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CBM (Christoffel-Blindenmission)

CBM-Schülerwettbewerb Inklusion

Schleswig-Holsteiner Schulen haben beim Wettbewerb die Nase vorn

Lupe auf einer Weltkarte

Mit dem CBM-Schülerwettbewerb "Inklusion – entdecke die Vielfalt." haben sich Kinder und Jugendliche auf die Suche gemacht – und die Vielfalt unserer Welt kennengelernt.

Wie sieht gelungene Inklusion aus? Welche Hindernisse gibt es für ihre Umsetzung – bei uns und weltweit? Wo werden Menschen ausgegrenzt? Und wie können sich Schüler dafür einsetzen, dass Vielfalt gelebt und niemand mehr ausgeschlossen wird?

Diese Fragen haben Schüler im CBM-Schülerwettbewerb 2015/16 unter die Lupe genommen und kreativ Antworten gefunden. Danke an alle, die sich engagiert und mitgemacht haben!

Glückwunsch an die Gewinner!

Schleswig-Holsteiner Schulen hatten unter den Teilnehmenden die Nase ganz vorn: Den Preis für die Grundschule hat die Offene Ganztagsgrundschule Heidberg aus Norderstedt zusammen mit der Norderstedter Werkstatt für Menschen mit Behinderungen gewonnen. Der Preis für die Sekundarstufen geht an die Auguste-Viktoria-Schule (Gymnasium) und die Steinburgschule aus Itzehoe (Sonderpädagogisches Förderzentrum) mit ihrem gemeinsamen Theaterprojekt.

Gruppenbild einer Floorballmannschaft in der Halle
Haben zusammen Spaß beim Floorballspielen: Mitglieder der Norderstedter Werkstätten und Schülerinnen und Schüler der Klasse 3d der Grundschule Heidberg

Gewinner-Projekt Grundschulen: Floorball

Seit Mitte des Jahres trainiert die Floorballmannschaft der Norderstedter Werkstätten einmal wöchentlich mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3d der Grundschule Heidberg. Floorball ist ein dynamisches Stockballspiel (ähnlich wie Hockey) in der Halle. Anfangs wollten nur wenige mitmachen. Doch weil das schnelle Ballspiel offensichtlich Spaß macht, kamen immer mehr Kinder dazu. Jetzt sind alle dabei und freuen sich auf die gemeinsame Sporteinheit. Das Inklusionsprojekt ermöglicht ein langfristiges freundschaftliches Miteinander, bei dem auf spielerische Weise Berührungsängste abgebaut werden und Verständnis füreinander entwickelt wird.

Gewinner-Projekt Sek I/II: Theater

Vor den Sommerferien organisieren die beiden Gewinnerschulen seit einigen Jahren eine Projektwoche. Die Kinder und Jugendlichen sind dann gemeinsam aktiv, z.B. beim Töpfern oder Malen. Eine Gruppe spielt Theater: Sie übt ein Stück ein und führt es auf. Ohne viel Text, dafür aber mit viel Körpersprache und Pantomime erzählen die Schülerinnen und Schüler eine Geschichte vom Miteinander. Das macht allen Beteiligten Spaß. Ihr gemeinsames Ziel, die Aufführung vor Publikum, schweißt sie zusammen und fördert die Gemeinschaft: Gelebte Inklusion!

Der Preis für die Grundschule:

Ein Tag voller Spiel und Spannung! Wir kommen an die Schule und bringen viele Aktionen mit: CBM-Rollstuhlparcours, Erlebnismobil "Drei Minuten blind" und vieles mehr.

Der Preis für die Sekundarstufe I/II:

Ein Klassenausflug nach Hamburg oder Frankfurt in die Erlebnisausstellung "Dialog im Dunkeln". Zusätzlich bekommt die Schulklasse ein Reisegeld von 300 Euro.

Die beiden Gewinnerklassen erwartet außerdem ein toller Überraschungspreis mit unserem Schirmherrn und Kitesurfer Linus Erdmann. Nur so viel sei verraten: Auf den richtigen Wind kommt es an.

Unser Schirmherr: Linus Erdmann

Dreifacher deutscher Meister im Kitesurfen, seit zehn Jahren begeisterter, vielseitiger Sportler aus Hamburg
Mann im Kitesurferanzug

"Seit meiner Kindheit habe ich viel Kontakt mit Menschen mit Behinderungen, z.B. im Waldorfkindergarten, den ich besuchte. Ich habe behinderte Menschen immer als normalen Teil der Gesellschaft akzeptiert: Meine sozial engagierte Oma war dabei ein Vorbild für mich. Den Inklusionsgedanken – dass behinderte Menschen bei allem dazugehören – möchte ich auch anderen vermitteln. Deshalb freue ich mich, beim CBM-Schülerwettbewerb zu Inklusion dabei zu sein!
 
In meiner Klasse haben wir diskutiert, was Inklusion ist – und ob sie richtig umgesetzt wird. Wir fanden, dass Inklusion eine super Sache ist. Aber um jedem Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, muss mehr passieren, nicht nur auf der politischen Ebene, auch auf der menschlichen! Der Prozess der Inklusion wird nicht von heute auf morgen stattfinden. Aber ich freue mich im Alltag zu sehen, wie immer mehr behinderte Menschen selbstverständlich dazugehören: in Schulen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Unternehmen, beim Sport. Die gegenseitige Toleranz aller Menschen ist hierbei gefragt – und ich bin mir sicher, dass der Schülerwettbewerb dazu beitragen wird."

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