglichen Sie einem behinderten Kind mit diesem Geschenk.

  • Schulkinder stehen in einer Schlange
    70
    Spenden

    Medizinische Untersuchungen

    Mit dieser Spende finanzieren Sie den Außeneinsatz eines Arztes oder einer Ärztin in einer Schule oder einem abgelegenen Dorf.