Pressemeldung zum 25. Februar 2009
Welttag des Glaukoms
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Diagnose „Glaukom“: In Afrika ist der chirurgischen Eingriff meist der letzte Auswegfür betroffene Menschen.© CBM
BENSHEIM/POTSDAM. Erst zum zweiten Mal wird am 6. März 2009 der Welttag des Glaukoms begangen – dass er seine Berechtigung hat, zeigt die traurige Tatsache, dass weltweit sieben bis acht Millionen Menschen am Grünen Star erblindet sind und ca. 60 Mio. Menschen an einer Frühform leiden, die unbehandelt zur völligen Erblindung führt.
Die CBM macht aus diesem Anlass auf die prekäre augenmedizinische Versorgung von Menschen in Entwicklungsländern aufmerksam.
Der gravierende Mangel an für die Masse der Bevölkerung erreichbarem Fachpersonal (in Afrika kommt 1 Augenarzt auf ca. 1 Mio. Menschen) führt dazu, dass eine Glaukom-Erkrankung in mindestens 50% aller Fälle nicht vor der Erblindung entdeckt wird. Kommt der Patient doch rechtzeitg zum Augenarzt, mangelt es oft an Geld, um die in der westlichen Welt übliche medikamentöse Therapie zu bezahlen, und an der Einsicht, diese Therapie über einen langen Zeitraum fortzuführen.
Daher führt die Diagnose "Glaukom" in Afrika meistens zu einem chirurgischen Eingriff als letztem Ausweg am betroffenen Auge. Doch auch dafür sind erfahrene Augenärzte und die Möglichkeit einer steten Kontrolle des Auges erforderlich.
Die CBM setzt sich intensiv für die Ausbildung von Augenärzten und –krankenschwestern ein. 2007 förderte sie das Training von über 14.000 einheimischen Fachleuten. In CBM-unterstützten Augenkliniken wuchs die Zahl der Glaukompatienten in den letzten zwei Jahren um fast 20 Prozent.
Die CBM unterstützt weltweit mehr als 1000 Projekte in 110 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden.





