Information zum 1. Oktober 2009
Der neue CBM-Direktor Brockhaus steht Rede und Antwort
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Dr. Rainer Brockhaus, CBM-Direktor für Kommunikation und Fundraising© CBM
Am 1. Oktober trat Dr. Rainer Brockhaus bei der Christoffel-Blindenmission sein Amt als Direktor für Fundraising und Kommunikation an. Wir haben ihn nach Zielen und Herausforderungen gefragt - für die Entwicklungszusammenarbeit in Entwicklungsländern mit und für Menschen mit Behinderungen.
In welchen Bereichen wollen Sie die CBM voranbringen? Welche Ziele haben Sie?
Dr. Brockhaus: Ich wünsche mir für die CBM starkes Wachstum. Nicht weil Wachstum an sich wichtig wäre, aber wir brauchen Größe, um unseren Auftrag zu erfüllen und die Interessen von Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern noch besser vertreten zu können. Dafür will ich arbeiten und kämpfen.
Wo sehen Sie Herausforderungen in der Arbeit für Menschen mit Behinderung?
Dr. Brockhaus: Die größte Herausforderung sehe ich darin, dass Menschen mit Behinderung oft ausgegrenzt werden. Das Verhalten der Gesellschaft ist das Fatale: Die Behinderung selbst ist nicht immer schwerwiegend, aber der Umgang der Gesellschaft mit Behinderung macht das Leben für behinderte Menschen oft zur Qual. Wichtig ist, dass wir nicht beim Mitleid für behinderte Menschen stehen bleiben. Menschen mit Behinderung brauchen und wollen kein Mitleid. Sie sind vollwertige Mitglieder der Gesellschaft.
Wo sehen Sie in Entwicklungsländern die Ansatzpunkte für die Arbeit?
Dr. Brockhaus: Behinderung hat gerade in Entwicklungsländern wirtschaftliche Auswirkungen, nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern für ganze Regionen, Bevölkerungsgruppen und Völker. Die Flussblindheit hat zum Beispiel zur Entvölkerung mancher fruchtbaren Gebiete geführt.
Nur wenn wir die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen über das Einzelschicksal hinaus deutlich machen, werden wir die nötigen grundlegenden Veränderungen erreichen.
Dr. Brockhaus: Ich wünsche mir für die CBM starkes Wachstum. Nicht weil Wachstum an sich wichtig wäre, aber wir brauchen Größe, um unseren Auftrag zu erfüllen und die Interessen von Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern noch besser vertreten zu können. Dafür will ich arbeiten und kämpfen.
Wo sehen Sie Herausforderungen in der Arbeit für Menschen mit Behinderung?
Dr. Brockhaus: Die größte Herausforderung sehe ich darin, dass Menschen mit Behinderung oft ausgegrenzt werden. Das Verhalten der Gesellschaft ist das Fatale: Die Behinderung selbst ist nicht immer schwerwiegend, aber der Umgang der Gesellschaft mit Behinderung macht das Leben für behinderte Menschen oft zur Qual. Wichtig ist, dass wir nicht beim Mitleid für behinderte Menschen stehen bleiben. Menschen mit Behinderung brauchen und wollen kein Mitleid. Sie sind vollwertige Mitglieder der Gesellschaft.
Wo sehen Sie in Entwicklungsländern die Ansatzpunkte für die Arbeit?
Dr. Brockhaus: Behinderung hat gerade in Entwicklungsländern wirtschaftliche Auswirkungen, nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern für ganze Regionen, Bevölkerungsgruppen und Völker. Die Flussblindheit hat zum Beispiel zur Entvölkerung mancher fruchtbaren Gebiete geführt.
Nur wenn wir die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen über das Einzelschicksal hinaus deutlich machen, werden wir die nötigen grundlegenden Veränderungen erreichen.
Was tun Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie nicht arbeiten müssen?
Dr. Brockhaus: Ich verbringe viel Zeit mit der Familie. Ich habe eine tolle Frau und drei wunderbare Kinder. Uns fällt immer etwas Schönes ein.
Außerdem bin ich in unserer Kirchengemeinde aktiv und im Vorstand des Bezirks, zu dem unsere Gemeinde gehört. Und dieses Jahr habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir ein Motorrad gekauft. Die Fahrten durch den Schwarzwald im Sommer habe ich jedes Mal sehr genossen.
Dr. Brockhaus: Ich verbringe viel Zeit mit der Familie. Ich habe eine tolle Frau und drei wunderbare Kinder. Uns fällt immer etwas Schönes ein.
Außerdem bin ich in unserer Kirchengemeinde aktiv und im Vorstand des Bezirks, zu dem unsere Gemeinde gehört. Und dieses Jahr habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir ein Motorrad gekauft. Die Fahrten durch den Schwarzwald im Sommer habe ich jedes Mal sehr genossen.





