Stefanie Adler
Kenianische Herzlichkeit erleichtert Heimischfühlen
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Stefanie Adler: Zurzeit lebt und arbeitet sie im Rahmen des Weltwärts-Programms in Nairobi/Kenia.© CBM
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Blick auf die Skyline Nairobis
© CBM/Adler
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Kibera: Slum in Nairobis Südwesten
© CBM/Adler
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Hindu-Tempel in Nairobi
© CBM/Adler
Seit mehr als drei Monaten bin ich nun in Nairobi, der Hauptstadt Kenias, um hier für ein knappes Jahr als Freiwillige im Regionalbüro der CBM zu arbeiten. Anfangs war ich von der Großstadt Nairobi mit mehr als drei Millionen Einwohnern überwältigt - täglich zur Rush Hour stauen sich auf den Straßen Autos und Lastwagen, Motorradfahrer und Matatus (Minibusse) nutzen noch so kleine Lücken, um voranzukommen. Dazwischen werden Zeitungen, Früchte und viele andere Dinge den wartenden Autofahrern angeboten. Ich erkannte schnell, dass auf den Straßen von Nairobi keine üblichen Verkehrsregeln gelten.
Multikulturelle Metropole Nairobi
Die Innenstadt gleicht einem bunten Gewirr aus motorisiertem Verkehr, geschäftigen Händlern und zahlreichen Passanten. Geschäftsleute in westlicher Kleidung mischen sich unter Frauen in den typischen farbenfrohen Kleidern, die scheinbar mühelos Lasten auf ihrem Kopf transportieren oder Babys auf dem Rücken tragen. Die Multikulturalität Nairobis spiegelt sich in der Vielfalt der Sprachen wider, die ich im geschäftigen Treiben höre sowie in der Diversität von Menschen verschiedener Herkunft und Religion. In den ersten Tagen war die Orientierung in der lebhaften Hauptstadt nicht ganz leicht, mittlerweile habe ich Nairobi besser kennengelernt und finde mich in der multikulturellen Metropole gut zurecht.
Koordination von über 50 Projekten
Mein Arbeitsplatz für die kommenden Monate, das Regionalbüro für Zentralafrika, befindet sich nur wenige Minuten von meiner neuen Bleibe entfernt. Von hier aus werden derzeit mehr als 50 CBM-geförderte Projekte in neun zentralafrikanischen Ländern geplant und koordiniert. Ich wurde von dem internationalen Team des Regionalbüros sehr herzlich aufgenommen und erhielt die ersten Wochen viele einführende Erklärungen zu den Mandatsbereichen des Regionalbüros sowie den derzeitigen Arbeitsabläufen. In den letzten drei Monaten war ich in verschiedenen Bereichen tätig, habe zum Beispiel bei der Vorbereitung eines Gebärdensprachkurses geholfen oder Projektbesuche vorbereitet. Meine Kollegen stehen mir dabei unterstützend zur Seite und ermöglichen es mir, wichtige Arbeitsabläufe und Vorgänge kennenzulernen und aktiv mitzugestalten.
Auffallend viele Menschen mit Behinderungen
Zu Beginn meines Aufenthaltes hat es mich überrascht, wie viele Kenianer mit einer Behinderung leben und das Alltagsbild von Nairobi prägen. Fast täglich sehe ich auf dem Weg zur Arbeit Menschen verschiedenen Alters mit einer Behinderung. Viele von ihnen verdienen sich einen Teil ihres Lebensunterhaltes, indem sie auf den stark befahrenen Straßen um ein paar Cent zum Überleben betteln. Kinder mit physischen Behinderungen, die sich nur mühsam selbständig fortbewegen können, machen mich nachdenklich über den Zugang der Menschen zu medizinischen Behandlungsmaßnahmen und die deutlich spürbare soziale Ungleichheit in diesem Land.
