Erdbeben auf Haiti

Wiederaufbauhilfe nach der Katastrophe

Ein Kind vor den Trümmern eines Hauses
© CBM / Grossmann
Am 13. Januar 2010 riss ein Erdbeben die Menschen in Port-au-Prince ganz plötzlich in eine Katastrophe. Es gab Hunderttausende Todesopfer. Etwa 3,2 Millionen Menschen waren - oder sind bis heute Betroffene. 73.000 Überlebenden (Stand 01/11) konnte die CBM helfen. Online spenden
Wir sind Partner im "Bündnis Entwicklung Hilft"

Meldungen der CBM
September 2011: Gipsverbände erspart Operation
Ein Netzwerk aus Ärzten, Technikern und Beratern kümmert sich in einem auf drei Jahre angelegten Programm speziell um Kinder mit angeborenem Klumpfuß.
August 2011: Bei Wiederaufbau Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen
Seit Januar 2011 setzt sich die CBM in Haiti für einen Wiederaufbau ein, der den Zugang für behinderte Menschen gewährleistet. Sie bringt ihr Fachwissen bei den involvierten Partnern ein, und stellt sicher, dass Menschen mit Behinderungen einbezogen werden.
Juni 2011: CBM-Partner "Hôpital Adventiste d´Haiti"
In Adventisten-Krankenhaus in Port-au-Prince erhielten über 2000 Erdbebenopfer Rehabilitationsdienste.

05. April 2011: CBM verteilt 12.000 "Cholera-Präventions-Kits"
Um die Ausbreitung der Cholera einzudämmen, versorgt das CBM-Präventionsprogramm auf Haiti 60.000 Menschen mit Informationen und Hilfsmitteln.

28. Januar 2011: Talentshow bringt tolle Begabungen zutage
(Blogbeitrag von Gumy Dorvilmar, CBM-Mitarbeiter auf Haiti) - Eines der Reha-Zentren, die von der CBM in Haiti eingerichtet wurden, befindet sich im Norden von Port-au-Prince. Mit einer Talentshow wurde der Umzug in den neuen feste Standort gefeiert.
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12. Januar 2011: Haiti – Ein Jahr danach: CBM half bislang 73.000 Überlebenden

Sebastian spielt wieder mit beim Fußball – und das obwohl sein zweites Bein eine Prothese ist. Der Neunjährige ist einer der vielen tausend Menschen, die durch das Erdbeben am 12. Januar 2010 in Haiti schwere Verletzungen davongetragen haben. Rund 73.000 Überlebenden haben die CBM-Partner seitdem geholfen.
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16. November 2010: "Building back better" - "Wiederaufbau für eine bessere Zukunft"

Im Rahmen des Wiederaufbaus findet ein großes Symposium statt. Vertreter der Regierung, der Wirtschaft und von Nichtregierungs- und Behindertenorganisationen stehen zusammen für eine effektivere Koordination und Berücksichtigung von Menschen mit Behinderungen bei den Wiederaufbaumaßnahmen ein. "Building back better" ist die Devise - "Wiederaufbau für eine bessere Zukunft"!

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12. Juli 2010: Kindertageszentren geben Hoffnung

Ein halbes Jahr nach dem verheerenden Erdbeben: sechs Kindertageszentren, neun "Antennas" (Anlaufstellen für Menschen mit Behinderungen), unzählige physiotherapeutische Behandlungen u.a. Maßnahmen helfen den Haitianern, Hoffnung zu schöpfen. 

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12. April 2010:  Vor-Ort-Bericht über unsere Kindertageszentren auf Haiti

Dass die Kinder heute wieder lachen können, grenzt angesichts all ihrer Erfahrungen fast an ein Wunder. Ein Wunder, an dem die Kindertageszentren der lokalen CBM-Partner wichtigen Anteil haben ...

9. März 2010: Barrierefreier Wiederaufbau

Vielerorts sind die Trümmer noch nicht weggeräumt, doch schon in der Planungsphase von Neubauten öffentlicher Gebäude wird ein nationales Programm die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen. Das sei mehr als notwendig, sagt der Direktor der CBM, Rainer Brockhaus, denn "durch die Katastrophe könnte die Zahl der Haitianer, die mit einer Behinderung leben müssen, von zuvor 800.000 inzwischen auf nahezu eine Million Menschen angewachsen sein."

18. Februar 2010: Zehntausende dauerhaft Behinderte

Fünf Wochen nach dem verheerenden Erdbeben auf der Karibikinsel Haiti befürchtet die CBM, dass mehrere zehntausend Menschen eine dauerhafte Behinderung davontragen. Allein die vielen Arm- und Beinamputationen, die nach dem Einsturz von Gebäuden nötig wurden, um den Menschen das Leben zu retten, aber auch zu spät behandelte Knochenbrüche und andere schwere Verletzungen sind für die befürchtet hohe Zahl dauerhaft behinderter Menschen verantwortlich.

