Entwicklungsländer sind deutlich unterversorgt
"WWHearing" will Hörgeräte für alle
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- © CBM / argum / Einberger
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation von 2005 sind weltweit 278 Millionen Menschen von leichten bis gravierenden Hörbeeinträchtigungen betroffen. Zwei Drittel aller hörgeschädigten Menschen leben in Entwicklungsländern; die meisten von ihnen würden von Hörgeräten profitieren. Von den vielen Millionen der weltweit benötigten Hörgeräte werden jedoch nur weniger als 6 % pro Jahr hergestellt und angepasst, und nur ein Bruchteil hiervon geht in die Entwicklungsländer. Nur eine unter vierzig hörgeschädigten Personen wird hier mit einem Hörgerät versorgt.
Die Kampagne und ihr Auftrag
WWHearing (Worldwide Hearing Care for Developing Countries/Weltweite Gesundheitsfürsorge für Hörgeschädigte in Entwicklungsländern) wurde 2003 von zahlreichen Interessensvertretern, die Beziehungen zur WHO unterhalten, u.a. der Christoffel-Blindenmission, ins Leben gerufen wurde.
Der Auftrag von WWHearing besteht darin, durch Bereitstellung geeigneter und erschwinglicher Qualitätshörgeräte das Hörvermögen Betroffener langfristig und umfassend zu verbessern, vorrangig in Entwicklungsländern. Die Kampagne agiert im Einklang mit den WHO-Richtlinien für Hörhilfen und Audiologische Dienste für Entwicklungsländer (2. Aufl. 2004), worin empfohlen wird, dass Hörgeräte Teil eines kompletten HNO-Gesundheitsdienstes einschließlich Diagnostik, Anpassung, Rehabilitation und Personalschulung sein sollten. WWHearing engagiert sich für die Einrichtung und Förderung solcher Dienste zum optimalen Nutzen aller hörgeschädigten Menschen weltweit.
Der Auftrag von WWHearing besteht darin, durch Bereitstellung geeigneter und erschwinglicher Qualitätshörgeräte das Hörvermögen Betroffener langfristig und umfassend zu verbessern, vorrangig in Entwicklungsländern. Die Kampagne agiert im Einklang mit den WHO-Richtlinien für Hörhilfen und Audiologische Dienste für Entwicklungsländer (2. Aufl. 2004), worin empfohlen wird, dass Hörgeräte Teil eines kompletten HNO-Gesundheitsdienstes einschließlich Diagnostik, Anpassung, Rehabilitation und Personalschulung sein sollten. WWHearing engagiert sich für die Einrichtung und Förderung solcher Dienste zum optimalen Nutzen aller hörgeschädigten Menschen weltweit.
Die Partner
Zu den Hauptinteressensvertretern und Partnern gehören Ministerien, internationale und nationale Nichtregierungsorganisationen, Berufsverbände, Organisationen von und für Hörgerätenutzer, Spender sowie Experten.
Zu den derzeitigen Partnern von WWHearing zählen:
Rehabilitationsforschungszentrum für gehörlose Kinder/China (CRRCDC)
Christoffel-Blindenmission (CBM)
Gesundheitsministerium Brasilien
Gesundheitsministerium Indien
Gesundheitsministerium Philippinen
Hearing International
International Association of Logopaedics and Phoniatrics (IALP)
International Association of Physicians in Audiology (IAPA)
International Federation for Hard of Hearing People (IFHOH)
International Society of Audiology (ISA)
Lions Clubs International Foundation (LCIF),
sowie verschiedene Teilnehmer aus Australien, Botswana, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Irland, Indien, Indonesien, Jordanien, Nepal, den Niederlanden, Nigeria, Oman, den Philippinen, Südafrika, Spanien, der Schweiz, Thailand und Großbritannien.
Die WHO ist interessierter Beobachter und leistet technische und organisatorische Unterstützung.
Auch Hersteller (gewerbliche und gemeinnützige) sollen sich im Rahmen eines speziellen, noch von WWHearing auszuarbeitenden und mit der WHO abzustimmenden Programms an der Kampagne beteiligen.
WWHearing heißt weitere Partner und Interessensvertreter willkommen, die sich der Zielsetzung anschließen, bedürftigen Gemeinschaften erschwingliche und qualitativ hochwertige Hörgeräte sowie die entsprechenden Dienste bereitzustellen. Die Partner wählen ein Führungsgremium, das sich aus qualifizierten und erfahrenen Experten zusammensetzt.
Zu den derzeitigen Partnern von WWHearing zählen:
Rehabilitationsforschungszentrum für gehörlose Kinder/China (CRRCDC)
Christoffel-Blindenmission (CBM)
Gesundheitsministerium Brasilien
Gesundheitsministerium Indien
Gesundheitsministerium Philippinen
Hearing International
International Association of Logopaedics and Phoniatrics (IALP)
International Association of Physicians in Audiology (IAPA)
International Federation for Hard of Hearing People (IFHOH)
International Society of Audiology (ISA)
Lions Clubs International Foundation (LCIF),
sowie verschiedene Teilnehmer aus Australien, Botswana, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Irland, Indien, Indonesien, Jordanien, Nepal, den Niederlanden, Nigeria, Oman, den Philippinen, Südafrika, Spanien, der Schweiz, Thailand und Großbritannien.
Die WHO ist interessierter Beobachter und leistet technische und organisatorische Unterstützung.
Auch Hersteller (gewerbliche und gemeinnützige) sollen sich im Rahmen eines speziellen, noch von WWHearing auszuarbeitenden und mit der WHO abzustimmenden Programms an der Kampagne beteiligen.
WWHearing heißt weitere Partner und Interessensvertreter willkommen, die sich der Zielsetzung anschließen, bedürftigen Gemeinschaften erschwingliche und qualitativ hochwertige Hörgeräte sowie die entsprechenden Dienste bereitzustellen. Die Partner wählen ein Führungsgremium, das sich aus qualifizierten und erfahrenen Experten zusammensetzt.
Die Projekte
WWHearing fördert Pilotprojekte in verschiedenen Entwicklungsländern, um eine Reihe von Dienstleistungsmodellen aufzuzeigen, die die Grundsätze der Kampagne reflektieren. Mithilfe dieser Projekte werden auch Erfolge und Klientenzufriedenheit, Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Wirtschaftlichkeit bewertet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse sollen dann in Entwicklungsländern über lokale Partnerschaften umfängliche Projekte gestartet werden.