Offenheit und Herzlichkeit machen Heimischfühlen leicht
Ich bemerke aber auch die unglaubliche Herzlichkeit der Menschen, die mich immer wieder beeindruckt und sehe die Lebensfreude derer, die doch so viel weniger als ich besitzen. Auch außerhalb meiner Freiwilligenarbeit im Regionalbüro erhalte ich viele intensive Einblicke in die Kultur und das alltägliche Leben der Menschen hier. Besonders in den ländlichen Gegenden Kenias, in denen das Leben beschaulicher als im geschäftigen Nairobi verläuft, wird man als Gast sehr freundlich aufgenommen. Diese Offenheit und Herzlichkeit der Kenianer machen es mir leicht, mich nach mehr als drei Monaten in Kenia angekommen und schon ein wenig heimisch zu fühlen und mich auf die kommende Zeit in diesem kulturell und landschaftlich so vielfältigen Land zu freuen.
Die Innenstadt gleicht einem bunten Gewirr aus motorisiertem Verkehr, geschäftigen Händlern und zahlreichen Passanten. Geschäftsleute in westlicher Kleidung mischen sich unter Frauen in den typischen farbenfrohen Kleidern, die scheinbar mühelos Lasten auf ihrem Kopf transportieren oder Babys auf dem Rücken tragen. Die Multikulturalität Nairobis spiegelt sich in der Vielfalt der Sprachen wider, die ich im geschäftigen Treiben höre sowie in der Diversität von Menschen verschiedener Herkunft und Religion. In den ersten Tagen war die Orientierung in der lebhaften Hauptstadt nicht ganz leicht, mittlerweile habe ich Nairobi besser kennengelernt und finde mich in der multikulturellen Metropole gut zurecht.
Koordination von über 50 Projekten
Mein Arbeitsplatz für die kommenden Monate, das Regionalbüro für Zentralafrika, befindet sich nur wenige Minuten von meiner neuen Bleibe entfernt. Von hier aus werden derzeit mehr als 50 CBM-geförderte Projekte in neun zentralafrikanischen Ländern geplant und koordiniert. Ich wurde von dem internationalen Team des Regionalbüros sehr herzlich aufgenommen und erhielt die ersten Wochen viele einführende Erklärungen zu den Mandatsbereichen des Regionalbüros sowie den derzeitigen Arbeitsabläufen. In den letzten drei Monaten war ich in verschiedenen Bereichen tätig, habe zum Beispiel bei der Vorbereitung eines Gebärdensprachkurses geholfen oder Projektbesuche vorbereitet. Meine Kollegen stehen mir dabei unterstützend zur Seite und ermöglichen es mir, wichtige Arbeitsabläufe und Vorgänge kennenzulernen und aktiv mitzugestalten.
Auffallend viele Menschen mit Behinderungen
Zu Beginn meines Aufenthaltes hat es mich überrascht, wie viele Kenianer mit einer Behinderung leben und das Alltagsbild von Nairobi prägen. Fast täglich sehe ich auf dem Weg zur Arbeit Menschen verschiedenen Alters mit einer Behinderung. Viele von ihnen verdienen sich einen Teil ihres Lebensunterhaltes, indem sie auf den stark befahrenen Straßen um ein paar Cent zum Überleben betteln. Kinder mit physischen Behinderungen, die sich nur mühsam selbständig fortbewegen können, machen mich nachdenklich über den Zugang der Menschen zu medizinischen Behandlungsmaßnahmen und die deutlich spürbare soziale Ungleichheit in diesem Land.
Offenheit und Herzlichkeit machen Heimischfühlen leicht
Ich bemerke aber auch die unglaubliche Herzlichkeit der Menschen, die mich immer wieder beeindruckt und sehe die Lebensfreude derer, die doch so viel weniger als ich besitzen. Auch außerhalb meiner Freiwilligenarbeit im Regionalbüro erhalte ich viele intensive Einblicke in die Kultur und das alltägliche Leben der Menschen hier. Besonders in den ländlichen Gegenden Kenias, in denen das Leben beschaulicher als im geschäftigen Nairobi verläuft, wird man als Gast sehr freundlich aufgenommen. Diese Offenheit und Herzlichkeit der Kenianer machen es mir leicht, mich nach mehr als drei Monaten in Kenia angekommen und schon ein wenig heimisch zu fühlen und mich auf die kommende Zeit in diesem kulturell und landschaftlich so vielfältigen Land zu freuen.




