Vielversprechende Partnerschaft:
Einzigartige HNO-Klinik in Sambia
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v.l.: CBM-Landeskoordinator M. Angeletti, British High Commissioner C. Davidson, der deutsche Botschafter F. Meyke, Beit-Cure-Direktor P. Kyalo, Dr. Siakanthu/Gesundheitsministerium, Beit-Cure-Vorstandsvorsitzender L. Kalala, der irische Botschafter T. Cotter, J. Coyne von GORTA und Dr. K. O´Driscoll/Sambische HNO-Stiftung© CBM
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(v.r.:) Der Hauptredner Dr. Siakanthu, der irische Botschafter Tony Cotter, der deutsche Botschafter Frank Meyke.© CBM
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Eltern kleiner Patienten des Krankenhauses sangen bei der Einweihungsfeier.© CBM
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Peter Kyalo (r.), der Direktor von "Beit CURE Zambia", und Dr. Siakanthu zerschneiden das Band bei der feierlichen Einweihung der neuen HNO-Abteilung.© CBM
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Direktor Kyalo (r) und Dr. Uta Fröschl (Mitte) zeigen Dr. Siakanthu die neue Klinik.© CBM
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Ein Behandlungsraum im neuen Gebäude.© CBM
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Der Audiologie-Raum der HNO-Klinik© CBM
Im Oktober 2010 war es endlich soweit: Die neue HNO-Abteilung am "Beit CURE Children’s Hospital" in der Hauptstadt Sambias wurde offiziell eröffnet!
Über 150 Menschen nahmen an dem Ereignis teil, darunter auch Diplomaten, Geschäftsleute und die lokale Presse. Die sambische Nationalhymne und ein Gebet leiteten den feierlichen Festakt ein. Hauptredner war Dr. Siakanthu vom Gesundheitsministerium, von dem er Unterstützung für die Versorgung tausender Sambier versprach, die an Hörbehinderungen leiden.
Öffentlich-private Partnerschaft
Unter denen, die Grußworte sprachen, dankten die Botschafter aus Deutschland und Irland, Frank Meyke und Tony Cotter, den Initiatoren und hoben hervor, dass die Projektziele "in Einklang mit den Millennium-Entwicklungszielen im Kampf gegen Armut, gegen Kinder- und Müttersterblichkeit" stehen und betonten, dass das Projekt ein gutes Beispiel einer öffentlich-privaten Partnerschaft sei, das die Entwicklung Sambias unterstütze.
Unter denen, die Grußworte sprachen, dankten die Botschafter aus Deutschland und Irland, Frank Meyke und Tony Cotter, den Initiatoren und hoben hervor, dass die Projektziele "in Einklang mit den Millennium-Entwicklungszielen im Kampf gegen Armut, gegen Kinder- und Müttersterblichkeit" stehen und betonten, dass das Projekt ein gutes Beispiel einer öffentlich-privaten Partnerschaft sei, das die Entwicklung Sambias unterstütze.
Möglich wurde es durch den Zusammenschluss verschiedener Organisationen und die Initiative der Christoffel-Blindenmission. Ziel des Projektes ist die umfassende medizinische Hals-Nasen-Ohren-Versorgung armer Menschen des Einzugsgebiets von Lusaka - und das mit hohem Qualitätstandard.
Einzigartiges HNO-Projekt in Sambia
Die von der CBM, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und weiteren Geldgebern finanzierte HNO-Abteilung ist mit ihrem Angebot einzigartig im Land. CBM-Ärztin Dr. Uta Fröschl, die in der neuen Klinik arbeitet, beschreibt das Projekt als das erste und einzige im Land für Operationen am Ohr: "Es ist auch das einzige Zentrum, in dem modernste ohrenmedizinische Dienste unter einem Dach geleistet werden! Wir machen Ohr-Diagnostik mit Ohrenmikroskopen, haben die komplette Angebotspalette der Audiologie, medizinische und chirurgische Behandlung und Rehabilitation mit der Anpassung von Hörgeräten. Man schätzt, dass es in Lusaka etwa 52.000 Menschen mit einer Hörbehinderung gibt. Bei der Hälfte von ihnen ist sie behandelbar. Wir werden also jede Menge Arbeit haben."
Die von der CBM, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und weiteren Geldgebern finanzierte HNO-Abteilung ist mit ihrem Angebot einzigartig im Land. CBM-Ärztin Dr. Uta Fröschl, die in der neuen Klinik arbeitet, beschreibt das Projekt als das erste und einzige im Land für Operationen am Ohr: "Es ist auch das einzige Zentrum, in dem modernste ohrenmedizinische Dienste unter einem Dach geleistet werden! Wir machen Ohr-Diagnostik mit Ohrenmikroskopen, haben die komplette Angebotspalette der Audiologie, medizinische und chirurgische Behandlung und Rehabilitation mit der Anpassung von Hörgeräten. Man schätzt, dass es in Lusaka etwa 52.000 Menschen mit einer Hörbehinderung gibt. Bei der Hälfte von ihnen ist sie behandelbar. Wir werden also jede Menge Arbeit haben."
Schulung von HNO-Fachpersonal
Neben der umfassenden medizinischen und audiologischen Versorgung der Bevölkerung hat das HNO-Projekt weitere wichtige Aufgaben. Zum einen die Weiterbildung in Hals-Nasen-Ohren-Medizin von Pflegepersonal und Ärzten, zum anderen den Aufbau von HNO-Grundversorgung in Basisgesundheitszentren in der Provinz Lusaka. Außerdem werden in mobilen Einsätzen Menschen in ländlichen Gebieten um Lusaka versorgt. Bis 2012 soll ein ehrgeiziges Ziel erreicht werden: jährlich 15.000 Behandlungen und über 1700 Operationen!
Neben der umfassenden medizinischen und audiologischen Versorgung der Bevölkerung hat das HNO-Projekt weitere wichtige Aufgaben. Zum einen die Weiterbildung in Hals-Nasen-Ohren-Medizin von Pflegepersonal und Ärzten, zum anderen den Aufbau von HNO-Grundversorgung in Basisgesundheitszentren in der Provinz Lusaka. Außerdem werden in mobilen Einsätzen Menschen in ländlichen Gebieten um Lusaka versorgt. Bis 2012 soll ein ehrgeiziges Ziel erreicht werden: jährlich 15.000 Behandlungen und über 1700 Operationen!
Neue Abteilung schafft Hoffnung
Peter Kyalo, Direktor des "Beit CURE Zambia Hospital", zu dem die neue HNO-Abteilung gehört, stellte bei der Einweihung fest: "Ein Hör-Problem zu haben, wird jetzt in Sambia nicht mehr bedeuten, dass man ein Leben in Isolation, Hoffnungslosigkeit oder mit Behinderung führen muss. Die HNO-Chirurgin, das Audiologie-Team und andere Kollegen im Krankenhaus stellen sicher, dass durch Prävention Ursachen von Behinderungen vermieden werden!"
Peter Kyalo, Direktor des "Beit CURE Zambia Hospital", zu dem die neue HNO-Abteilung gehört, stellte bei der Einweihung fest: "Ein Hör-Problem zu haben, wird jetzt in Sambia nicht mehr bedeuten, dass man ein Leben in Isolation, Hoffnungslosigkeit oder mit Behinderung führen muss. Die HNO-Chirurgin, das Audiologie-Team und andere Kollegen im Krankenhaus stellen sicher, dass durch Prävention Ursachen von Behinderungen vermieden werden!"




