Information zum 21. Oktober 2009
Trauer um Pionier der Klumpfußbehandlung
Dr. Ponseti verstarb mit 95 Jahren
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Dr. Norgrove Penny, orthopädischer Chirurg und CBM-Berater, mit dem am 18. Oktober 2009 verstorbenen Dr. Ignacio Ponseti.© CBM
BENSHEIM/IOWA. Dr. Ignacio Ponseti, dessen in den 40er Jahren neue, konservative und preisgünstige Klumpfußbehandlung seither weltweit unzähligen Kindern geholfen hat, starb am Sonntag, den 18. Oktober. Er wurde 95 Jahre alt.
Effektive Frühbehandlung macht OP überflüssig
Der aus Spanien stammende amerikanische Arzt war der erste, der eine Behandlungsmethode des angeborenen Klumpfußes entwickelte und bekannt machte, die ohne eine teure, aufwendige Operation auskam. Etwa 25% der gesamten CBM-Arbeit im Bereich Körperbehinderungen betrifft diese Fehlentwicklung der Fußstellung. Die Ponseti-Methode, die ein wöchentliches Eingips-Programm beinhaltet, hat eine sehr kosteneffektive Frühbehandlung kleiner Kinder ermöglicht, die auch nichtärztliche Mitarbeiter im Gesundheitswesen gut erlernen können.
Der aus Spanien stammende amerikanische Arzt war der erste, der eine Behandlungsmethode des angeborenen Klumpfußes entwickelte und bekannt machte, die ohne eine teure, aufwendige Operation auskam. Etwa 25% der gesamten CBM-Arbeit im Bereich Körperbehinderungen betrifft diese Fehlentwicklung der Fußstellung. Die Ponseti-Methode, die ein wöchentliches Eingips-Programm beinhaltet, hat eine sehr kosteneffektive Frühbehandlung kleiner Kinder ermöglicht, die auch nichtärztliche Mitarbeiter im Gesundheitswesen gut erlernen können.
Die Akzeptanz der Alternative zur chirurgischen Behandlung war seinerzeit verhalten und es dauerte viele Jahre, bis Studien eindeutig die Effektivität bewiesen. Auch heute wird die Ponseti-Methode in CBM-unterstützten Projekten v.a. bei Kindern unter zwei Jahren angewandt, denen dadurch eine Operation erspart bleibt. Der frühe Eingriff bewirkt, dass sie sich in der Regel ohne Verzögerung entwickeln können. Zudem ist die Behandlung wesentlich weniger kostenintensiv, als es eine chirurgische Intervention wäre.
CBM-Fachberater verbreiten die Ponseti-Methode
Dr. Steve Mannion, britischer Orthopädie-Berater der CBM, sagt: “Die CBM ist weltweit führend in der Behandlung von Behinderungen, die durch Klumpfuß entstehen. Unsere erfolgreiche Anwendung der Ponseti-Methode in Malawi hat uns dazu bewogen, sie auch in anderen Entwicklungsländern einzuführen. In Afrika ist sie inzwischen die Standardmethode geworden, die effektiver ist als es chirurgische Eingriffe sind. Die Behandlung muss nicht durch einen Arzt erfolgen - sie kann ebensogut durch Gesundheitshelfer geschehen."
Dr. Steve Mannion, britischer Orthopädie-Berater der CBM, sagt: “Die CBM ist weltweit führend in der Behandlung von Behinderungen, die durch Klumpfuß entstehen. Unsere erfolgreiche Anwendung der Ponseti-Methode in Malawi hat uns dazu bewogen, sie auch in anderen Entwicklungsländern einzuführen. In Afrika ist sie inzwischen die Standardmethode geworden, die effektiver ist als es chirurgische Eingriffe sind. Die Behandlung muss nicht durch einen Arzt erfolgen - sie kann ebensogut durch Gesundheitshelfer geschehen."
"Wir haben den ´Vater der Klumpfußbehandlung` verloren", bedauert der kanadische Kinderorthopädiechirurg Dr. Norgrove Penny, CBM-Berater für den Bereich Körperbehinderungen, "Dr. Ponseti war sehr interessiert an der Klumpfuß-Arbeit in Afrika. Das Uganda-Klumpfuß-Projekt der CBM war eine große Inspiration für sein Engagement. Bei der CBM stehen wir voll hinter der Ponseti-Technik und wenden sie in unseren Projekten rund um die Welt mit großem Erfolg an. Ponsetis nicht-chirurgische Behandlung von Babys war eine Art Revolution und in Entwicklungsländern gut anwendbar. Sein Vermächtnis wird weltweit als einer der großen Wendepunkte in der Behandlung von Babys mit körperlichen Behinderungen betrachtet werden."
Zehntausende Kinder mobil dank Ponseti-Technik
Dr. Ponseti starb nach kurzer Krankheit am 18. Oktober im Universitätskrankenhaus von Iowa. Seine Methode der Klumpfußbehandlung hat CBM-Mitarbeiter dazu befähigt, das Leben von Kindern mit Behinderungen grundlegend zum Guten zu wenden: Zehntausende Kinder in der Welt verdanken Dr. Ponseti heute ihre Mobiltiät. Die CBM-Hilfe erreicht jedes Jahr mehr als 16 Millionen Menschen mit Behinderungen.
Dr. Ponseti starb nach kurzer Krankheit am 18. Oktober im Universitätskrankenhaus von Iowa. Seine Methode der Klumpfußbehandlung hat CBM-Mitarbeiter dazu befähigt, das Leben von Kindern mit Behinderungen grundlegend zum Guten zu wenden: Zehntausende Kinder in der Welt verdanken Dr. Ponseti heute ihre Mobiltiät. Die CBM-Hilfe erreicht jedes Jahr mehr als 16 Millionen Menschen mit Behinderungen.
Schon 40 Euro reichen, um einem kleinen Kind mit Gipsverbänden nach der Ponseti-Methode zur Heilung angeborener Klumpfüße zu verhelfen!





