Ulrike Veismann:
Situation in Nordindien immer noch katastrophal
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Ulrike Veismann: „Es gibt hier nur wenig internationale Hilfe und die Not ist gewaltig."© CBM
BENSHEIM/BIHAR. Die Flut im nordindischen Bundesstaat Bihar hat verheerende Folgen. Rund 250.000 Familien haben in den schlimmsten Überschwemmungen seit 50 Jahren ihre Häuser und ihre Existenz verloren.
Krankheiten nehmen täglich zu. Epidemien werden befürchtet. CBM-Notfallkoordinatorin Ulrike Veismann berichtet aus der Krisenregion: „Es gibt hier nur wenig internationale Hilfe und die Not ist gewaltig. Zwei CBM-Teams, davon ein medizinisches, leisten derzeit in 17 Camps für rund 4.200 Menschen erste Hilfe. Sie verteilen Nothilfepakete mit Nahrung, Seife und Chlortabletten zur Reinigung des Wassers. Außerdem behandeln wir die bereits Erkrankten. Doch täglich werden es mehr!“
Durchfall sei die häufigste Erkrankung. Doch gleich danach folgen Augenentzündungen, von denen vor allem Kinder betroffen sind. „Wir bemühen uns bei all der Not auch behinderte Menschen zu erreichen,“ berichtet Veismann. Menschen mit Behinderung sind in Notfallsituationen wie dieser besonders betroffen, da sie oft nur mit Hilfe flüchten konnten und häufig die letzten sind, die bei der Verteilung von Essen und Medikamenten an die Reihe kommen.
Der CBM-Partner Emmanuel Hospital Association (EHA) ist rund um die Uhr im Einsatz. Die CBM bittet um Spenden für die Überschwemmungsopfer auf das Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Kennwort: Indien/Nepal.





