Augenarzt Dr. Heiko Philippin in Tansania:

Gottes Liebe weitergeben

Junge mit Brille
Der kleine Amir ist glücklich: nach der OP am Grauen Star kann er wieder sehen!
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Paar mit Kleinkind
Familie Philippin: (v.l.) Marenka, Yael und Heiko
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Kleiner Junge mit Brille
Machen auch den behandelnden Arzt froh: Glückliche Patienten wie Amir, der wieder sehen kann!
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Wer die Philippins besucht - Heiko, Marenka und ihre kleine Tocher Yael -, muss damit rechnen, dass ihm zwei Hunde entgegengelaufen. Den Gästen der Familie tun sie nichts - als Wachhunde gehören sie in Tansania zum Haus. Im Wohnzimmer hängen afrikanische Bilder. Es läuft Musik von Reuben Kigame, einem blinden kenianischen Sänger. "In Kenia hat er auf seinem Radiosender kostenlos Werbung für unsere Außeneinsätze gemacht. Sein Beispiel zeigt, dass blinde Menschen viele Fähigkeiten ausleben können", so Heiko.
Bereits als Jugendlicher wusste Dr. Heiko Philippin, dass er später in einem Entwicklungsland arbeiten wollte. Nachdem er zwei Jahre in Kenia tätig war, behandelt er seit Ende 2009 Augenpatienten am CBM-geförderten Kilimandscharo-Krankenhaus in Moshi/Tansania.
 
Über 1000 Menschen die Sehkraft wiedergeschenkt
Seinen Arbeitsweg bewältigt der Augenarzt während der Trockenzeit meist mit dem Fahrrad. Um kurz vor halb acht beginnt sein Arbeitstag, der vollgepackt ist mit Untersuchungen und Operationen. Über 1.000 Menschen hat er bereits das Augenlicht geschenkt. "Auf dem Heimweg denke ich über den vergangenen Tag und meine Patienten nach. Etwa über Amir, der seit einer Operation am Grauen Star wieder sehen kann. Er erhielt eine Brille und kommt regelmäßig zu Nachuntersuchungen", erzählt Heiko.
Porträt einer tansanischen Frau
Sehkraft auf beiden Augen: Muianaidi Kineazi sieht wieder und kann ihr Glück kaum fassen!
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Durch Außeneinsätze mehr Menschen erreichen
Mit seinem Team macht er regelmäßig Außeneinsätze in Städten und Dörfern. Dabei finden sie rund die Hälfte der Patienten, die am Kilimandscharo-Krankenhaus operiert werden. Damit möglichst viele zu den angebotenen Untersuchungen kommen, kündigen die Augenexperten den Besuch vorher in Schulen, Kirchen und bei Dorfältesten an.
Auch Muianaidi Kineazi hörte von einem Einsatz in der Stadt Same und machte sich auf den Weg dorthin. Vor rund einem Jahr wurde die alte Frau bereits am rechten Auge operiert. Als Heiko auf ihrem linken Auge Grauen Star feststellte, nahm das Team sie in einem Bus voller Patienten mit zum Krankenhaus. "Nachdem wir dort auch noch ihr linkes Auge heilten, konnte sie ihr Glück kaum fassen", so Heiko.
OP-Szene
Führt augenlichtrettende OPs durch: Augenarzt Dr. Heiko Philippin, hier im Augen-OP des Kilimandscharo-Krankenhauses in Moshi (Tansania)
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Für Afrika: afrikanische Augenärzte!
Heiko bildet auch zukünftige Augenärzte aus: "Es ist immer ein besonderer Moment, wenn ein afrikanischer Arzt, der bei uns eine vierjährige Fachausbildung zum Augenarzt macht, eine Operation am Grauen Star zum ersten Mal komplett selbst durchgeführt hat – nach Wochen intensiver Schulung und Betreuung. Es gibt mir die Hoffnung, dass bald ein weiterer Augenchirurg in seinem Heimatland operieren wird".
Wenn Heiko ausdrückt, was ihm ein wichtiger Grund für sein Wirken ist, spürt man ihm seine Berufung ab: "Mit meiner Arbeit möchte ich die Erfahrung weitergeben, von Gott geliebt zu werden. Der Glaube gibt mir Kraft für meine Arbeit!"
Bitte helfen Sie mit!

Bei einem Erwachsenen kostet eine Operation am Grauen Star 30 Euro.
Bei einem Kind kostet die OP wegen der Vollnarkose 125 Euro.
Spenden Sie unter dem Kennwort: Grauer Star

Mehr Informationen über Dr. Heiko Philippin unter www.cbm.de/philippin
Link: Grauer Star Simulator der CBM
Link: Brailleübersetzer der CBM
Link: Fingeralphabet
Link: Wissenstest zum Thema Katarakt
Link: Auslegung der Monatsandacht durch Mitarbeiter der CBM
Link: Bereich für Schulen, Kirchen und Gemeinden
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