-
- © CBM
Eine Heilungsgeschichte
Endlich kann Anita sehen!
Schon bald nach Anitas Geburt stellte sich heraus, dass etwas mit ihren Augen nicht stimmte. Sie konnte sehr schlecht sehen. Eine Katastrophe für ihre bitterarme und kinderreiche Familie aus einem indischen Bauerndorf in der Nähe von Tiruchirapalli! Die Eltern machten sich große Sorgen, dass ihre Tochter ein Leben lang auf Unterstützung angewiesen bleiben könnte. Und wer sollte nach ihrem Tod für sie sorgen? - Kostspielige medizinische Hilfe konnte und kann sich die Familie nicht leisten, denn sie muss mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen.
Hilfe im Tempel?
-
-
Nach der Star-Operation: Anita ist noch müde von der Narkose, aber ganz zufrieden.© CBM
In einem Hindutempel wurde Anita eine traditionelle Medizin, eine Mehlmischung, in die Augen gerieben und ein hinduistischer Segen gesprochen. Doch die erhoffte Wirkung trat nicht ein. Als Chinnakannu, Anitas Mutter, merkte, dass der Segen nicht half, bettelte sie in den Nachbardörfern um Geld und opferte es im Tempel. Doch Anitas Sehvermögen verschlechterte sich weiterhin von Tag zu Tag, bis sie gar nichts mehr sah.
Schwierigkeiten in Schule und Alltag
-
-
In der Schule: Anita kann mit allen Sinnen am Unterricht teilhaben.© CBM
In der Schule kam Anita kaum mit. Die Lehrerin drängte die Eltern, sich um Hilfe zu bemühen, damit ihre Tochter wieder sehen könne. Das Kind blieb zwar in der Klasse der Regelschule, konnte jedoch nur zuhören und lernte so weder lesen noch schreiben. Oft war Anita traurig. Doch was hätte die Familie mit ihrem geringen Einkommen unternehmen können, um dem Mädchen zu helfen?
Schließlich versuchten die Eltern, sich in ihr Schicksal zu ergeben und zu akzeptieren, dass sie ihrer Tochter nicht helfen konnten. Nicht allein die Schule machte Anita zu schaffen, auch alltägliche Notwendigkeiten wie waschen und essen konnte sie nur schwer bewältigen. Die Eltern brauchten deshalb viel Zeit, ihr bei allem zu helfen - Zeit, die ihnen bei der Feldarbeit fehlte.
Ein Unfall mit schlechten und guten Folgen
Ein Unfall mit schlechten und guten Folgen
Eines Tages verlor Anita die Orientierung, als sie draußen zur Toilette gehen wollte. Sie irrte umher und gelangte auf die Straße. Ein Motorrad fuhr sie an. Wie durch ein Wunder trug das Mädchen keine schlimmen Verletzungen davon. Der Unfall rüttelte die Eltern jedoch aus ihrer Schicksalsergebenheit auf und sie hielten wieder Ausschau nach Hilfe für Anitas Augen. Als sie bald darauf durch die Lautsprecheransagen in ihrem Dorf von einem CBM-Augencamp in ihrer Nähe erfuhren, entschlossen sich daher sofort, Anita dort hinzubringen.
Die Ärzte im Camp stellten bei dem Kind Grauen Star auf beiden Augen fest. Und dann ging alles sehr schnell: Noch am selben Tag fuhr Anita mit einem Bus zum "Joseph Eye Hospital" in Tiruchirapalli. Im CBM-geförderten Krankenhaus werden umfassende augenärztliche Dienste angeboten. Diese Mal wurde die Hoffnung der Eltern nicht enttäuscht: Gleich am nächsten Tag wurden Anitas Augen durch eine Operation am Grauen Star geheilt!
"Ich danke der CBM"
-
-
Glücklich: Anita und ihre Eltern.© CBM
Ihre Mutter Chinnakannu ist glücklich über die Hilfe, die ihrer Tochter zuteilwurde: "Ich bin sehr stolz auf Anita. Nun hat sie eine Zukunft. Ich danke der CBM dafür, dass sie meinem kleinen Mädchen das Augenlicht geschenkt hat."
Eine Operation am Grauen Star schenkt nicht nur Augenlicht, sondern eröffnet in vielen Fällen die Chance auf Bildung, ein selbstbestimmtes Leben und eigenständiges Handeln.
Helfen auch Sie!
Kennwort: Grauer Star
Eine Operation am Grauen Star kostet
bei einem Kind unter Vollnarkose 125 Euro,
bei einem Erwachsenen unter örtlicher Betäubung nur 30 Euro.
Eine Operation am Grauen Star schenkt nicht nur Augenlicht, sondern eröffnet in vielen Fällen die Chance auf Bildung, ein selbstbestimmtes Leben und eigenständiges Handeln.
Helfen auch Sie!
Kennwort: Grauer Star
Eine Operation am Grauen Star kostet
bei einem Kind unter Vollnarkose 125 Euro,
bei einem Erwachsenen unter örtlicher Betäubung nur 30 Euro.





