Weihnachtsbaum CBM (Christoffel-Blindenmission)

CBM-Kampagne "Stopp den Kreislauf von Armut und Behinderung" war ein Erfolg

Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

Zum Abschluss ihrer Kampagne am 3. Dezember, dem Welttag der Menschen mit Behinderungen, ließ die Christoffel-Blindenmission (CBM) das Europa-Center in Berlin leuchten – für eine inklusive Welt und damit der Kreislauf von Armut und Behinderung gestoppt wird.

Im Mai war die Kampagne "Stopp den Kreislauf von Armut und Behinderung" gestartet, damit Menschen mit Behinderungen endlich stärker in der Entwicklungspolitik berücksichtigt werden. Eine wichtige Voraussetzung, damit sich ihre Lebensbedingungen verbessern. Weltweit gibt es eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, 80 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern.

Mädchen mit Unterarmstützen
Unterschriften-Übergabe vorm Brandenburger Tor (v.l.): Die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp, CBM-Botschafterin Verena Bentele, CBM-Direktor Dr. Rainer Brockhaus, CBM-Botschafter Raul Krauthausen, der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe und der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein.

38.444 Unterschriften gesammelt

Die CBM hatte sich mit einer Unterschriftenaktion dafür stark gemacht, dass die Belange von behinderten Menschen in den künftigen globalen Entwicklungszielen berücksichtigt werden. 38.444 Personen unterstützen die Aktion mit ihrer Unterschrift. Die beiden CBM-Botschafter Verena Bentele und Raul Krauthausen überreichten diese Unterschriften an die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp, die als Vertreterin der Bundesregierung bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 25. September in New York teilnahm. Bei dem Gipfeltreffen verhandelte die internationale Staatengemeinschaft über die globalen Entwicklungsziele ab 2015. Die Bundesregierung nahm die Forderung der CBM auf und setzte sich dort für eine inklusive Entwicklungspolitik ein. Jetzt werden die globalen Entwicklungsziele in internationalen Arbeitsgruppen konkretisiert. Die CBM begleitet diesen Prozess und liefert Input.

Ein Mädchen mit Gehhilfen
Fatuma wurde mit einem Klumpfuß geboren, er konnte nicht behandelt werden, weil ihre Eltern nicht das Geld dafür hatten.

Ein Problem: soziale Ausgrenzung

Große Plakate machten Ende 2013 auf den verhängnisvollen Kreislauf von Armut und Behinderung sowie die damit einhergehende soziale Ausgrenzung behinderter Menschen aufmerksam. Eines der Leuchtplakate zeigte Fatuma. Ein kleines Mädchen aus Kenia, das mit einem Klumpfuß geboren und nicht behandelt wurde, weil seiner Familie das Geld fehlte. Auf einem anderen Plakat war Vincent (37) zu sehen. Der Familienvater hat seit einem Verkehrsunfall eine Körperbehinderung. Die Folge: Er verlor seinen Job, konnte seine Familie kaum noch ernähren. Die Geschichten der beiden Protagonisten zeigen, wie eng Armut und Behinderung in einem Entwicklungsland verknüpft sind.

Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen wie Fatuma und Vincent eine Zukunft haben. Bitte unterstützen Sie uns dabei auch weiterhin.

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