Seit über 100 Jahren gemeinsam mehr erreichen

Die CBM

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Eingang zum Hauptgebäude der CBM
© CBM
Die Christoffel-Blindenmission (CBM) ist eine internationale christliche Entwicklungshilfeorganisation, deren Hauptziel es ist, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden.
Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung arbeitet die CBM mit Partnerorganisationen in den einkommensschwachen Ländern zusammen. Sie bieten dort Gesundheitsdienste an, ermöglichen Kindern mit Behinderungen den Schulbesuch und verschaffen behinderten Erwachsenen Zugang zu Rehabilitationsdiensten und einem Broterwerb.
Außerdem tritt die CBM für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als gleichberechtigte Mitglieder in allen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens ein. Die CBM-Partner in Übersee bieten dazu präventive, kurative, erzieherische und rehabilitative Dienste von hoher Qualität an. Sie sollen unter anderem helfen, Armut zu verringern und die Selbstständigkeit betroffener Menschen zu verbessern.
Rund 800 Hilfsprojekte in 89 Ländern
Derzeit unterstützt die CBM 803 Projekte in 89 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Durch ihre Partner erreicht die CBM zurzeit über 25 Millionen Menschen. Mitgliedsvereine in zehn Ländern finanzieren das gemeinsame Arbeitsprogramm mit einem Gesamtbudget von etwa 55 Millionen Euro (fast 60 Prozent davon aus Deutschland). Weltweit spenden knapp eine Million Menschen für die CBM. Allein in Deutschland sind es rund 550.000.
Allianzpartner und globale Programme
Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt und hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. In Zusammenarbeit mit der WHO und anderen Trägern initiierte die CBM die Kampagne „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“, deren Ziel es ist, dass bis zum Jahr 2020 niemand mehr an einer vermeidbaren oder heilbaren Augenerkrankung erblindet. Ebenso arbeitet die CBM daran, eine internationale Initiative zur Bereitstellung von kostengünstigen Hörgeräten für hörbehinderte Menschen in einkommensschwachen Ländern auf den Weg zu bringen (WWHearing).
In Deutschland ist die CBM u.a. Mitglied des Diakonischen Werks der EKD, des Verbands Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und Vereinbarungspartner des Evangelischen Missionswerks (EMW).
Arbeitsprinzipien und Strukturen
Zehn CBM-Regionalbüros weltweit assistieren den derzeit 654 Partnerorganisationen bei der Bereitstellung ihrer Dienste für Menschen mit Behinderungen. Durch die 95 entsandten professionellen Vollzeitmitarbeitenden der CBM (Augenärzte, Sonderpädagogen, Physiotherapeuten, Projektmanager, u.a.) werden die Fähigkeiten der lokalen Partner gefördert. Dies geschieht durch Kompetenzvermittlung ebenso wie durch die Bereitstellung von finanziellen Ressourcen zur Entwicklung der Infrastruktur.
Wichtige Wurzeln in Berlin
Wichtige Wurzeln der CBM liegen in Berlin, wo der Freundeskreis von CBM-Gründer Pastor Ernst Jakob Christoffel seit 1911 seinen Mittelpunkt hatte. Dieser Kreis existierte auch nach der Teilung Deutschlands weiter und hatte seine Zentrale in Potsdam, während der jüngere Zweig in der Bundesrepublik schneller wuchs und zum Mittelpunkt des heute weltweit arbeitenden Werkes wurde. 1992 wurden die beiden Freundeskreise von Ost- und Westdeutschland vereint. Von Potsdam aus werden weiterhin die überaus engagierten Förderer in der Region betreut.
Die Christoffel-Blindenmission führt seit Jahren ununterbrochen das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) herausgegebene Spendensiegel.
Stand: Juni 2011
Download (PDF): Die CBM - Ein Portrait
Link: Grauer Star Simulator der CBM
Link: Brailleübersetzer der CBM
Link: Fingeralphabet
Link: Wissenstest zum Thema Katarakt
Link: Auslegung der Monatsandacht durch Mitarbeiter der CBM
Link: Bereich für Schulen, Kirchen und Gemeinden
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