Pressemeldung vom 25. Juli 2007
Gemeinsame Entwicklungsziele
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Meinungsaustauch: Annette Keseberg (CBM, 1 v. liks), Dominik Schlupkothen (CBM), Dr. Sascha Raabe (MdB), Christine Lambrecht (MdB), CBM-Direktor Reinhold Behr, Rika Esser (CBM).
CBM-Direktor Reinhold Behr und sein Mitarbeiterteam stellten die derzeitigen Aktivitäten und Ziele des in Bensheim ansässigen Hilfswerks dar. Behr freute sich besonders über das unter CBM-Beteiligung entwickelte neue BMZ-Politikpapier zu Behinderung und Entwicklung. Dies sei ein wichtiger Schritt hin zu mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
"Behinderte Menschen sollten in der Entwicklungszusammenarbeit stärker eingebunden werden," sagte Dr. Raabe, der auch entwicklungspolitischer Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion ist, und begrüßte, dass sich hier ein politischer Wandel abzeichne. Er kündigte daher an, sich bei der Haushaltsplanung dafür einzusetzen, dass Menschen mit Behinderungen mehr Berücksichtigung finden.
MdB Christine Lambrecht, die bereits mehrmals bei der CBM zu Gast war, hatte den Besuch von Dr. Raabe initiiert und freute sich über die konstruktive Atmosphäre: "Behinderung ist ein Breitenthema und sollte daher auch in allen Bereichen querschnittsmäßig Eingang finden."
Weltweite Arbeit der CBM
Derzeit fördert die CBM in rund 100 Ländern der "Dritten Welt" mehr als 1.000 Hilfsprojekte. Die CBM unterstützt neben Krankenhäusern mit Augenabteilungen auch mobile Augendienste, Blindenschulen, dörfliche Gesundheitsdienste sowie Einrichtungen und Förderprogramme für hörgeschädigte und körperbehinderte Menschen. Seit 2002 hat die CBM Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN).Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (dzi) wird die CBM zu den anerkannten und empfohlenen Spendenwerken gezählt.





