Presseinformation zum 31. März 2010
Bundesverdienstkreuz für Dr. Albrecht und Kristina Hennig
CBM-Mirarbeiterehepaar für jahrzehntelange Arbeit in Nepal geehrt
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Botschafterin Verena Gräfin von Roedern (rechts): Sie übergab Ehepaar Hennig jeweils das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.© CBM
BENSHEIM/KATHMANDU. 28 Jahre im Einsatz für blinde Menschen in Nepal – dafür erhielten der aus Kusel/Pfalz stammende Augenarzt Dr. Albrecht Hennig und seine Frau Kristina am 29. März 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die deutsche Botschafterin Verena Gräfin von Roedern würdigte in ihrer Rede das vorbildliche Engagement des Ehepaares, das im Auftrag der Christoffel-Blindenmission in dem nepalischen Städtchen Lahan die zweitgrößte Augenklinik der Welt aufgebaut hat.
Es ist eine Geschichte des Verzichts und des Erfolgs. Verzicht auf die Übernahme der etablierten väterlichen Praxis in Deutschland, Verzicht auf ein „normales“ Familienleben und westlichen Komfort im Austausch für spartanische Lebensbedingungen in einem politisch oft schwierigen Umfeld. Der Erfolg: eine Augenklinik, in der für die Ärmsten der Armen nach höchsten Standards gearbeitet wird, hunderttausende Patienten, die ihr Augenlicht wiederbekommen haben, die Entwicklung einer Operationstechnik für Grauen Star (Fishhook-Technik), die inzwischen weltweit angewendet wird.
Was 1982 mit einem Vierjahresvertrag begann, ist heute noch lange nicht beendet: Das Sagarmatha Choudhary Augenhospital in Lahan behandelt jedes Jahr über 100.000 Augenpatienten, mehr als 40.000 von ihnen werden von Dr. Hennig und seinem Team am Grauen Star operiert und erhalten so ihr Augenlicht zurück. Und da die Klinik dem Andrang kaum noch gewachsen war, legte Dr. Hennig Ende 2009 den Grundstein für eine zweite Augenklinik in Biratnagar. Damit noch viel mehr arme, blinde Menschen in dieser abgelegenen Gegend der Welt erreicht werden können.
Es ist eine Geschichte des Verzichts und des Erfolgs. Verzicht auf die Übernahme der etablierten väterlichen Praxis in Deutschland, Verzicht auf ein „normales“ Familienleben und westlichen Komfort im Austausch für spartanische Lebensbedingungen in einem politisch oft schwierigen Umfeld. Der Erfolg: eine Augenklinik, in der für die Ärmsten der Armen nach höchsten Standards gearbeitet wird, hunderttausende Patienten, die ihr Augenlicht wiederbekommen haben, die Entwicklung einer Operationstechnik für Grauen Star (Fishhook-Technik), die inzwischen weltweit angewendet wird.
Was 1982 mit einem Vierjahresvertrag begann, ist heute noch lange nicht beendet: Das Sagarmatha Choudhary Augenhospital in Lahan behandelt jedes Jahr über 100.000 Augenpatienten, mehr als 40.000 von ihnen werden von Dr. Hennig und seinem Team am Grauen Star operiert und erhalten so ihr Augenlicht zurück. Und da die Klinik dem Andrang kaum noch gewachsen war, legte Dr. Hennig Ende 2009 den Grundstein für eine zweite Augenklinik in Biratnagar. Damit noch viel mehr arme, blinde Menschen in dieser abgelegenen Gegend der Welt erreicht werden können.




