Fast ein Vierteljahrhundert bei der CBM:
Richard Hess übergibt Arbeit in einheimische Hände
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Richard Hess© CBM / argum / Einberger
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Richard Hess im Gespräch mit seiner Nachfolgerin Domina Maro.© CBM
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Richard Hess und Augenarzt Dr. Heiko Philippin (r.) im Kilimandscharo-Krankenhaus© CBM / argum / Einberger
Nach 24 Jahren Einsatz für die CBM in Jamaika, Deutschland und Tansania geht unser Mitarbeiter Richard Hess in den Ruhestand. Der gelernte Industriekaufmann und Koch war zuletzt Verwaltungs- und Personalleiter am Kilimandscharo-Krankenhaus in Moshi/Tansania. Mit seiner Frau Helga lebt er jetzt wieder in Deutschland.
Die Redaktion des CBM-Freundesbriefs sprach mit ihm über die Übergabe seiner Arbeit in einheimische Hände.
Freundesbrief: In welchem Projekt hat es Dir am besten gefallen?
Richard Hess: Es war überall schön. Es war ein Privileg, in den Projekten Menschen zu helfen. Als Direktor des Krankenhauses in Daressalam habe ich gesehen, wie schlecht es vielen körperbehinderten Menschen bei ihrer Ankunft ging und wie gut sie sich fühlten, als sie das Krankenhaus verlassen konnten. In solchen Momenten habe ich nicht daran gedacht, ob es jetzt acht oder zehn Uhr abends ist. Gefreut hat mich auch, wie sehr meine Kollegen mir vertrauen.
Freundesbrief: Warum hast Du Dich für Domina Maro als Nachfolgerin in Moshi entschieden?
Richard Hess: Sie ist mir aufgefallen, weil sie von sich aus sieht, was gemacht werden muss. Domina Maro ist selbstständig und motiviert. Das ist das Wichtigste. Sie arbeitet seit über zehn Jahren hier am Krankenhaus.
Freundesbrief: Domina, was ist Deine Lieblingsaufgabe als Verwaltungsleiterin?
Domina Maro: Am liebsten arbeite ich in der Materialbeschaffung. Ich schreibe gerne Finanzberichte und beaufsichtige die Verwaltungsmitarbeiter und das medizinische Personal. Ansonsten organisiere ich Treffen und Außeneinsätze, bei denen Menschen mit Behinderungen gefunden werden. Die Arbeit gefällt mir sehr.
Freundesbrief: Richard, warum ist es wichtig, dass eine einheimische Mitarbeiterin die Arbeit fortführt?
Freundesbrief: In welchem Projekt hat es Dir am besten gefallen?
Richard Hess: Es war überall schön. Es war ein Privileg, in den Projekten Menschen zu helfen. Als Direktor des Krankenhauses in Daressalam habe ich gesehen, wie schlecht es vielen körperbehinderten Menschen bei ihrer Ankunft ging und wie gut sie sich fühlten, als sie das Krankenhaus verlassen konnten. In solchen Momenten habe ich nicht daran gedacht, ob es jetzt acht oder zehn Uhr abends ist. Gefreut hat mich auch, wie sehr meine Kollegen mir vertrauen.
Freundesbrief: Warum hast Du Dich für Domina Maro als Nachfolgerin in Moshi entschieden?
Richard Hess: Sie ist mir aufgefallen, weil sie von sich aus sieht, was gemacht werden muss. Domina Maro ist selbstständig und motiviert. Das ist das Wichtigste. Sie arbeitet seit über zehn Jahren hier am Krankenhaus.
Freundesbrief: Domina, was ist Deine Lieblingsaufgabe als Verwaltungsleiterin?
Domina Maro: Am liebsten arbeite ich in der Materialbeschaffung. Ich schreibe gerne Finanzberichte und beaufsichtige die Verwaltungsmitarbeiter und das medizinische Personal. Ansonsten organisiere ich Treffen und Außeneinsätze, bei denen Menschen mit Behinderungen gefunden werden. Die Arbeit gefällt mir sehr.
Freundesbrief: Richard, warum ist es wichtig, dass eine einheimische Mitarbeiterin die Arbeit fortführt?
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- © CBM
Richard Hess: Unser Ziel ist, dass die Menschen uns hier gar nicht mehr brauchen. Deshalb bilden wir am Kilimandscharo-Krankenhaus auch einheimische Augenärzte aus. Wir möchten, dass die Menschen hier Ärzten aus Tansania mehr vertrauen und dass die lokalen Partner mehr Verantwortung übernehmen. Im Krankenhaus versuchen wir, kosteneffizient zu arbeiten, indem wir Geld gar nicht erst ausgeben. Dafür müssen die Mitarbeiter ihre Einstellung ändern. Als zum Beispiel Bretter an den Krankenbetten zu lang waren, haben wir nicht einfach neue gekauft, sondern die alten abgesägt.
Freundesbrief: Welche Pläne hast Du für Deinen Ruhestand?
Richard Hess: In Deutschland möchten wir uns mit Freunden treffen, in Vereine gehen und weiterhin tanzen.
Freundesbrief: Welche Pläne hast Du für Deinen Ruhestand?
Richard Hess: In Deutschland möchten wir uns mit Freunden treffen, in Vereine gehen und weiterhin tanzen.
Freundesbrief:
Alles Gute und herzlichen Dank!




