Presseinformation zum 18.06.2010
Krücken mit integrierter Beinablage entwickelt
Jugend-forscht-Sonderpreis der CBM geht an Schüler aus Nürnberg
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- © CBM
BENSHEIM/NÜRNBERG. Menschen, die aufgrund einer Verletzung mit Krücken laufen, müssen in Ruhepausen oftmals ihr Bein hochlegen. Dabei mangelt es häufig im Alltag an einer geeigneten Ablagefläche. Zwei Schüler des Hans-Sachs-Gymnasiums in Nürnberg haben sich dieses Problems angenommen und entwickelten eine Krücke mit integrierter Ablagemöglichkeit. Dafür erhielten Pauline Weisgerber (12) und Leopold Hiller (12) den diesjährigen Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission (CBM) „Innovationen für Menschen mit Behinderung“ im Rahmen von „Schüler experimentieren“ der Stiftung „Jugend forscht“ in Bayern.
Umbau mit wenigen Handgriffen möglich
Stühle oder Hocker können bei Beinverletzungen als Ablage dienen, jedoch hat man diese nicht immer zur Hand. Die beiden Schüler setzten sich daher zum Ziel, handelsübliche Krücken so umzubauen, dass sie die Möglichkeit bieten, ein verletztes Bein in Ruhepausen daraufzulegen. Dabei achteten sie besonders darauf, die einfache Handhabung der Gehhilfen nicht zu beeinträchtigen. Es galt, sowohl zusätzliches Gewicht als auch eine Behinderung beim Gehen mit den Krücken zu vermeiden.
Den beiden Jungforschern gelang es schließlich, fast ohne zusätzlichen Materialaufwand zwei Krücken so umzubauen, dass sich die Einzelteile mit wenigen Handgriffen zu einer Beinablage umstecken lassen. Die so entstandene Ablage passt sogar unter einen Tisch und erhöht das Gewicht der Krücken um nur 200 Gramm.
Die CBM freut sich über das Engagement der Erfinder, die mit ihrer Arbeit Menschen mit einer Gehbehinderung den Alltag erleichtern, und belohnt dies mit ihrem Sonderpreis.
Stühle oder Hocker können bei Beinverletzungen als Ablage dienen, jedoch hat man diese nicht immer zur Hand. Die beiden Schüler setzten sich daher zum Ziel, handelsübliche Krücken so umzubauen, dass sie die Möglichkeit bieten, ein verletztes Bein in Ruhepausen daraufzulegen. Dabei achteten sie besonders darauf, die einfache Handhabung der Gehhilfen nicht zu beeinträchtigen. Es galt, sowohl zusätzliches Gewicht als auch eine Behinderung beim Gehen mit den Krücken zu vermeiden.
Den beiden Jungforschern gelang es schließlich, fast ohne zusätzlichen Materialaufwand zwei Krücken so umzubauen, dass sich die Einzelteile mit wenigen Handgriffen zu einer Beinablage umstecken lassen. Die so entstandene Ablage passt sogar unter einen Tisch und erhöht das Gewicht der Krücken um nur 200 Gramm.
Die CBM freut sich über das Engagement der Erfinder, die mit ihrer Arbeit Menschen mit einer Gehbehinderung den Alltag erleichtern, und belohnt dies mit ihrem Sonderpreis.
650 Millionen Menschen mit Behinderungen
Weltweit gibt es über 650 Millionen Menschen mit Behinderungen, die meisten davon leben in Entwicklungsländern. Sie sind viel stärker von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen als hierzulande, ihre Ausbildungs- und Berufschancen sind denkbar schlecht. Der CBM-Sonderpreis auf Landesebene ist mit 150 Euro dotiert und zeichnet kreative Ideen und Forschungen aus, die helfen Behinderungen zu vermeiden, behinderten Menschen den Alltag erleichtern und zu mehr Chancengleichheit hier und in den Entwicklungsländern beitragen.
Weltweit gibt es über 650 Millionen Menschen mit Behinderungen, die meisten davon leben in Entwicklungsländern. Sie sind viel stärker von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen als hierzulande, ihre Ausbildungs- und Berufschancen sind denkbar schlecht. Der CBM-Sonderpreis auf Landesebene ist mit 150 Euro dotiert und zeichnet kreative Ideen und Forschungen aus, die helfen Behinderungen zu vermeiden, behinderten Menschen den Alltag erleichtern und zu mehr Chancengleichheit hier und in den Entwicklungsländern beitragen.
Ziel: selbstständigeres Leben ermöglichen
Die CBM ermöglicht Menschen mit Behinderung in rund 1.000 Projekten weltweit ein selbstständigeres Leben. Medizinische Hilfe, Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund, z.B. durch die Unterstützung von Augenhospitälern, Blindenschulen, Förderprogrammen für Hörgeschädigte und Körperbehinderte. Die CBM ist ein freies Hilfswerk von Christen verschiedener Konfessionen, die der Auftrag verbindet, augenkranken, blinden und anders behinderten Menschen in den armen Ländern zu helfen. 2008 feierte die CBM ihr 100-jähriges Jubiläum.
Die CBM ermöglicht Menschen mit Behinderung in rund 1.000 Projekten weltweit ein selbstständigeres Leben. Medizinische Hilfe, Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund, z.B. durch die Unterstützung von Augenhospitälern, Blindenschulen, Förderprogrammen für Hörgeschädigte und Körperbehinderte. Die CBM ist ein freies Hilfswerk von Christen verschiedener Konfessionen, die der Auftrag verbindet, augenkranken, blinden und anders behinderten Menschen in den armen Ländern zu helfen. 2008 feierte die CBM ihr 100-jähriges Jubiläum.
Nach Landesprämierung folgt Auszeichnung auf Bundesebene
Nach der Prämierung auf Landesebene haben alle Teilnehmer die Chance, den von der CBM im Rahmen von "Jugend forscht" ausgeschriebenen Bundes-Sonderpreis zu erhalten. Bevorzugt werden innovative Ideen ausgezeichnet, die sich mit den Themen Behinderung und Rehabilitation in Entwicklungsländern auseinandersetzen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert.
Nach der Prämierung auf Landesebene haben alle Teilnehmer die Chance, den von der CBM im Rahmen von "Jugend forscht" ausgeschriebenen Bundes-Sonderpreis zu erhalten. Bevorzugt werden innovative Ideen ausgezeichnet, die sich mit den Themen Behinderung und Rehabilitation in Entwicklungsländern auseinandersetzen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert.
Kontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die CBM-Pressestelle: Ulrike Loos (06251 131-192), presse@cbm.de





