Augenarbeit im Kongo
Ein Wunder für Jeanne
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Hoffnungsvoll: Jeanne ist gespannt, ob sie nach Abnahme des Verbandes wieder sehen kann.
Foto: CBM/argum/Einberger
Partnerschaft Lions und CBM
Im Angebot hat die 59-Jährige insbesondere Produkte aus Mangoldwurzeln. Mit Charme und jederzeit einem freundlichen Wort bringt Jeanne ihre Waren an die Kunden. Viel bringt der Verkauf nicht ein, es reicht gerade für das Nötigste.
Nachlassende Sehkraft
Über viele Jahre hinweg erschwerte Jeanne ihre stetig nachlassende Sehkraft das Leben noch zusätzlich. Sie war mittlerweile so gut wie blind geworden und immer mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Dass es für ihre Blindheit Hoffnung auf Heilung gab, wusste sie lange nicht. Sie kannte nicht einmal die CBM-geförderte Augenklinik St. Joseph in Kinshasa.
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Nach der OP: Dr. Kilanga-
langa testet Jeannes Sehfähigkeit.
Foto: CBM/argum/Einberger
Vor diesem Informationsproblem stehen die Mitarbeiter in den Partnerprojekten der CBM sehr oft. Deshalb werden vermehrt Lehrer, Schulleiter und Pfarrer als Vermittler zwischen Projekt und Patienten eingesetzt. Auf diesem Wege erfuhr schließlich auch Jeanne von der Augenklinik, und dass die CBM die Behandlungskosten übernimmt.
Hoffnung auf Licht
Und so suchte Jeanne, begleitet von ihrer Nichte, die Sprechstunde der Augenklinik auf. Nach einigen Tests stand fest, dass beide Augen der Händlerin von Grauem Star betroffen waren. Eine Operation, die etwa 15 Minuten dauert, sollte ihr helfen. Würde sie nach so vielen Jahren Dunkelheit tatsächlich wieder sehen können? Eine unglaubliche Aussicht für Jeanne!
Jeanne kann wieder sehen
Am Tag nach der Operation nahm der behandelnde Arzt, Dr. Kilangalanga, vorsichtig den Verband ab – und Jeanne begann zu strahlen. Überglücklich und noch etwas unsicher schaute sie ihre Nichte an: "Ja, ich kann wieder sehen – es ist wie ein Wunder!"
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Foto: CBM/argum/Einberger
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Kennwort: Erwachsenen-OP am Grauen Star