Hämmerle, Peter
Berater

- Einsatzort:
- Pasig City, Manila/Philippinen
- Projekt:
- Kooperative zur Sicherung des Lebensunterhalts für Körperbehinderte - "National Federation of Cooperatives of Persons with Disability"
Schon seit 1992 arbeitet der deutsche Schreinermeister Peter Hämmerle - mit kurzen Unterbrechungen - für die CBM auf den Philippinen.
Seine Aufgabe bestand zunächst darin, einheimischen Berufsausbildungsprojekten und Werkstätten für behinderte Menschen zu helfen, "fit für den Markt" zu werden, um den Menschen mit Behinderungen eine langfristige Berufsperspektive zu sichern. Dazu wurden aus den ehemals "beschützenden Werkstätten" kooperative Produktionsstätten, betrieben und geleitet von Menschen mit Behinderungen.
Auf Initiative von Peter Hämmerle schlossen sich 1998 die einzelnen Kooperativen unter einem Dachverband zusammen.
2005 wurde Hämmerle Berater der "Nationalen Föderation von Kooperativen von Menschen mit Behinderungen" ("National Federation of Cooperatives of Persons with Disability") auf den Philippinen. Dieser CBM-Partner koordiniert die Arbeit der Behindertenkooperativen, in denen inzwischen 1.000 Menschen mit Behinderungen Arbeit finden. Hämmerle unterstützt diesen Dachverband in den Bereichen Geschäftsmanagement, Produktentwicklung und generell in organisatorischen Fragen. Dabei begleitet er die Mitarbeitenden bei dem Prozess, die nötigen Kompetenzen und Fähigkeiten aufzubauen, auch bei der Finanzierungsplanung und Evaluierung.
2009 wurde eine Stiftung gegründet, deren Aufgabe es ist, einerseits durch Spenden einen Kapitalstock aufzubauen, der es ermöglicht bei Großaufträgen (z.B. Produktion von 150.000 Schulstühlen) den Kooperativen kurzfristig die benötigten Mittel vorzustrecken. Andererseits hat die Stiftung sich zum Ziel gesetzt, die Einbeziehung von nichtbehinderten Menschen in die Arbeit der Kooperativen und des Dachverbandes zu fördern.
Die Kooperativen-Föderation ist überzeugt davon, dass die Hilfe zur Selbsthilfe durch die Schaffung von Existenzgrundlagen die Basis sind für gesellschaftliche Beteiligung und letztendlich Inklusion.
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