Pressemeldung vom 17. Januar 2007

Gemeinsam Blindheit verhüten

Drei lachende Männer.
Prominenter Besuch: CBM-Direktor Martin Georgi (links) empfängt Dr. Tae Sup Lee, ehemaliger Weltpräsident und Internationaler Chairman der Lions-Kampagne SightFirst II sowie Prof. Dr. Jörg-Michael Kimmig (rechts), Vorsitzender des Governorrats der Lions Clubs Deutschland.
Foto: CBM
BENSHEIM. Mit 3,2 Millionen US Dollar (rund 2,5 Millionen Euro) unterstützt die Internationale Lions-Stiftung (LCIF) den Aufbau eines Augenhospitals der Christoffel-Blindenmission (CBM) und der deutschen Lions in der demokratischen Republik Kongo.

Diese Zusage überbrachte am Montag, dem 15. Januar, eine Abordnung der Lions-Clubs in die Bensheimer CBM-Zentrale, die vom ehemaligen Weltpräsidenten und Internationalen Chairman der Lions-Kampagne SightFirst II, Dr. Tae Sup Lee, und vom Vorsitzenden des Governorrats der Lions Clubs Deutschland, Professor Dr. Jörg-Michael Kimmig, angeführt wurde.

"Gemeinsam sind wir dafür verantwortlich, vermeidbare Blindheit in der Welt zu reduzieren!", sagte Dr. Lee bei einem Rundgang durch die Zentrale. CBM-Direktor Martin Georgi unterstrich die bereits großartige Zusammenarbeit der CBM mit den deutschen Lions, die die Stärken beider Organisationen vereinigt habe und betonte: "Gemeinsam können wir im Kongo einen Meilenstein setzen und sichtbar etwas bewegen!"

Ziele des Projekts: Heilen und Ausbilden

Zusammen mit dem Hilfswerk der deutschen Lions, das sich im Rahmen der Kampagne "SightFirst II" mit weiteren zwei bis drei Millionen Euro beteiligen wird, wurde der Aufbau der Augenklinik im Kongo durch die CBM bereits gestartet. Diese Klinik wird am Rande eines Slums in Kinshasa errichtet und soll zwei wichtige Aufgaben erfüllen:

Einerseits sollen dort Augenärzte für das frankophone Afrika ausgebildet werden und zum anderen soll sie die augenmedizinische Versorgung für die rund zwei Millionen Bewohner des Slums sicher stellen, die sich überwiegend aus Flüchtlingen der letzten Bürgerkriege zusammensetzen. Mittelfristig sollen dort jährlich 80.000 Untersuchungen und 4.000 Operationen am Grauen Star durchgeführt werden.

Von den gegenwärtig rund 37 Millionen blinden Menschen weltweit leben allein 6,8 Millionen in Afrika. Dabei sind 80 Prozent der Blindheit durch Vorbeugung oder rechtzeitige medizinische Behandlung vermeidbar. Neben vielen anderen Aktivitäten hat es sich daher Lions Clubs International mit der Kampagne SightFirst zum Anliegen gemacht, blinden und sehbehinderten Menschen auf der ganzen Welt zu helfen und so den Kreislauf von Unterentwicklung, Armut und Blindheit zu durchbrechen.

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