Uganda - OURS-Rehabilitationszentrum
Patrick, Sara, Joane und Peter:
vier Erfolgsgeschichten
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2007: Wegen seiner spastischen Lähmungen macht der kleine Peter pyhsiotherapeutische Übungen. Kordelia Fischer-Borchert leitet ihn dabei an.© CBM / argum / Einberger
Über vier Jahre lang leitete die Fachlehrerin für Körperbehinderte und Physiotherapeutin Kordelia Fischer-Borchert das OURS*-Rehabilitationszentrum für Kinder in Mbarara/Uganda. Nun steht die Rückkehr nach Deutschland an – einige der Patientengeschichten in dem CBM-geförderten Projekt werden Kordelia immer begleiten.
*(Organized and Useful Rehabilitation Services)
*(Organized and Useful Rehabilitation Services)
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Patrick freut sich über seine Strickmaschine - und die Wollknäuel, die Kordelia Fischer-Borchert ihm hier überreicht.© CBM
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Sara, Patricks Schwester, hatte auch Klumpfüße. Heute besucht sie eine Internatsschule.© CBM
Die Geschichte des Geschwisterpaars Sara und Patrick zum Beispiel: Wenn man den 21-jährigen Patrick heute stolz und freudestrahlend hinter seiner Strickmaschine sieht, würde man kaum annehmen, dass es dem Jungen aus Uganda noch vor wenigen Jahren richtig schlecht ging: Mit seinen Klumpfüßen konnte der damals 17-Jährige nur auf den Fußrücken laufen, was sehr mühsam und schmerzhaft war.
Von den eigenen Eltern und der Dorfgemeinschaft abgelehnt, verlor er zusehends den Lebensmut. "Als Patrick zu uns kam, war er so depressiv, dass er gar nicht mehr leben wollte", erinnert sich Kordelia Fischer-Borchert. Der Junge erfuhr durch seine jüngere
Schwester Sara, die ebenfalls mit Klumpfüßen auf die Welt kam und in OURS behandelt wurde (Bild rechts und ganz unten), von dem CBM-geförderten Rehabilitationszentrum.
Obwohl Patrick mit 17 Jahren für eine solche Behandlung schon recht alt war, entschied er sich dafür, auch wenn die Therapie schmerzhaft und langwierig werden sollte. "Es war seine letzte Hoffung", so Kordelia: "Die Behandlung verlief mit Komplikationen und zog sich über ein Jahr hin. Es war sehr hart für Patrick."
Patrick und Sara - im Alltag angekommen
Doch der junge Mann gab nicht auf: Schon während der Behandlung besuchte er von OURS aus die nahegelegene Schule und machte 2009 seinen Abschluss. Danach absolvierte er eine Lehre als Stricker. Das OURS-Projekt überreichte dem heute 21-Jährigen zu Weihnachten eine Strickmaschine, mit der er sich seinen Lebensunterhalt verdienen kann. "Es war ein großes Geschenk für mich, Patrick über die Jahre zu begleiten und seine Entwicklung zu einer fröhlichen, selbstständigen Persönlichkeit zu erleben", sagt Kordelia. Auch Patricks Schwester Sara geht es gut: Sie besucht mit Unterstützung von OURS eine Internatsschule.
Schwester Sara, die ebenfalls mit Klumpfüßen auf die Welt kam und in OURS behandelt wurde (Bild rechts und ganz unten), von dem CBM-geförderten Rehabilitationszentrum.
Obwohl Patrick mit 17 Jahren für eine solche Behandlung schon recht alt war, entschied er sich dafür, auch wenn die Therapie schmerzhaft und langwierig werden sollte. "Es war seine letzte Hoffung", so Kordelia: "Die Behandlung verlief mit Komplikationen und zog sich über ein Jahr hin. Es war sehr hart für Patrick."
Patrick und Sara - im Alltag angekommen
Doch der junge Mann gab nicht auf: Schon während der Behandlung besuchte er von OURS aus die nahegelegene Schule und machte 2009 seinen Abschluss. Danach absolvierte er eine Lehre als Stricker. Das OURS-Projekt überreichte dem heute 21-Jährigen zu Weihnachten eine Strickmaschine, mit der er sich seinen Lebensunterhalt verdienen kann. "Es war ein großes Geschenk für mich, Patrick über die Jahre zu begleiten und seine Entwicklung zu einer fröhlichen, selbstständigen Persönlichkeit zu erleben", sagt Kordelia. Auch Patricks Schwester Sara geht es gut: Sie besucht mit Unterstützung von OURS eine Internatsschule.
