Pressemeldung zum Weltkindertag
Lachen und (Über-)Leben
Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten haben besonders in Afrika ein schweres Los
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Collins´ Mutter freut sich: Die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte des Kleinen wurde erfolgreich operiert.© CBM
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Collins: Hier vor der Operation.© CBM
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Collins: Nach der Operation seiner Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.© CBM
BENSHEIM/POTSDAM. Collins´ Mutter lacht schon, ihr kleiner Sohn wird sich bald auch trauen: Kaum noch ist etwas zu sehen von der Lippen- und Gaumenspalte, die das Gesicht des ugandischen Jungen entstellte und das Füttern des Babies zu einer Tortur werden ließ. Collins und seine Mutter fanden den Weg in das von der CBM (Christoffel-Blindenmission) unterstützte Mengo-Hospital in Kampala, wo er fachgerecht operiert wurde. Essen, Lachen und bald auch Sprechen – Collins´ Zukunft ist heller geworden.
Für 30 Millionen Menschen nur drei plastische Chirurgen
Leider gehört er damit noch zu einer Minderheit: Kinder in Afrika, die mit dieser Behinderung geboren werden, haben keine guten Überlebenschancen. Darauf macht die CBM anlässlich des Weltkindertages am 20. September aufmerksam. Es gibt viel zu wenig Kinderärzte und noch weniger plastische Chirurgen, die solche Fehlbildungen korrigieren können. In Uganda zum Beispiel kommen auf eine Bevölkerung von 30 Millionen Menschen nur drei Ärzte für plastische Chirurgie. Kinder, die mit Lippen- und/oder Kiefer- und Gaumenspalten geboren werden, können oft nicht gestillt werden, viele, die die Kleinkindphase überleben, sind mangelernährt. Die Behinderung macht diese Kinder zu sozialen Außenseitern, nicht nur wegen ihres entstellten Gesichts, sondern auch, weil viele nicht verständlich sprechen können. Auf sie wartet ein Leben in Armut und Ausgrenzung.
Ausbildung Einheimischer zu Fachleuten
Damit solche Schicksale immer weniger werden, unterstützt die CBM in Uganda fünf Projekte, in denen Kinder mit Körperbehinderungen Hilfe erhalten – sei es durch eine lebensrettende und lebensverändernde Operation wie bei Collins – oder durch therapeutische Maßnahmen. Im Mai 2009 öffnete das CORSU-Rehabilitationszentrum bei Kampala seine Pforten, hier können Operationen, Vor- und Nachsorge an einem Ort stattfinden. Ein internationales CBM-Team aus Ärzten und Rehafachleuten wird dort Spezialisten aus Uganda weiterbilden. Dieses Projekt steht auch im Mittelpunkt des neuen Patenschaftsprogrammes der CBM, bei dem Kinder mit Behinderungen auf ihrem Weg durch Behandlung und Rehabilitation begleitet werden.
Damit solche Schicksale immer weniger werden, unterstützt die CBM in Uganda fünf Projekte, in denen Kinder mit Körperbehinderungen Hilfe erhalten – sei es durch eine lebensrettende und lebensverändernde Operation wie bei Collins – oder durch therapeutische Maßnahmen. Im Mai 2009 öffnete das CORSU-Rehabilitationszentrum bei Kampala seine Pforten, hier können Operationen, Vor- und Nachsorge an einem Ort stattfinden. Ein internationales CBM-Team aus Ärzten und Rehafachleuten wird dort Spezialisten aus Uganda weiterbilden. Dieses Projekt steht auch im Mittelpunkt des neuen Patenschaftsprogrammes der CBM, bei dem Kinder mit Behinderungen auf ihrem Weg durch Behandlung und Rehabilitation begleitet werden.
Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen verbessern
Die CBM unterstützt weltweit fast 1000 Projekte in 105 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden. Im Jahr 2008 wurde sie 100 Jahre alt. Zwölf CBM-Regionalbüros weltweit assistieren den derzeit 759 Partnerorganisationen bei der Bereitstellung ihrer Dienste für Menschen mit Behinderungen.





