Presseiniformation der CBM vom 1. Februar 2010
Erdbeben auf Haiti: CBM wird Regierungsberaterin in Behinderten-Fragen
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Künftig im Auftrag von Regierung und WHO: CBM-Mitarbeiter Michiel Steenbeek therapiert ein Erdbebenopfer in Haiti.© CBM
PORT-AU-PRINCE/BENSHEIM. Die CBM steht in Haiti vor einer großen Aufgabe: Zusammen mit Handicap International (HI), einer ebenfalls weltweit arbeitenden Hilfsorganisation für Menschen mit Behinderungen, übernimmt sie im Auftrag der haitianischen Regierung und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Leitung der Unterabteilung "Verletzungen, Rehabilitation und Behinderungen". Dieser Bereich wurde im Rahmen der Strategie für Gesundheit gegründet, um den vielen Zehntausenden, die aufgrund des Erdbebens eine Behinderung erlitten haben, zu helfen und den Wiederaufbau voranzubringen. Für CBM-Notfall-Koordinatorin Ulrike Veismann, die seit letzter Woche in Haiti arbeitet, ist dies ein großer Vertrauensbeweis in die Arbeit der CBM.
Hilfsmittel für Zehntausende mit Behinderungen
Für Mittwoch (3.2.) erwartet die Nothilfe-Expertin die Ankunft eines Transportes mit orthopädischen Hilfsmitteln wie Krücken, Prothesen und Rollstühlen. Dieses Material wird dann schnellstens an Krankenhäuser verteilt, um amputierten Menschen die nötige Versorgung zu geben, die sie so selbstständig wie möglich machen soll. Schätzungen zufolge werden mehrere zehntausend Menschen aufgrund ihrer Verletzungen eine körperliche Behinderung zurückbehalten. Nachdem die Anzahl der akuten Nothilfeteams langsam zurückgeht, sorgt die CBM dafür, dass die erstversorgten Patienten auch mittel- und langfristig behandelt werden. Ulrike Veismann: "Jetzt ist außerdem eine gute Physiotherapie wichtig, damit die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine kommen."
Für Mittwoch (3.2.) erwartet die Nothilfe-Expertin die Ankunft eines Transportes mit orthopädischen Hilfsmitteln wie Krücken, Prothesen und Rollstühlen. Dieses Material wird dann schnellstens an Krankenhäuser verteilt, um amputierten Menschen die nötige Versorgung zu geben, die sie so selbstständig wie möglich machen soll. Schätzungen zufolge werden mehrere zehntausend Menschen aufgrund ihrer Verletzungen eine körperliche Behinderung zurückbehalten. Nachdem die Anzahl der akuten Nothilfeteams langsam zurückgeht, sorgt die CBM dafür, dass die erstversorgten Patienten auch mittel- und langfristig behandelt werden. Ulrike Veismann: "Jetzt ist außerdem eine gute Physiotherapie wichtig, damit die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine kommen."
Über 30 Jahre CBM-Hilfe auf Haiti
Die CBM ist seit über 30 Jahren auf Haiti tätig. Pro Jahr wurden vor dem Erdbeben fast 2.000 Menschen mit Behinderungen und rund 140.000 Patienten in den CBM-unterstützten Projekten in der Hauptstadt betreut.
Die CBM ist seit über 30 Jahren auf Haiti tätig. Pro Jahr wurden vor dem Erdbeben fast 2.000 Menschen mit Behinderungen und rund 140.000 Patienten in den CBM-unterstützten Projekten in der Hauptstadt betreut.
Die CBM leistet über ihre Partner vor Ort Nothilfe und Wiederaufbau und bittet um Spenden unter dem Kennwort "Haiti" auf das Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00). Die CBM unterstützt weltweit fast 1000 Projekte in 105 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern zu verbessern.
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