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2011: Peter (links) kann heute sogar Fußball spielen!© CBM
Peter lernt laufen
Nach vier Jahren in OURS können Kordelia und ihre einheimischen Mitarbeiter auf viele Patientengeschichten mit Happy End zurückblicken: Auf die des kleinen Peter zum Beispiel, der an spastischen Lähmungen leidet. Als Kordelia ihn 2007 mit zweieinhalb Jahren traf, konnte er weder selbstständig sitzen noch essen. An Stehen und Laufen war nicht zu denken. Kordelia zeigte Peters Vater Übungen, die er mit seinem Sohn machen sollte. Vier Jahre später kann Peter nicht nur stehen, sondern sogar Fußball spielen!
Nach vier Jahren in OURS können Kordelia und ihre einheimischen Mitarbeiter auf viele Patientengeschichten mit Happy End zurückblicken: Auf die des kleinen Peter zum Beispiel, der an spastischen Lähmungen leidet. Als Kordelia ihn 2007 mit zweieinhalb Jahren traf, konnte er weder selbstständig sitzen noch essen. An Stehen und Laufen war nicht zu denken. Kordelia zeigte Peters Vater Übungen, die er mit seinem Sohn machen sollte. Vier Jahre später kann Peter nicht nur stehen, sondern sogar Fußball spielen!
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2007: Joane musste monatelang mit eingegipstem Fuß leben.© CBM / argum / Einberger
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2011: Joane beim Ballspielen!© CBM
Joanes neue Selbstständigkeit
Auch die damals neunjährige Joane steht mittlerweile auf gesunden Füßen und kann gut laufen. Sie geht allein zur Schule und von ihrem Klumpfuß ist praktisch nichts mehr zu sehen. Sie hat jetzt alle Chancen auf ein selbstständiges Leben.
Auch die damals neunjährige Joane steht mittlerweile auf gesunden Füßen und kann gut laufen. Sie geht allein zur Schule und von ihrem Klumpfuß ist praktisch nichts mehr zu sehen. Sie hat jetzt alle Chancen auf ein selbstständiges Leben.
OURS verändert Leben
Joane, Peter, Sara und Patrick sind nur vier von 5.000 Kindern, denen das OURS-Team im vergangenen Jahr helfen konnte – sieben Mal so viel wie bei Kordelias Ankunft dort im Januar 2007 behandelt wurden. Doch der Erfolg des Projekts lässt sich nicht allein in Zahlen messen: "Kinder mit Behinderungen brauchen Bildung, damit sie eines Tages ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können", erklärt Kordelia.
Joane, Peter, Sara und Patrick sind nur vier von 5.000 Kindern, denen das OURS-Team im vergangenen Jahr helfen konnte – sieben Mal so viel wie bei Kordelias Ankunft dort im Januar 2007 behandelt wurden. Doch der Erfolg des Projekts lässt sich nicht allein in Zahlen messen: "Kinder mit Behinderungen brauchen Bildung, damit sie eines Tages ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können", erklärt Kordelia.
So war es wichtig, Schulen zu finden und Lehrer auszubilden, die bereit sind, behinderte Kinder zu unterrichten. Außerdem wurden Strukturen geschaffen, damit das Programm erfolgreich weiterlebt: Strategische Planung, Fortbildungen, Arbeitsplatzbeschreibungen und Arbeitspläne für die Mitarbeiter, eine Klientendatei mit Dokumentation, eine Datenbank und die Einarbeitung eines Nachfolgers geben OURS eine solide Basis.
Doch das Schönste war, die Veränderungen zu erleben, die die OURS-Mitarbeiter bei ihren Klienten bewirkt haben, erzählt Kordelia: "Es war wunderschön zu sehen, wie die jungen Leute sich entwickelt haben – es hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig und wertvoll unsere Arbeit ist. Ich bin dankbar für die motivierten Mitarbeiter, und die neuen Perspektiven, die dem Leben vieler Kinder und Familien einen Sinn geben."
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2007: Sara mit eingegipsten Füßen. - Heute kann sie normal gehen!© CBM / argum / Einberger
Bitte helfen Sie mit!
Ein Kind eine Woche lang z.B. im OURS-Projekt unterzubringen
kostet 20 Euro.
Die Gipskorrektur eines Klumpfußes kostet pro Monat ca. 40 Euro.
Ein Rollstuhl kostet zwischen 180 und 200 Euro.
Kennwort: Reha
kostet 20 Euro.
Die Gipskorrektur eines Klumpfußes kostet pro Monat ca. 40 Euro.
Ein Rollstuhl kostet zwischen 180 und 200 Euro.
Kennwort: Reha




