Meldung vom 5. Juni 2009
Weiterhin Hilfe für Bürgerkriegsflüchtlinge im Ostkongo
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Flüchtlingshilfsprogramm: Diese aus ihrer Heimat geflohenen Menschen mit Behinderung erhalten eine Ausbildung und finanzielle Starthilfe, um sich selbständig zu machen.© CBM
GOMA/BENSHEIM. "Die Gewalt scheint endlos. Es gibt so viele Verletzte im Krankenhaus", berichtete Lyn Lusi von der CBM-Partnerorganisation "Heal Africa Goma" im Herbst 2008. Tutsi-Rebellen waren in die Provinzhauptstadt Goma vorgedrungen und die Lage dramatisch. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo herrschten bürgerkriegsähnliche Zustände. 250.000 Menschen flohen aus ihren Dörfern.
Dank ihrer lokalen Partner blieb die CBM als eine der wenigen Hilfsorganisationen im Krisengebiet präsent und ist es bis heute. In drei Regionen leisten CBM-Partner seit Beginn der Krise Nothilfe: Um Goma, Bunia und Butembo.
Hunderte von Familien erhalten weiterhin Nahrungsmittel und medizinische Versorgung, Schwangere werden betreut und Menschen mit Behinderungen mit ihren Bedürfnissen entsprechenden Dienstleistungen versorgt.
Die CBM-Partner bereiten außerdem aus ihrer Heimat geflohene Menschen mit Behinderungen darauf vor, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen - mit Ausbildungsprogrammen und finanzieller Hilfe für notwendige Anschaffungen als Voraussetzung für die Selbständigkeit.
Bisher konnte rund 15.000 Menschen durch die CBM-Partner geholfen werden.
Archiv, Oktober 2008:
Podcast: Rudolf Czikl im Interview zur Situation im Ostkongo (www.podcast.de)




