Brian soll sehen können
Dr. Erdmann rettet Babyaugen
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Bei der Augenuntersuchung: Dr. Irmela Erdmann stellt fest, dass der kleine Brian auf die Lichtreize reagiert.© CBM
Brian ist acht Monate alt. Kurz nach der Geburt entdeckten seine besorgten Eltern weiße Flecken in seinen Pupillen und brachten ihr Baby ins Gesundheitszentrum in Kakiri.
Diagnose: Grauer Star
Die Mitarbeiter dort diagnostizierten einen grauen Star und überwiesen das Kind an das CBM-geförderte Mengo-Hospital in Kampala. Der Schreck der Eltern hielt sich zunächst in Grenzen. Der Vater hatte Hoffnung, dass sich das Problem möglicherweise innerhalb von ein paar Monaten von selber lösen würde.
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Ein zufriedenes Baby: Die Augenoperation war erfolgreich!© CBM
Operation ist unumgänglich
Die Eltern beobachteten ihr Kind. Vergeblich warteten sie auf Besserung. Beunruhigt folgten sie doch dem Rat des Klinikpersonals und machten sich auf den Weg ins Mengo-Hospital zu Dr. Irmela Erdmann. Sie verstand die Familie: Tatsächlich bessern sich manche angeborenen Veränderungen der Augen. In diesem Fall war die Ärztin jedoch froh, dass der Rat der Arztkollegen befolgt wurde, denn Brians Grauer Star war bereits in fortgeschrittenem Stadium.
Erfolgreicher Eingriff
Trotzdem konnte das Baby das Licht der Taschenlampe erkennen und sah und folgte dem Licht – aus welcher Richtung es auch immer kam. Das war ein gutes Zeichen! Die Operation verlief problemlos, am Tag danach war Brian ganz zufrieden und verfolgte die Lichtreize konzentriert mit den Augen. Dr. Erdmann hat den kleinen Patienten nach Hause entlassen und freut sich auf das Wiedersehen bei der Nachuntersuchung.
Helfen Sie mit!
Eine Augenoperation am Grauen Star bei Kindern kostet unter Vollnarkose 125 Euro.