Presseinformation der CBM vom 17. August 2010
Nothilfe Pakistan: Nach der Flut kommen die Krankheiten
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Pakistan: Zerstörtes Land© CBM
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Nahrungsmittelverteilung in Cheena durch den CBM-Partner CHEF
© CHEF
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Inhalt der überlebensnotwendigen Lebensmittelpakete
© CHEF
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Cheena: Medizinische Versorgung von Frauen und Kindern in der mobilen Klinik des CBM-Partners CHEF
© CHEF
BENSHEIM/PAKISTAN. Nahezu 50 Prozent der von der Flut betroffenen Bevölkerung Pakistans könnte durch den Ausbruch von Seuchen und Malaria in den nächsten Wochen und Monaten schwer erkranken, befürchtet ein Mitarbeiter der Christoffel-Blindenmission (CBM) in Pakistan. „Nach der Flut kommen die Krankheiten“, sagt er. Lungenkrankheiten und Hautirritationen seien schon jetzt sehr verbreitet und auch Infektionen aller Art nähmen täglich zu. Wenn die Hilfe nicht schnell komme, könne es für Millionen Menschen dramatische Folgen haben. Die größte Herausforderung in den ersten vier bis sechs Wochen ist es daher, sauberes Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung zu gewährleisten, um eine Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.
CHEF versorgt rund 5000 Menschen
Ein Arzt koordiniert die Nothilfe der CBM in der Umgebung von Cheena im Distrikt Charsadda, der mit seinen 60.000 Einwohnern zu den am schlimmsten von der Flut betroffenen Regionen im Nordwesten Pakistans zählt. Zu CHEF gehören dort vier von den Fluten bisher verschonte Einrichtungen, die die generelle medizinische Versorgung sowie die Augen- und Ohrengesundheit der Bevölkerung sicherstellen. Über diese Einrichtungen versorgt CHEF derzeit rund 5.000 Menschen mit Trinkwasser, Nahrung und medizinischer Hilfe und kümmert sich im Besonderen darum, dass Menschen mit Behinderungen Hilfe erhalten.
Vor allem Kinder werden traumatisiert
Der medizinische Fachberater berichtet, dass rund um Cheena über 70 Prozent aller Gebäude zerstört seien. „Auch wenn die Nothilfe das Schlimmste verhindern kann, werden die Menschen noch lange mit der Katastrophe zu kämpfen haben“, sagt er nüchtern. „Wenn das Wasser sinkt und die Zerstörung sichtbar wird, wenn die Menschen sehen, dass ihre gesamte Lebensgrundlage vernichtet ist, dann wird ihnen erst das ganze Ausmaß des Schreckens zu Bewusstsein kommen.“ Die Flutopfer würden voraussichtlich noch Jahre unter der Angst vor einer Überschwemmung leiden. Besonders Kinder seien davon betroffen.
Wiederaufbau von Schulen geplant
Schon jetzt plant der CBM-Partner für die Zeit nach der Katastrophe. So sollen 400 Familien in ein „Geld-für-Arbeit-Programm“ einbezogen werden. Von den vier Schulen in Cheena wurden drei durch die Flut völlig zerstört, berichtet ein Mitarbeiter der CBM. „Wir müssen die Schulen wiederaufbauen, damit Kinder die Not zu Hause für kurze Zeit vergessen können und für ihre eigene Zukunft lernen“, betont der Fachberater. Psychosoziale Hilfe, die in den vier Einrichtungen von CHEF schon in der nächsten Woche anlaufen soll, sei auch für die Kinder bereits fest mit eingeplant.
CBM bittet um Unterstützung
Bei Katastrophen leistet die CBM über ihre Partner unbürokratische Nothilfe. Wo zuvor Hörgeräte angepasst oder behinderte Kinder betreut wurden, werden zum Beispiel Verletzungen behandelt oder Nahrungsmittel ausgegeben. Dabei nimmt sich die CBM speziell der Menschen mit Behinderung an, da sie in solchen Situationen besonders hilflos sind. Die CBM bittet um Spenden für ihre Nothilfearbeit in Pakistan unter dem Kennwort "Nothilfe Pakistan", Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00).
