Rehazentrum für Uganda

Klinik + Rehabilitation = Neue Perspektiven

Kinder mit Krücken
© CBM / argum / Einberger
Winston Churchill nannte Uganda einst "die Perle Afrikas". Heute gehört das Land nach jahrzehntelangen politischen Unruhen und Bürgerkrieg zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Die medizinische Versorgung ist völlig unzureichend. Das bekommen besonders die über eine Million Menschen mit körperlichen Behinderungen zu spüren, von denen derzeit nur zwei Prozent rehabilitative Hilfe erfahren.

Für 200.000 dieser Menschen würde ein chirurgischer Eingriff das Leben deutlich erleichtern – doch die Behandlungskapazitäten reichten nicht aus. Die CBM hat deshalb gemeinsam mit der ugandischen Organisation CoRSU ein Rehabilitationszentrum zur Behandlung körperlich behinderter Menschen aufgebaut. - Am 27. März 2009 fand mit rund 200 Gästen aus dem In- und Ausland die Eröffnung statt (Bildergalerie siehe am Ende des Artikels).
Am Beispiel von Auma, einem kleinen Mädchen mit deformierten Beinen, wird deutlich, was eine orthopädische Operation bewirken kann. Während das Kind vor der OP nur mühsam gehen konnte, ist es danach eine Freude, ihm beim Laufen zuzusehen:

Film über Auma
Projekthintergrund
Interview mit Projektleiter/CEO Simon Bridger (März 2008)
Die Schirmherrin des 100-jährigen Jubiläums der CBM, Eva Luise Köhler, war bereits im März 2008 zu Besuch in Uganda und hat sich damals vor Ort ein Bild über die Lage gemacht.
Besuch von Eva Luise Köhler

Impressionen der Eröffnungsfeier im März 2009
Ein besonderer Tag für das CoRSU-Projekt in Uganda: Unter Teilnahme zahlreicher Würdenträger wurde die neue CoRSU-Rehabilitationsklinik eröffnet. Damit fiel der Startschuss für eine umfassende Versorgung tausender Kinder und Erwachsener mit körperlichen Behinderungen in Uganda.

Corsu Bildergalerie

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