Pressemeldung vom 02. Juni 2009

Bitte helfen Sie den Ärmsten der Armen!

Preisliste von Lebensmitteln in Kenia
© CBM
Liebe Spenderin, lieber Spender,
obwohl die Entwicklungsländer keine Schuld an der Finanzkrise tragen, bekommen gerade die Ärmsten der Armen deren Auswirkungen zu spüren. Einige Partner der CBM berichten, dass die Preise für Grundnahrungsmittel enorm gestiegen sind. Beiliegend finden Sie eine Tabelle der Teuerungsraten in Kenia. Zwar verlangen die CBM-Partner von Bedürftigen etwa für eine Augenoperation lediglich einen Minimalbetrag, trotzdem können immer weniger Patienten diesen aufbringen. So versuchte ein 58-jähriger Mann, der seit zwei Jahren blind war, vergeblich, auf dem Markt zwei Hühner zu verkaufen. Dann bot er die Hühner den Ärzten des Projekts in Kisangani/Kongo als Zahlungsmittel an. Die Ärzte operierten ihn kostenlos.
In Kamerun können viele Eltern, deren Kinder eine CBM-geförderte Schule für gehörlose Kinder besuchen, das Schulgeld nicht mehr bezahlen. Damit die Kinder weiter unterrichtet werden können, ist die Schule dringend auf weitere Unterstützung angewiesen. Ein Blindheitsverhütungsprojekt in Kimpese/Kongo berichtet, dass viele Patienten erst spät behandelt werden. Viele haben kaum Geld und können ohne Fahrzeug und Begleiter nicht zum Projekt gelangen.
Diese Beispiele zeigen, dass die Versorgung zahlreicher behinderter Menschen auf dem Spiel steht. Deshalb bitte ich Sie von Herzen, diese Menschen – wenn es Ihnen irgend möglich ist – zu unterstützen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe,
Ihr
Reinhold Behr
– Direktor –
PS: Jede Spende hilft behinderten Bedürftigen in Entwicklungsländern!
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