Dagmar Wöhrl im Gespräch mit sehbehinderten Schülerinnen

Bundestagsabgeordnete besucht CBM-Projekt in Nepal

Schüler mit Sehbehinderung zeigen Frau Wöhrl die Hilfsmittel, die ihnen das Lesen ermöglichen.
© Dagmar Wöhrl
Ein Mann überreicht einer Frau ein geschnitztes Holzstück
Ein geschnitztes Objekt aus der Hand eines NAWB-Mitarbeiters soll Dagmar Wöhrl an ihren Besuch erinnern.
© CBM/NAWB
Gruppenbild mit 13 Leuten, darunter eine Frau
Die Besucherdelegation und ihre Gastgeber.
© CBM/NAWB
Während einer Nepal-Reise Ende Februar besuchte Dagmar Wöhrl, Ausschussvorsitzende für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Bundestag, unterschiedliche deutsche Entwicklungsprojekte. Dabei lernte sie auch die CBM-geförderte "Nepal Association for the Welfare of the Blind" (NAWB) in Kathmandu kennen. Der nepalesische Verband für blinde Menschen wird seit 1983 von der Christoffel-Blindenmission unterstützt.
Als Willkommensgruß erhielten Frau Wöhrl mit ihren Kollegen und Udo Weber von der deutschen Botschaft ganz traditionell Blumen - und einen seidenen Schal mit dem NAWB-Logo.
Nationale Blindenschrift-Bibliothek
Im gerade neu etablierten Low-Vision-Zentrum lernte die deutsche Besuchergruppe die Arbeit mit stark sehbehinderten Menschen kennen. In der Braille-Bücherei, zugleich die Nationale Blindenschrift-Bibliothek, gab es die Gelegenheit zum Gespräch mit Schülern, die die Blindenschrift beherrschen. Mit Begeisterung zeigten die Schüler Frau Wöhrl ihre besonderen Hilfsmittel. Die Bibliothek dient einer Reihe weiterer Lehreinrichtungen als Verteilungszentrum von Braille-Literatur. Frau Wöhrl ließ sich die Software erläutern, die nepalesische Texte in Blindenschrift transkribiert und in der Braille-Druckerei des Projekts genutzt wird.
Berufliche Ausbildung und Mikrokreditprogramme
Bei einer Begegnung mit einer Selbsthilfegruppe von Menschen mit Sehbehinderung kamen die Möglichkeiten der Berufssausbildung und Mikrokreditprogramme des NAWB zur Sprache - auch die Schwierigkeiten der Mitglieder, ihre Produkte zu vermarkten.

Bundestagsabgeordnete drückt Wertschätzung aus
Der frühere NAWB-Vorstand, Herr Raut, betonte, dass das Programm für Menschen mit Sehbehinderungen ohne die wertvolle, nun schon lange andauernde Hilfe der CBM niemals so erfolgreich hätte sein können. - Frau Wöhrl bedankte sich beim Verband und der CBM für die Möglichkeit, das Projekt kennenzulernen und drückte ihre Wertschätzung für die Arbeit des NAWB aus: "In jedem Fall wird das Leben der Menschen mit Behinderungen in Nepal entscheidend positiv verbessert! Dafür ein herzliches Dankeschön von mir!"

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