Flüchtlingshilfe Pakistan

Medizinische Versorgung der Schwächsten sichern

Frauen und Kinder bei der Patientenaufnahme
Großer Andrang: Bei der Patientenaufnahme hat sich eine Warteschlange gebildet. Vor allem Frauen und Kinder erhalten hier Hilfe.
© CBM
BENSHEIM. Für die Bewohner der von Regierungstruppen und Taliban umkämpften Regionen im Nordwesten Pakistans wurde die Situation im Mai so gefährlich, dass viele fliehen mussten. Seit kurzem kehren die ersten Menschen in ihre Heimatdörfer zurück. Tausende Flüchtlinge leben jedoch noch immer in den rund 20 offiziellen Camps und der Großteil außerhalb der Flüchtlingslager und bei Gastfamilien. Die weiträumige Zerstreuung der Geflohenen macht die medizinische Versorgung besonders schwierig.
Eine Frau versorgt die blutende Gesichtswunde eines Kindes
Erste Hilfe: Eine Mitarbeiterin verarztet die Gesichtsverletzung eines kleinen Mädchens.
© CBM
Ein Kind mit einer Medikamentenschachtel
Medikamentenausgabe: Der Partner versorgt die Hilfesuchenden mit Arzneien.
© CBM
Auf einem Bett liegender Junge
Akutes Krankheitsstadium: Dieser Junge erhält die dringend benötigte Infusion.
© CBM
CHEF hilft Benachteiligten unter den Flüchtlingen
Der CBM-Partner CHEF/"Comprehensive Health and Education Forum" (Allgemeines Gesundheits- und Ausbildungsforum) hat bei den verheerenden Erdbeben im November 2005 bereits Nothilfe geleistet und bringt seine Erfahrung nun bei der Arbeit für die Binnenflüchtlinge ein. Gerade für Menschen, die keinen Zugang zu den Versorgungsstrukturen offizieller Camps haben, möchte CHEF die medizinische Versorgung sichern und nutzt dazu vorübergehend die Einrichtungen des "Social Security Hospital" in Takhbai. Seit Mitte Juni konnten über 1800 Patienten behandelt werden, darunter vor allem Frauen und Kinder.
Bewußtseinsbildung - Kooperationen
CHEF engagiert sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen. In der Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Organisationen (UNHCR, Internationales Rotes Kreuz, WHO) setzt sich der Partner für die Inklusion benachteiligter Menschen ein.
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