Presseinformation vom 21. September 2010

Amateur-Triathlet Daniel Reissig spendet für CBM

Ein Mann läuft in ein Ziel ein
Wiesbaden. Es regnet, donnert und blitzt. Sturzbäche schießen die Straßen herunter, doch Daniel Reissig gibt nicht auf. Er will den Halb-Ironman beenden, den „härtesten halben Tag des Jahres“ überstehen und damit blinde und sehbehinderte Menschen unterstützen. Pro geschwommenem, gefahrenem und gelaufenem Kilometer spenden er und sein Partner – der Personaldienstleister Randstad – einen Betrag von 4,42 Euro an die Christoffel-Blindenmission (CBM). Reissig zeigte Kampfgeist und hielt durch. Dadurch kam bei dem Halb-Ironman in Wiesbaden eine Summe von 500 Euro zusammen.
"Ich habe großen Respekt vor blinden Menschen, wie sie trotz der Behinderung ihr Leben meistern", sagt der Hesse, der mit 14 Jahren beinahe selbst erblindet wäre. Eine schwere, beidseitige Sehnerventzündung sorgte damals dafür, dass er aus vier Metern Entfernung noch nicht mal ein "A" in Größe eines Posters entziffern konnte. Mit dem Sport war es damit vorbei. Fußball und Leichtathletik, die Sportarten, die ihm so viel Spaß machten, konnte er nun nicht mehr treiben.
Durch viel Glück kann er heute wieder sehen und hat sogar seine volle Sehstärke zurück. Jetzt möchte er etwas zurückgeben und hat sich entschlossen, in Wiesbaden für blinde und sehbehinderte Kinder zu starten.
"Das Härteste, was ich bisher gemacht habe"
"Der Halb-Ironman war wirklich mit Abstand das Härteste, was ich bisher gemacht habe", fasst Reissig das Rennen zusammen. Nach 05:40.44 Stunden läuft er über die Ziellinie und ist glücklich. Er hat es geschafft. 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen liegen hinter ihm. Auch das Unwetter konnte ihn schließlich nicht aufhalten.
Trotz der Strapazen denkt der Amateur-Triathlet schon weiter. Sein nächstes großes Ziel sind die Ironman-Europameisterschaften am 24. Juli 2011 in Frankfurt. Auch hier will Reissig wieder für Menschen mit Sehbehinderung antreten und den erlaufenen Betrag der CBM spenden.
Mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Hilfe für Menschen mit Behinderung
Die CBM unterstützt weltweit fast 900 Projekte in 99 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder Gefahr laufen, behindert zu werden. 2009 wurden durch die CBM rund 24 Millionen Menschen mit Behinderungen behandelt, gefördert oder betreut. Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt und hat seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wird die CBM seit 1993 zu den anerkannten und empfohlenen Spendenwerken gezählt.
Weitere Informationen finden Sie im Blog von Daniel Reissig
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