Pressemeldung vom 6. Mai 2008

Sorgen um Projektmitarbeiter und Patienten

Augenuntersuchung
Landesweite Hilfe: Vor dem Zyklon förderte die CBM in Birma 16 Augengesundheitsstationen.
Foto: CBM/Archiv
BENSHEIM/POTSDAM. "Wir machen uns große Sorgen", so fasst Martin Georgi, Direktor der CBM, die Situation zwei Tage nach dem Zyklon "Nargis" zusammen, bei dem vermutlich bis zu 15.000 Tote und hunderttausende Obdachlose zu beklagen sind. Georgi: "Bislang gibt es noch keinen Kontakt zu unseren Projektmitarbeitern. Wir befürchten das Schlimmste."

Die CBM ist seit über zwanzig Jahren in dem abgeschotteten Land tätig und fördert dort ein landesweites Blindheitsverhütungsprogramm. Es deckte vor dem Zyklon die augenmedizinische Versorgung von fast einem Drittel der Bevölkerung (18,4 Millionen Menschen) ab. Dazu werden landesweit 16 Augengesundheitsstationen unterstützt.

Georgi: "Wir arbeiten trotz der Kommunikationschwierigkeiten gerade mit Hochdruck daran, wie wir vor Ort die Hilfe für die notleidende und arme Bevölkerung Birmas organisieren können." Spendenkonto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 37020500). Kennwort: Birma.

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