05. Februar 2010 - Interview mit Ulrike Veismann

Ulrike Veismann ist als Nothilfe-Koordinatorin der CBM nach Haiti gereist. Auf die Frage, was ihr die Kraft und den Mut gebe, im Katastrophengebiet zu arbeiten, meint sie: "Das Ausmaß der Katastrophe ist so unglaublich, man kann nicht wegschauen! Hier braucht es eine neue Solidarität mit den Haitianern in der ganzen Welt, weil das alleine nicht zu schaffen ist!"

01. Februar 2010 - CBM wird Regierungsberaterin

Die CBM steht in Haiti vor einer großen Aufgabe: Zusammen mit Handicap International (HI), einer ebenfalls weltweit arbeitenden Hilfsorganisation für Menschen mit Behinderungen, übernimmt sie im Auftrag der haitianischen Regierung und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Leitung der Unterabteilung „Verletzungen, Rehabilitation und Behinderungen“.

28. Januar 2010 - Interview mit Dr. Martin Ruppenthal

Martin Ruppenthal war einer der ersten Helfer, die nach dem Erdbeben in Haiti Hilfe leisteten. Nach fast 10 Tagen Einsatz kehrte er am Wochenende kurzfristig zurück nach Deutschland. Wir unterhielten uns mit ihm über seine Eindrücke und die Pläne, wie die CBM in den nächsten Jahren vor allem den zahlreichen Menschen mit Behinderungen in Haiti helfen wird.

27. Januar 2010 - CBM will Kinder mit Behinderung schützen und stärken

Sie gehören zu den verwundbarsten Opfern des Erdbebens: Kinder mit Behinderungen. Das Beben selber wird viele neue Fälle hervorbringen. Die CBM schätzt, dass auf ein getötetes Kind, drei verletzte kommen. Viele dieser Verletzungen werden durch ihre Schwere und die schlechte hygienische und medizinische Situation zu Behinderungen führen. Dazu kommen die seelischen Wunden und Traumata, die solche Erlebnisse hinterlassen.

21. Januar 2010 -
CBM erwartet drastischen  Anstieg von Behinderungen
Brüche, Amputationen und offene Wunden, die sich entzünden können, und überall Menschen, die das traumatische Erlebnis verarbeiten müssen – die Lage in Haiti ist schrecklich. „Wir bangen um die Menschen mit Behinderungen, die in unseren Projekten unterstützt werden und befürchten einen drastischen Anstieg von Behinderungen unter der Bevölkerung von Port-au-Prince“, sagt CBM-Direktor Rainer Brockhaus.

19. Januar 2010 - "Überlebenswille stärker denn je"

Er hat das Beben überlebt. Augenarzt Dr. Yuri Zelenski, ehemaliger Mitarbeiter der CBM in Port-au-Prince, war am 12. Januar nach Haiti gereist, um wieder einmal an seiner alten Wirkungsstätte, der CBM-geförderten Augenklinik des Universitätskrankenhauses mitzuarbeiten. Die Schreckensstunden, als die Erde schwankte, und das Grauen danach wird er sein Leben lang nicht vergessen.
18. Januar 2010 - Benzin reicht noch für zwei Tage
"Mit anpacken und tun, was gerade am nötigsten ist," so beschreibt Martin Ruppenthal, Regionalbeauftragter der CBM, die derzeitige Aufgabe des CBM-Expertenteams in Haiti. Während Ruppenthal mit der Ausgabe von Wasser und Nahrung beschäftigt ist, hilft CBM-Nothilfekoordinatorin Valérie Scherrer dabei, die vielen Patienten in eine Reihenfolge der Dringlichkeit zu bringen.

14. Januar 2010 - CBM-Expertenteam unterwegs

Ein Tag nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti ist ein Expertenteam der CBM unterwegs in die Krisenregion. Seine Aufgabe ist es, die Nothilfe mit den CBM-Projektpartnern vor Ort zu koordinieren und sich über die Verteilung der Aufgaben mit anderen Hilfsorganisationen abzustimmen. Für diese erste Phase hat die CBM 50.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt.

13. Januar 2010 - "Wir befürchten das Schlimmste"

"Wir befürchten das Schlimmste", sagt Rainer Brockhaus, Direktor der CBM, nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti. "Wir müssen davon ausgehen, dass auch unsere fünf Projekte in Port-au-Prince betroffen sind." Das Beben der Stärke 7,0 hat vor allem die Hauptstadt des Karibikstaates getroffen. 

Bildergalerien

Bildergalerie "Institut Montfort" (Gehörlosenschule, ehemaliger CBM-Partner)
Zu Bildern aus Haiti (Straßenszenen nach dem Beben)