Zum Glück wurden sie gefunden:

Heilung für Godfrey und Joane

Ein kleiner ugandischer Junge mit Handverband sitzt auf dem Schoß einer Frau.
Nach der Operation: Kordelia Fischer-Borchert und Godfrey.
Foto: CBM/argum/Einberger
Godfrey ist ein aufgeweckter kleiner Junge, der gerne lacht. Wenn man in seine blitzenden braunen Augen sieht, kann man sich kaum vorstellen, dass er manchmal auch sehr traurig war ...

... immer dann nämlich, wenn die anderen Kinder ihn wegen seiner Hände hänselten. Der Fünfjährige hatte eine angeborene Deformation der Finger: der Ring- und der kleine Finger waren an beiden Händen zusammengewachsen. Kordelia Fischer-Borchert fand Godfrey bei einem Außeneinsatz.

"Godfrey hatte durch die Fehlbildung Schwierigkeiten, einen Stift zu halten, es wäre ein Problem für ihn geworden, schreiben zu lernen", erzählt Kordelia. Im Krankenhaus in Mbarara organisierte sie die Operation, bei der die zusammengewachsenen Finger voneinander getrennt wurden. Noch trägt Godfrey an beiden Händen Verbände, doch bald schon wird ihn nichts mehr von anderen Kindern unterscheiden.

Die Operation ist nicht zuletzt wichtig für seine Seele, weiß Kordelia: "Seine Hände waren ein großes Problem für ihn, nicht nur, weil er nicht greifen konnte, sondern auch, weil die anderen Kinder ihn gehänselt haben."

Häufiges Problem: Klumpfüße

 Eine Frau untersucht den Fuß eines kleinen afrikanischen Mädchens.
Joane: Kordelia hat ihren kranken Fuß entdeckt und sorgt für Hilfe.
Foto: CBM/argum/Einberger
Die meisten Kinder, die mit einer Körperbehinderung ins OURS-Rehabilitationszentrum kommen, leiden an sogenannten Klumpfüßen, einer angeborenen Verdrehung des Fußes, die dazu führt, dass die Kinder nur noch auf dem Außenrist laufen können.

Joane z.B. war es unmöglich, so den langen Schulweg zu bewältigen. Im OURS-Projekt werden die Füße dieser Kinder zunächst für zwei Monate korrigierend eingegipst, um Muskulatur und Haut zu dehnen.
Im Anschluss an die darauffolgende Operation sind weitere Gipsbehandlungen, krankengymnastische Übungen und Schienen erforderlich.
Nach circa einem halben Jahr können die Kinder dann "richtig" laufen.

Helfen Sie mit ...

... dass Kinder wie Godfrey und Joane nicht mehr ausgegrenzt werden, sondern positive Zukunftsaussichten bekommen!

Schon 40 Euro im Monat reichen aus, um den Klumpfuß eines Kindes mit Gipsverbänden zu korrigieren!

Kennwort:
Klumpfußbehandlung