Pressemeldung vom 15. März 2007

Isabell Werth besucht CBM-Projekte in Afrika

Ein afrikanischer Mann führt ein Pferd, auf dem eine Frau und ein Kind sitzen.
Vertrauensvoll: Isabell Werth stützt den vierjährigen Rejab bei der Reittherapie in Khartoum.
Foto: CBM
BENSHEIM. "Wenn man in diese Kinderaugen schaut und sieht, wie sich die Verkrampfung löst, dann weiß man doch, dass man mit ganz kleinen Dingen ganz viel erreichen kann," sagte Isabell Werth während einer Reittherapie-Stunde für behinderte Kinder in Khartoum/Sudan.

Die weltbeste Dressur-Reiterin, die sich für die CBM als Botschafterin einsetzt, besuchte Anfang des Jahres zwei Hilfsprojekte im Sudan und in Tansania. "Als Reiterin im Dressursport weiß ich, dass viel Geduld erforderlich ist, wenn man dauerhaft etwas erreichen will. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Langfristigkeit der Projekte gewährleistet ist und das zeichnet die CBM aus!"

Therapeutisches Reiten im Sudan

Ein Schwerpunkt der Reise war ein Reittherapieprojekt in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum. Dort erhalten rund 80 Kinder eines CBM-unterstützten Rehabilitationszentrums reittherapeutische Hilfe. Durch weiche Decken, die die Pferde statt eines Sattels tragen, spüren auch behinderte Kinder den warmen Pferdeleib.

Die Wärme des Tieres entspannt und das ständige Ausgleichen der schwankenden Bewegung stärkt die Muskeln. Diese besondere Form der Therapie gibt den Kindern Selbstvertrauen und zeichnet strahlendes Lächeln in die Gesichter von Kindern und Eltern.

Isabell Werth, eine afrikanisches Kind und eine Augenärztin.
Sichtbarer Erfolg: Isabell Werth verfolgt die Augenuntersuchung eines siebenjährigen Mädchens, das am Grauen Star operiert wurde.
Foto: CBM
Augenoperationen in Tansania

Während ihrer Reise besuchte Isabell Werth auch ein Behindertenhospital in Tansania. Allein im Augenhospital des CCBRT in Daressalam werden täglich zwischen 250 und 300 Patienten untersucht und behandelt. Die engagierte CBM-Botschafterin Werth konnte dort miterleben, wie zwei am Grauen Star erblindete Patienten operiert wurden.

Bereits am darauffolgenden Tag konnten diese Patienten, die beide mehrere Jahre mit nachlassendem Augenlicht und schließlich als Blinde ihren Weg ertastet hatten, nach Abnahme der Augenbinde wieder sehen. Isabell Werth, die sich mit den beiden freute, betonte, dass man hier sehen könne, wie wichtig die Unterstützung seitens CBM für die beiden Projekte sei: "Ohne CBM würde diesen Menschen nicht geholfen werden!"

Weltweite Arbeit der CBM

Derzeit fördert die CBM in rund 100 Ländern der "Dritten Welt" mehr als 1.000 Hilfsprojekte. Die CBM unterstützt neben Krankenhäusern mit Augenabteilungen auch mobile Augendienste, Blindenschulen, dörfliche Gesundheitsdienste sowie Einrichtungen und Förderprogramme für hörgeschädigte und körperbehinderte Menschen. Seit 2002 hat die CBM Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN). Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (dzi) wird die CBM zu den anerkannten und empfohlenen Spendenwerken gezählt.

Isabell Werth als CBM-Botschafterin
Bildergalerie von Isabell Werth in CBM-geförderten Projekten
Link: Grauer Star Simulator der CBM
Link: Brailleübersetzer der CBM
Link: Fingeralphabet
Link: Wissenstest zum Thema Katarakt
Link: Auslegung der Monatsandacht durch Mitarbeiter der CBM
Link: Bereich für Schulen, Kirchen und Gemeinden
Link: Nothilfe für Philippinen
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