Presseinformation vom 22. Juni 2010

Neuer Missionsrat bei Christoffel-Blindenmission

Gruppe von neun Personen
Der Missionsrat der CBM im Juni 2010: (v.l.) Thomas Keßler, Cornelia Schattat, Gustav Duden, Dr. Hans-Eugen Schulze, Christoph Huppenbauer, Christiane Hempfling, Dr. Heinz-Otto Weber, Claudia König, Matthias Meister (nicht auf dem Bild: Natascha Gückel)
© CBM
BENSHEIM. Bei der Christoffel-Blindenmission (CBM) gibt es einen neuen Missionsrat. Turnusmäßig stand bei der Mitgliederversammlung am Samstag (19.) im südhessischen Bensheim die Wahl von sechs der insgesamt neun Mitglieder an. Bei ihrer ersten Kandidatur wurden Gustav Duden (Heidelberg) und Thomas Keßler (Berlin) ernannt. Mit Christoph Huppenbauer (Rendsburg) kehrt nach vier Jahren ein ehemaliges Mitglied zurück. Wiedergewählt wurden Natascha Gückel (Frankfurt), Christiane Hempfling (Altenberg) und Cornelia Schattat (Berlin).

Missionsrat legt mit Vorstand Ziele der Entwicklungsorganisation fest


Der Missionsrat der CBM legt in Zusammenarbeit mit dem hauptamtlichen Vorstand die Grundsätze der Geschäftspolitik fest und verabschiedet u.a. den Jahreshaushaltsplan.

Dem Heidelberger Juristen Gustav Duden sind besonders die Maßnahmen zur Heilung und Verhütung von Blindheit in der Welt ein wichtiges Anliegen. Natascha Gückel aus Frankfurt bringt ihre Kompetenzen aus dem internationalen Finanzdienstleistungssektor mit ein.

Augenoptikerin Christiane Hempfling aus Altenberg ist seit einem Besuch in Nepal 1988 von der professionellen Hilfe der CBM begeistert. Pastor Christoph Huppenbauer (Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde) will besonders die ökumenische Ausrichtung der CBM stärken.

Diplomvolkswirt Thomas Keßler aus Hettstedt hat in Entwicklungsländern gesehen, welche „segensreiche Arbeit Nichtregierungsorganisationen für soziale und berufliche Inklusion, insbesondere von Menschen mit Behinderungen in diesen Ländern leisten“ und setzt seine Erfahrungen jetzt für die CBM ein. Claudia Koenig aus Bonn kennt die weltweite CBM-Arbeit aus erster Hand, denn sie war fünf Jahre lang selber für die CBM als Regionalbeauftragte in Indien tätig.

Der Frankfurter Matthias Meister bringt als Jurist und Theologe gleich zwei wichtige Komponenten in die Missionsratsarbeit ein. Diplom-Geografin Cornelia Schattat aus Berlin ist in vielfältiger Weise in der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit engagiert und war in den letzten vier Jahren Vorsitzende des CBM-Missionsrats.

Rechtsanwalt Dr. Heinz-Otto Weber aus Glashütten im Taunus ist ein Verfechter des Förderprinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“, das er auch bei der CBM verwirklicht sieht. Dr. Hans-Eugen Schulze, Bundesrichter a.D., steht dem Gremium seit langem als Ehrenmitglied zur Seite.

Mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Hilfe für Menschen mit Behinderungen

Die CBM unterstützt weltweit fast 1.000 Projekte in 105 Ländern mit dem Hauptziel, die Lebensqualität der ärmsten Menschen zu verbessern, die behindert sind oder Gefahr laufen, behindert zu werden. Die Unterstützung im medizinischen Bereich umfasst besonders Kliniken, Programme zur Vorsorge oder Behandlung von Blindheit und Gehörlosigkeit sowie orthopädische Spezialabteilungen. In der Rehabilitation fördert die CBM Schul- und Berufsausbildung sowie Programme zur gemeindenahen Rehabilitation behinderter Menschen.

Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt und hat seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (dzi) wird die CBM seit 1993 zu den anerkannten und empfohlenen Spendenwerken gezählt.
Link: Grauer Star Simulator der CBM
Link: Brailleübersetzer der CBM
Link: Fingeralphabet
Link: Wissenstest zum Thema Katarakt
Link: Auslegung der Monatsandacht durch Mitarbeiter der CBM
Link: Bereich für Schulen, Kirchen und Gemeinden
Link: Nothilfe für Philippinen
Link: CBM auf Facebook
Link: CBM auf YouTube
Link: Newsletter der CBM bestellen
Link: RSS der CBm abonnieren
Link: CBM Kinderpate werden