Pressemeldung vom 20. Dezember 2007

Spenden von Lay D.-Fans angekommen

Kind im Rollstuhl
Endlich wieder mobil: Der Rollstuhl von Yannick, dem jüngsten Fanclub-Mitglied von Lay D., hat seinen Bestimmungsort erreicht.
Foto: CBM
KELSTERBACH/DAR ES SALAAM. Es sind Rollstühle, Gehhilfen, OP-Tische und viele andere Hilfsgüter für körperbehinderte Menschen, die seit kurzem im CBM-geförderten CCBRT-Behindertenhospital in Dar es Salaam/Tansania angekommen sind. CBM-Botschafterin Lay D. war vor einem Jahr selbst in Tansania, um sich vor Ort von der Arbeit in einem der größten Krankenhäuser für behinderte Menschen auf dem afrikanischen Kontinent ein Bild zu machen.

Dabei erlebte sie hautnah mit, wie Kindern durch eine Operation am Grauen Star der Weg aus langjähriger Blindheit ins Licht geebnet wurde. Aber nicht nur leuchtende Kinderaugen blieben Dagmar von der Reise in Erinnerung, sondern auch das Bewusstsein und der Wunsch, aus der Ferne zu helfen.

Sechsjähriger Fan spendet Rollstuhl

Bei ihren Konzerten und innerhalb ihres deutschlandweiten Fanclubs rief die Sängerin zu Spenden auf und war von den Reaktionen überwältigt. Besonders rührte sie die Geschichte von Yannick. Der sechsjährige Fan, der selbst mit Spina bifida geboren wurde, gab zusammen mit seiner Mama seinen Kinderrollstuhl persönlich bei Dagmar ab.

Dieser Rollstuhl und auch die vielen anderen Hilfsmittel werden im CCBRT dringend gebraucht. Täglich kommen Mütter, deren Kinder zum Beispiel an Klumpfüßen leiden. Dadurch können sie nur auf dem Außenrist gehen, oder sich kriechend fortbewegen. Oft hilft hier nur noch eine Operation und danach monatelange Physiotherapie.

Während den Wochen nach der Operation müssen die Kinder einen Gips tragen und können sich meist nur mit Hilfe von Krücken fortbewegen. Ein Rollstuhl und dazu noch so schöne wie die aus Deutschland, sind da schon etwas ganz Besonderes.

Dank an viele Unterstützer

Zur großen Zahl engagierter Spender, die den Hilfstransport unterstützten, gehört zum Beispiel die Deutsche Bundeswehr, die Operationstische und andere medizinische Güter beisteuerte. Besondere Unterstützung bei ihrer Aktion erhielt Dagmar Lay D. auch durch die Firma Hartmann und die Krankenschwester Maria Jansen. Spedition Schenker stellte einen 20-Fuß-Container für die 10 Tonnen Hilfsgüter zur Verfügung und sorgte für die Verschiffung.

CBM-Botschafterin Lay D
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