CHEF versorgt rund 5000 Menschen
Ein Arzt koordiniert die Nothilfe der CBM in der Umgebung von Cheena im Distrikt Charsadda, der mit seinen 60.000 Einwohnern zu den am schlimmsten von der Flut betroffenen Regionen im Nordwesten Pakistans zählt. Zu CHEF gehören dort vier von den Fluten bisher verschonte Einrichtungen, die die generelle medizinische Versorgung sowie die Augen- und Ohrengesundheit der Bevölkerung sicherstellen. Über diese Einrichtungen versorgt CHEF derzeit rund 5.000 Menschen mit Trinkwasser, Nahrung und medizinischer Hilfe und kümmert sich im Besonderen darum, dass Menschen mit Behinderungen Hilfe erhalten.
Vor allem Kinder werden traumatisiert
Der medizinische Fachberater berichtet, dass rund um Cheena über 70 Prozent aller Gebäude zerstört seien. „Auch wenn die Nothilfe das Schlimmste verhindern kann, werden die Menschen noch lange mit der Katastrophe zu kämpfen haben“, sagt er nüchtern. „Wenn das Wasser sinkt und die Zerstörung sichtbar wird, wenn die Menschen sehen, dass ihre gesamte Lebensgrundlage vernichtet ist, dann wird ihnen erst das ganze Ausmaß des Schreckens zu Bewusstsein kommen.“ Die Flutopfer würden voraussichtlich noch Jahre unter der Angst vor einer Überschwemmung leiden. Besonders Kinder seien davon betroffen.
Wiederaufbau von Schulen geplant
Schon jetzt plant der CBM-Partner für die Zeit nach der Katastrophe. So sollen 400 Familien in ein „Geld-für-Arbeit-Programm“ einbezogen werden. Von den vier Schulen in Cheena wurden drei durch die Flut völlig zerstört, berichtet ein Mitarbeiter der CBM. „Wir müssen die Schulen wiederaufbauen, damit Kinder die Not zu Hause für kurze Zeit vergessen können und für ihre eigene Zukunft lernen“, betont der Fachberater. Psychosoziale Hilfe, die in den vier Einrichtungen von CHEF schon in der nächsten Woche anlaufen soll, sei auch für die Kinder bereits fest mit eingeplant.
CBM bittet um Unterstützung
Bei Katastrophen leistet die CBM über ihre Partner unbürokratische Nothilfe. Wo zuvor Hörgeräte angepasst oder behinderte Kinder betreut wurden, werden zum Beispiel Verletzungen behandelt oder Nahrungsmittel ausgegeben. Dabei nimmt sich die CBM speziell der Menschen mit Behinderung an, da sie in solchen Situationen besonders hilflos sind. Die CBM bittet um Spenden für ihre Nothilfearbeit in Pakistan unter dem Kennwort "Nothilfe Pakistan", Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00).
Seit 1973 CBM-geförderte Projekte in Pakistan
Die Christoffel-Blindenmission fördert bereits seit 1973 Hilfsprojekte in Pakistan. Fünf der 15 Projekte befinden sich in den von der Flut betroffenen Regionen. Die CBM unterstützt weltweit rund 900 Projekte in 99 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden.
Die Christoffel-Blindenmission fördert bereits seit 1973 Hilfsprojekte in Pakistan. Fünf der 15 Projekte befinden sich in den von der Flut betroffenen Regionen. Die CBM unterstützt weltweit rund 900 Projekte in 99 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden.
Presseinformation 13. August:
CBM stellt 60.000 Euro für Flutopfer in Pakistan bereit
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Presseinformation 5. August:
Flutkatastrophe in Pakistan: CBM-Partner weiten Hilfsmaßnahmen aus
Presseinformation 4. August 2010:
Flutkatastrophe in Pakistan: CBM leistet medizinische Hilfe
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