Pressemeldung der CBM vom 1. Oktober 2009
"Wir machen uns große Sorgen"
Nach Erdbeben, Wirbelsturm und Tsunami in Asien leistet die CBM über ihre Projektpartner Hilfe
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Sie sind froh, überlebt zu haben: Die Mitarbeiterinnen eines CBM-Workshops mussten in ihren einstöckigen barrierefreien Häusern z.T. eine ganze Nacht im Wasser ausharren.© CBM
BENSHEIM. Die Nachrichten, die derzeit aus den verschiedenen Krisenregionen Asiens bei der CBM (Christoffel-Blindenmission) eintreffen, verheißen nichts Gutes. "Wir machen uns große Sorgen", erklärte der neue Direktor Rainer Brockhaus, "in allen betroffenen Regionen haben wir Projektpartner." Vor allem die aktuellen Informationen aus Sumatra lassen Schlimmes befürchten. Trotz intensiver Bemühungen ist die Kommunikation zu unseren Projektpartnern noch nicht wieder hergestellt. Die CBM ist schon seit 1974 in Indonesien aktiv und fördert dort Partner, die sich um die augenmedizinische Versorgung kümmern und sich für die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Aufgrund der jahrelangen Tätigkeit wurde Dr. Andrew Mohanraj, Mitarbeiter der CBM, von der indonesischen Regierung in ein Nothilfeteam berufen.
Auf den Philippinen wird demnächst ein zweiter Wirbelsturm befürchtet. Die CBM fördert - dort ebenfalls seit vielen Jahrzehnten - mehrere landesweite Rehabilitationsdienste. Rainer Gütler, Regionaldirektor der CBM in Manila, berichtet, dass die CBM in der gesamten Krisenregion Projekte fördert, die durch die Katastrophen geschädigt wurden. Nach ersten Informationen sind allein bei einem CBM-Partner rund 150 Menschen mit Behinderungen betroffen und werden derzeit in Evakuierungszentren betreut.
Projektpartner der CBM sind derzeit dabei, Lebensmittel zu verteilen. Es gibt einen großen Bedarf an weiteren Nothilfepaketen, wie Zelten, Medikamenten, Wasser und Lebensmittel. Im Fokus der CBM stehen dabei Menschen mit Behinderungen. Hart getroffen hat es das von dem deutschen Mitarbeiter Peter Hämmerle geleitete Projekt: "Bislang haben wir nur teils schwere Sachschäden erlitten. Ich hoffe, dass wir keine Toten beklagen müssen."
In Vietnam wurde durch den Wirbelsturm das Dach eines CBM-geförderten Augenprojektes beschädigt. Auf Samoa ist durch den Tsunami nach ersten Berichten kein größerer Schaden entstanden. "Die Kinder sind nach bisherigen Informationen wohlauf", berichtet der CBM-Projektpartner. Wenigstens eine gute Nachricht! "Wir müssen aber mit weiteren schlechten Nachrichten rechnen", erklärt Brockhaus, "daher haben wir für erste Hilfsmaßnahmen 44.000 Euro aus dem Nothilfebudget zur Verfügung gestellt. Diese Summe wird aber nach Lage der Dinge nicht ausreichen."
Die CBM bittet um Spenden für die Versorgung in der akuten Notsituation und den Wiederaufbau von zerstörten Projekten. Das Kennwort lautet "Südostasien". Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00). Mehr Infos unter www.cbm.de
Die CBM unterstützt weltweit fast 1000 Projekte in 105 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden. Im Jahr 2008 wurde sie 100 Jahre alt. Zwölf CBM-Regionalbüros weltweit assistieren den derzeit 759 Partnerorganisationen bei der Bereitstellung ihrer Dienste für Menschen mit Behinderungen.
Wolfgang Jochum
Pressereferent der CBM
Nibelungenstraße 124
64625 Bensheim
Telefon: 06251 131-191
Fax: 06251 131-199
Handy: 0172 6331269
Auf den Philippinen wird demnächst ein zweiter Wirbelsturm befürchtet. Die CBM fördert - dort ebenfalls seit vielen Jahrzehnten - mehrere landesweite Rehabilitationsdienste. Rainer Gütler, Regionaldirektor der CBM in Manila, berichtet, dass die CBM in der gesamten Krisenregion Projekte fördert, die durch die Katastrophen geschädigt wurden. Nach ersten Informationen sind allein bei einem CBM-Partner rund 150 Menschen mit Behinderungen betroffen und werden derzeit in Evakuierungszentren betreut.
Projektpartner der CBM sind derzeit dabei, Lebensmittel zu verteilen. Es gibt einen großen Bedarf an weiteren Nothilfepaketen, wie Zelten, Medikamenten, Wasser und Lebensmittel. Im Fokus der CBM stehen dabei Menschen mit Behinderungen. Hart getroffen hat es das von dem deutschen Mitarbeiter Peter Hämmerle geleitete Projekt: "Bislang haben wir nur teils schwere Sachschäden erlitten. Ich hoffe, dass wir keine Toten beklagen müssen."
In Vietnam wurde durch den Wirbelsturm das Dach eines CBM-geförderten Augenprojektes beschädigt. Auf Samoa ist durch den Tsunami nach ersten Berichten kein größerer Schaden entstanden. "Die Kinder sind nach bisherigen Informationen wohlauf", berichtet der CBM-Projektpartner. Wenigstens eine gute Nachricht! "Wir müssen aber mit weiteren schlechten Nachrichten rechnen", erklärt Brockhaus, "daher haben wir für erste Hilfsmaßnahmen 44.000 Euro aus dem Nothilfebudget zur Verfügung gestellt. Diese Summe wird aber nach Lage der Dinge nicht ausreichen."
Die CBM bittet um Spenden für die Versorgung in der akuten Notsituation und den Wiederaufbau von zerstörten Projekten. Das Kennwort lautet "Südostasien". Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00). Mehr Infos unter www.cbm.de
Die CBM unterstützt weltweit fast 1000 Projekte in 105 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden. Im Jahr 2008 wurde sie 100 Jahre alt. Zwölf CBM-Regionalbüros weltweit assistieren den derzeit 759 Partnerorganisationen bei der Bereitstellung ihrer Dienste für Menschen mit Behinderungen.
Wolfgang Jochum
Pressereferent der CBM
Nibelungenstraße 124
64625 Bensheim
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