Kommunikation in zwei Welten
Nancy trägt ein Hörgerät
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Gehörlosenschule: Hier lernt Nancy verschiedene Kommunikationsarten.
Foto: CBM/argum/Einberger
"Nancy macht gute Fortschritte", urteilt Margret, während ihre Schülerin die richtige Lösung der Aufgabe an die Tafel schreibt. Mittlerweile gehört die zehnjährige, seit der Geburt gehörlose Kenianerin zu den Besten ihrer Klasse und ist sogar deren Sprecherin. "Sehr gut", lobt die Lehrerin mit deutlichen Lippenbewegungen und in Gebärdensprache, als Nancy sie anschaut. Die Viertklässlerin strahlt über das ganze Gesicht und setzt sich wieder auf ihren Platz.
Seit Nancy die CBM-unterstützte Schule für gehörlose Menschen in der kenianischen Kleinstadt Kambui besucht, hat sich einiges für sie verändert: Sie hat Freundinnen gefunden und eine starke Schulgemeinschaft, die ihr Halt gibt. Noch vor wenigen Jahren hätte sich ihre Familie nicht vorstellen können, dass Nancy in der Landessprache Kisuaheli und in Englisch lesen und schreiben lernen würde. Sogar die Lippenbewegungen ihrer Mitmenschen vermag sie in beiden Sprachen recht gut zu erkennen. – Dank des Unterrichts in Kambui, der den Kindern ermöglicht, sich in beiden Welten zurechtzufinden: der hörenden und der gehörlosen Menschen.
Ein Hörgerät hilft bei der Wahrnehmung der Umwelt
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Kisuaheli-Unterricht: Dazu gehört neben dem Schreiben und Lesen auch das Lippenlesen.
Foto: CBM/argum/Einberger
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