Pelé: Ich bin Mitglied im CBM-Team.

Bitte helft uns!

Pele sitzt zwischen einem Mädchen und einem Jungen auf einer Decke und streckt jubelnd die Hände in die Höhe.
Pelé im Profil, lachend.
Begeistert: Fußball-Legende Pelé ist hingerissen von den Kindern aus der CBM-geförderten Gehörlosenschule von Sao Paulo.
So ist Fabio (im oberen Bild rechts) heute: Aufgeweckt, voller Flausen im Kopf und daher manchmal auch etwas vorwitzig. Und er spielt in einem Team Fußball. Für einen zehnjährigen Jungen eigentlich keine ungewöhnliche Beschreibung. Wenn da nicht diese Krankheit gewesen wäre: Fabio erkrankte an Meningitis und verlor seine Hörfähigkeit.

CBM-Gehörlosenarbeit – ein Beispiel
"Fabio war sechs Monate alt, als es passierte", erinnert sich seine Mutter, die damals vor Entsetzen laut aufschrie, als sie die Diagnose hörte. Den meisten gehörlosen Menschen auf dieser Welt droht ein Leben in Einsamkeit, wenn sie nicht gefördert werden. Je früher die Förderung beginnt, desto besser. Fabio ist dafür ein gutes Beispiel. Dass er heute so unbeschwert und fröhlich ist, hat er der CBM-geförderten Gehörlosenschule in Sao Paulo zu verdanken. Dort geht Fabio bereits in die dritte Klasse. "Ich bin dieser Schule unendlich dankbar für all das, was sie für meinen Sohn getan hat", erklärt die Mutter und strahlt dabei über das ganze Gesicht.

Ein Star engagiert sich
Von dieser Schule hatte auch Pelé gehört. Der große brasilianische Fußballspieler, der zu den herausragendsten Persönlichkeiten unserer Zeit zählt, wollte sich persönlich überzeugen, wie gehörlosen Schülerinnen und Schülern durch die CBM geholfen wird. Daher lud er einige zu sich nach Hause ein. Fabio war auch mit dabei und wurde von Pelé herzlichst empfangen – und das nur fünf Wochen vor der Fußball-Weltmeisterschaft, während derer das Fußball-Idol fast pausenlos beschäftigt ist.
Pelé im Fußballer-Gruppenbild mit sechs Kindern in gelben Trikots.
Ein Team: Pelé und die Kinder der Gehörlosenschule appellieren an unsere Hilfsbereitschaft.
Gegenseitige Begeisterung
Das Eis war schnell gebrochen und schon saßen die Kinder mit Pelé auf dem Rasen und bombardierten ihn mit Fragen, die sie im Unterricht vorbereitet hatten. So wollten sie wissen, ob denn Pelé der Familienname oder ein Spitzname sei. Letzteres stimme. Auch die Lieblingsmannschaften wurden ausgetauscht. Pelé beantwortete alle Fragen geduldig – trotz allem WM-Vorbereitungsstress nahm er sich die Zeit. Das Funkeln in seinen Augen war eine eindeutige Sprache: Dieser Besuch machte ihm richtig Spaß. Der große Pelé war mit Herzblut bei der Sache.

Jubel trägt auch ohne Worte
Dann forderten Fabio und Co. Pelé heraus: Er sollte etwas in Zeichensprache "sagen". Doch zu seinem Glück machten es ihm die Kinder nicht gar zu schwer. "Brasilien wird Fußball-Weltmeister" lautete die Aufgabe. Nach den Zeichen für Brasilien musste er dann eigentlich nur einen Arm jubelnd nach oben werfen – das war eine leichte und gleichsam angenehme Übung für einen Weltfußballer, der in fast jedem Spiel im Durchschnitt über ein Tor jubeln konnte.

Verbundenheit mit der CBM
Schließlich durfte Fabio sogar mit Pelé ein wenig kicken. Die Zeit war jedoch zu schnell um. Doch bevor die Kinder gut mit Autogrammen versorgt und mit innigen Umarmungen verabschiedet sich freudestrahlend auf den Heimweg machten, war es dem Weltfußballer wichtig, seine Fans vor laufender Fernsehkamera von der guten Arbeit der CBM zu überzeugen. Denn für ihn war klar: "Ich bin Mitglied im CBM-Team. Bitte helft uns."

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Videoclip: Der Besuch bei Pelé

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