Startseite Hauptnavigation Inhalt Footer und Kontaktmöglichkeiten Suche Spenden
CBM (Christoffel-Blindenmission)

Das bewirkte Ihr Engagement im Jahr 2017!

Wir danken allen CBM-Freundinnen und -Freunden für ihre Unterstützung

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung in den vergangenen zwölf Monaten! 2017 haben CBM-Spenderinnen und -Spender blinden oder anders behinderten Menschen in armen Ländern zu einem Leben voller Chancen verholfen. Für diese Kinder und Erwachsenen ist das ein unschätzbar wertvolles Geschenk. Einen Rückblick von CBM-Vorstand Dr. Rainer Brockhaus auf die Highlights Ihrer Hilfe finden Sie im Video (rechts) – und im folgenden Text.

Kliniken und Rehazentrum eröffnet

In Kamerun förderte die CBM den Bau einer Augenklinik mit Trainingszentrum, das "Magrabi ICO Cameroon Eye Institute" (MICEI). Kameruns Premierminister Philemon Yang eröffnete im April den Neubau feierlich. Die Klinik soll sich zu einem Leuchtturmprojekt für die Augengesundheitsversorgung Kameruns entwickeln. In fünf Stationen werden die Patienten an Erkrankungen der Hornhaut, der Netzhaut, am Grauen und Grünen Star behandelt. Mehr als 12.000 Augenpatienten kamen seit der Eröffnung schon zur Untersuchung!

Mann im weißen Gewand durchschneidet ein Band
Kameruns Premierminister Philemon Yang durchtrennt das Band zur Eröffnung der neuen Augenklinik in Kamerun.
Eien Frau entfernt ein Tuch von einer Plakette
Die sambische First Lady Esther Lungu enthüllt die Plakette des Förderzentrums für behinderte Kinder in Lusaka (Sambia).

Die sambische First Lady Esther Lungu eröffnete im Oktober ein Förderzentrum für Kinder mit Behinderungen in Lusaka (Sambia), das "Special Needs Education Resource Centre". Behinderte Kinder und ihre Eltern aus dem ganzen Land haben damit endlich in Lusaka eine Anlaufstelle zur Beratung und die Chance auf gute Bildung. Das Projekt wurde von der CBM gemeinsam mit dem Hilfswerk der Deutschen Lions und dem TV-Sender RTL gestemmt.

In der ugandischen CoRSU-Rehabilitationsklinik gibt es seit November eine neue Abteilung für komplizierte Fälle mit infizierten Wunden. Die 24-Betten-Abteilung bietet für die Patienten eine besondere Umgebung, in der sie optimal versorgt werden können. Das Verhältnis von Pflegepersonal zu Patient ist auf anderen Stationen 1:10, auf der septischen aber 1:6. Jetzt bekommen noch viel mehr Kinder und Erwachsene in Uganda eine qualitativ hochwertige orthopädische Behandlung!

Notprogramme retten Leben und beugen Behinderung vor

Von Jahr zu Jahr häufen sich weltweit Naturkatastrophen. Und immer sind Menschen mit Behinderungen besonders hart betroffen. Deshalb leistet die Christoffel-Blindenmission (CBM) neben ihrer langfristigen Projektarbeit auch Nothilfe in Entwicklungsländern.

Lebensmittelverteilung an hungernde Menschen in Turkana East in Kenia
Frauen in bunten Saris verteilen Wasser
Tahera und Ara Begum, die zu einer Selbsthilfegruppe behinderter Menschen gehören, verteilen in Gaibandha (Bangladesch) Trinkwasser.

  • In Kenia, Niger, Nigeria und anderen afrikanischen Ländern lassen Dürre und Hunger Millionen Menschen um ihr Leben fürchten. CBM-Partner in Nigeria haben behinderte und nicht behinderte Menschen in 1.718 Haushalten mit Lebensmitteln versorgt und bei Bedarf mit Rollstühlen u.a. Hilfsmitteln. Mehr als 14.000 Menschen wurden auf Augenkrankheiten hin untersucht. Im Niger leistet die CBM Hilfe zur Selbsthilfe. Über 500 Personen erhielten eine Startfinanzierung, um ihre Lebensgrundlage selbstständig zu sichern und ihre Familien zu versorgen. 1.500 Menschen wurden medizinisch untersucht. In Kenia hat der Bau bzw. die Ausbesserung von Brunnen begonnen. Schulkinder bekommen regelmäßig Mahlzeiten und Bauern dürreresistentes Saatgut.
  • Nach dem verheerenden Erdrutsch in Sierra Leone verteilten CBM-Partner Lebensmittelpakete und neben Zelten und Decken für den Alltag wichtige Dinge wie Solarlampen, Kochgeschirr oder Schulmaterial. Psychosoziale Hilfe und Aufklärung in Hygiene gehörten ebenso zum Notprogramm.
  •  In Bangladesch wurden unzählige Menschen Opfer von Überschwemmungen. Im Gaibandha-Distrikt (Bangladesch) erhielten Menschen in 1.500 Haushalten Soforthilfe und Menschen mit Behinderungen bekamen eigene Lebensmittelrationen.
  • In Haiti erhielten nach dem Hurrikan Irma etwa 1.500 besonders bedürftige Familien in dem betroffenen Gebiet Lebensmittelhilfen, Hygieneartikel und medizinische Versorgung. Zu den mittelfristigen Hilfsaktivitäten gehörten die Reparatur von 50 Häusern sowie einkommensschaffende Maßnahmen für 50 Familien durch Viehzucht.

Jubiläum: 50 Jahre CBM in Afrika und Indien

Ein Mann behandelt die Augen eines Mannes
1967: In Aira (Äthiopien) versorgt ein Pfleger einen Augenpatienten.
Eine Frau testet die Augen eines alten Mannes
2017: Bei der Trachom-Reihenuntersuchung im Elose Health Center (Äthiopien) werden auch Sehtests durchgeführt.

Seit 50 Jahren ist die CBM in Afrika und Indien tätig! Zu den drei Projektländern Iran, Afghanistan und Deutschland kamen 1967 fünf weitere in Afrika und Asien hinzu – womit die Ära der weltweiten Projektarbeit der CBM begann. Eine CBM-Umfrage unter Missionsgesellschaften in Entwicklungsländern hatte damals deutlich gezeigt, dass in den 60er Jahren Millionen blinde Menschen völlig unterversorgt waren und es viel zu wenig Augenärzte gab.

Danke für Ihre Hilfe im Jahr 2017

Wir wünschen Ihnen ein glückliches neues Jahr 2018!

Kinder halten Papier mit Aufschrift: Thank you CBM!
Reginas (3.v.r.) Mitschülerinnen und Mitschüler freuen sich mit ihr: Seit sie in der CBM-geförderten CoRSU-Klinik war, hat sie keine O-Beine mehr!
×

Mit Abonnieren des Newsletters
stimmen Sie der Nutzung Ihrer Daten gemäß der zu.