Presseinformation zum 18.05.2010
Ultraschall-Warnsystem für den Rollator
Jugend-forscht-Sonderpreis der CBM an Schüler aus Osnabrück verliehen
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Julian Hartstang aus Osnabrück mit seinem Rollator mit Hindernis-Warnsystem.© CBM
BENSHEIM/OSNABRÜCK. Ein Rollator, ein Ultraschallsensor und ein Kontrollkasten – und schon wird mit der richtigen Programmierung älteren Menschen der Alltag erleichtert. Der diesjährige Sonderpreis der CBM (Christoffel-Blindenmission) „Innovationen für Menschen mit Behinderung“ im Rahmen von „Schüler experimentieren“ der Stiftung „Jugend forscht“ in Niedersachsen wurde an den zwölfjährigen Julian Hartstang vom Gymnasium Carolinum in Osnabrück verliehen. Julian entwickelte ein Hindernis-Warnsystem für Rollatoren, das mit Hilfe eines Ultraschallsensors Hindernisse erkennt. Akustische Warnsignale ermöglichen Menschen mit einer Geh- und Sehbehinderung das sichere Laufen mit dem Rollator.
Mehr Sicherheit im Alltag
Der Gedanke dahinter: Ultraschall liegt außerhalb des wahrnehmbaren Bereiches für Menschen und wird daher nicht als störend empfunden. Gegenstände im Bereich des Kontrallkastens reflektieren den ausgesandten Ultraschall und lösen damit ein akustisches Warnsignal aus. Der Nutzer des Rollators kann sich so rechtzeitig auf ein kommendes Hindernis einstellen. Julian hat das Gerät so programmiert, dass es ein akustisches Zeichen gibt, sobald ein Hindernis nur noch 30 Zentimeter entfernt ist oder eine Höhe von wenigstens 0,5 Zentimetern hat.
Bei einem ersten Test im Altenheim stieß die Erfindung des Warnsignal-Systems auf sehr positive Resonanz bei den älteren Menschen. Sie fühlten sich damit sicherer. Die CBM freut sich über das Engagement des Erfinders, der mithilft, ein größeres Verständnis für Menschen mit Einschränkungen zu entwickeln, und belohnt dies mit ihrem Sonderpreis.
650 Millionen Menschen mit Behinderungen
Weltweit gibt es über 650 Millionen Menschen mit Behinderungen, die meisten davon leben in Entwicklungsländern. Sie sind viel stärker von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen als hierzulande, ihre Ausbildungs- und Berufschancen sind denkbar schlecht. Der CBM-Sonderpreis auf Landesebene ist mit 150 Euro dotiert und zeichnet kreative Ideen und Forschungen aus, die helfen Behinderungen zu vermeiden, behinderten Menschen den Alltag erleichtern und zu mehr Chancengleichheit hier und in den Entwicklungsländern beitragen.
Ziel: selbstständigeres Leben ermöglichen
Die CBM ermöglicht Menschen mit Behinderung in rund 1.000 Projekten weltweit ein selbstständigeres Leben. Medizinische Hilfe, Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund, z.B. durch die Unterstützung von Augenhospitälern, Blindenschulen, Förderprogrammen für Hörgeschädigte und Körperbehinderte.
Die CBM ist ein freies Hilfswerk von Christen verschiedener Konfessionen, die der Auftrag verbindet, augenkranken, blinden und anders behinderten Menschen in den armen Ländern zu helfen. 2008 feierte die CBM ihr 100-jähriges Jubiläum.
Nach Landesprämierung folgt Auszeichnung auf Bundesebene
Nach der Prämierung auf Landesebene haben alle Teilnehmer die Chance, den von der CBM im Rahmen von "Jugend forscht" ausgeschriebenen Bundes-Sonderpreis zu erhalten. Bevorzugt werden innovative Ideen ausgezeichnet, die sich mit den Themen Behinderung und Rehabilitation in Entwicklungsländern auseinandersetzen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert.
Kontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die CBM-Pressestelle: Ulrike Loos (06251 131-192), presse@cbm.de
Mehr Sicherheit im Alltag
Der Gedanke dahinter: Ultraschall liegt außerhalb des wahrnehmbaren Bereiches für Menschen und wird daher nicht als störend empfunden. Gegenstände im Bereich des Kontrallkastens reflektieren den ausgesandten Ultraschall und lösen damit ein akustisches Warnsignal aus. Der Nutzer des Rollators kann sich so rechtzeitig auf ein kommendes Hindernis einstellen. Julian hat das Gerät so programmiert, dass es ein akustisches Zeichen gibt, sobald ein Hindernis nur noch 30 Zentimeter entfernt ist oder eine Höhe von wenigstens 0,5 Zentimetern hat.
Bei einem ersten Test im Altenheim stieß die Erfindung des Warnsignal-Systems auf sehr positive Resonanz bei den älteren Menschen. Sie fühlten sich damit sicherer. Die CBM freut sich über das Engagement des Erfinders, der mithilft, ein größeres Verständnis für Menschen mit Einschränkungen zu entwickeln, und belohnt dies mit ihrem Sonderpreis.
650 Millionen Menschen mit Behinderungen
Weltweit gibt es über 650 Millionen Menschen mit Behinderungen, die meisten davon leben in Entwicklungsländern. Sie sind viel stärker von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen als hierzulande, ihre Ausbildungs- und Berufschancen sind denkbar schlecht. Der CBM-Sonderpreis auf Landesebene ist mit 150 Euro dotiert und zeichnet kreative Ideen und Forschungen aus, die helfen Behinderungen zu vermeiden, behinderten Menschen den Alltag erleichtern und zu mehr Chancengleichheit hier und in den Entwicklungsländern beitragen.
Ziel: selbstständigeres Leben ermöglichen
Die CBM ermöglicht Menschen mit Behinderung in rund 1.000 Projekten weltweit ein selbstständigeres Leben. Medizinische Hilfe, Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund, z.B. durch die Unterstützung von Augenhospitälern, Blindenschulen, Förderprogrammen für Hörgeschädigte und Körperbehinderte.
Die CBM ist ein freies Hilfswerk von Christen verschiedener Konfessionen, die der Auftrag verbindet, augenkranken, blinden und anders behinderten Menschen in den armen Ländern zu helfen. 2008 feierte die CBM ihr 100-jähriges Jubiläum.
Nach Landesprämierung folgt Auszeichnung auf Bundesebene
Nach der Prämierung auf Landesebene haben alle Teilnehmer die Chance, den von der CBM im Rahmen von "Jugend forscht" ausgeschriebenen Bundes-Sonderpreis zu erhalten. Bevorzugt werden innovative Ideen ausgezeichnet, die sich mit den Themen Behinderung und Rehabilitation in Entwicklungsländern auseinandersetzen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert.
Kontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die CBM-Pressestelle: Ulrike Loos (06251 131-192), presse@cbm.de





