Meldung vom 07. Juli 2009
Zwei hessische Juristen in den CBM-Missionsrat gewählt
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links: Heinz-Otto Weber, rechts: Matthias Meister© CBM
GLASHÜTTEN/FRANKFURT/BENSHEIM. Dr. Heinz-Otto Weber aus Glashütten im Taunus und der Frankfurter Matthias Meister wurden Ende Juni in Bensheim an der Bergstraße in den ehrenamtlichen Missionsrat der CBM gewählt.
Dieses Kontrollorgan wird von der Mitgliederversammlung, dem obersten Gremium der CBM Deutschland, für vier Jahre gewählt. Von ihm werden die Richtlinien für die Arbeit der CBM bestimmt. Der Missionsrat legt in Zusammenarbeit mit dem hauptamtlichen Vorstand die Grundsätze der Geschäftspolitik fest. Auch der Jahreshaushaltsplan wird von diesem ehrenamtlichen Kontrollorgan verabschiedet.
Heinz-Otto Weber: Hilfe für Selbsthilfe fördern
Heinz-Otto Weber ist Rechtsanwalt mit den Fachgebieten Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht und Geschäftsführer des Instituts für Genossenschaftswesen an der Philipps-Universität Marburg.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Marburg und Gießen war Weber rund 18 Jahre in diversen leitenden Funktionen für den genossenschaftlichen FinanzVerbund tätig, zuletzt als Direktor Beteiligungsmanagement der DZ Bank, Frankfurt am Main. Das freiheitliche und menschennahe genossenschaftliche Förderprinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist für ihn ein zeitloses und existenzielles Modell. Seit 2004 ist Weber CBM-Mitglied und er unterstützt den Missionsrat bereits seit 2008 durch die Teilnahme an den Sitzungen des Finanzausschusses.
Matthias Meister bringt Erfahrung in Jura und Theologie mit
Matthias Meister ist Jurist und seit zwei Jahren Mitglied von CBM Deutschland. Seit kurzem arbeitet er als Corporate Counsel für einen internationalen IT-Dienstleister in Frankfurt. Außer Jura studierte Meister evangelische Theologie in Hamburg und Heidelberg. Sein besonderes Interesse gilt den Themen Finanzen und Recht einschließlich Corporate Governance. Während seiner Zeit als Anwalt der Wirtschaftskanzlei Clifford Chance hat Matthias Meister auch die CBM-Familie unentgeltlich in einer Sache beraten. Der CBM ist der 42-Jährige mit seiner Familie schon seit langem als Spender verbunden. Die ökumenische Ausrichtung in der tätigen Nächstenliebe innerhalb der CBM-Familie hat ihn vor allem beeindruckt.
100 Jahre Erfahrung in der Hilfe für Menschen mit Behinderungen
Die CBM unterstützt weltweit fast 1000 Projekte in 105 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden. Im Jahr 2008 wurde sie 100 Jahre alt. Im vergangenen Jahr wurden durch die CBM rund 17 Millionen Menschen mit Behinderungen behandelt, gefördert oder betreut. Die Unterstützung der CBM im medizinischen Bereich umfasst besonders Kliniken, Programme zur Vorsorge oder Behandlung von Blindheit und Gehörlosigkeit sowie orthopädische Spezialabteilungen. In der Rehabilitation fördert die CBM Schul- und Berufsausbildung sowie Programme zur gemeindenahen Rehabilitation behinderter Menschen.
Seit 2002 hat die CBM Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN). Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (dzi) wird die CBM seit 1992 zu den anerkannten und empfohlenen Spendenwerken gezählt.
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