Joyce - Sonnenschein aus Tansania
Auf dem Weg zum Licht!
Joyce hält die Hand ihrer Oma ganz fest, als sie sich von ihr auf das Klinikgelände führen lässt. Sie kann den nahegelegenen schneebedeckten Kilimandscharo nicht sehen, den höchsten Berg Afrikas, nach dem das CBM-geförderte Krankenhaus Kilimanjaro Christian Medical Centre (KCMC) in Tansania benannt ist – das vierjährige Mädchen ist blind.
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Joyce, vier Jahre alt, blind - und ihre Großmutter, die auch Joyce heißt.© CBM / argum / Einberger
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Zum ersten Mal im Krankenhaus: Joyce wartet mit ihrer Großmutter auf die Untersuchungen.© CBM / argum / Einberger
Joyce sieht auch nicht die bunt-gemusterte Kleidung der Patientinnen, die sich mit ihren Angehörigen auf dem Rasen entspannen. Dass sie all das nicht sehen kann, ist nicht das Schlimmste. Als Grundschullehrerin weiß die Oma, wie wichtig eine Operation ist: "Als Blinde könnte Joyce nicht zur Schule gehen. Eine Blindenschule gibt es nicht in unserer Nähe." Das Mädchen ist zum allerersten Mal in einem Krankenhaus. Alles ist so groß, so neu – und so ungewiss. Zum Glück ist die Oma immer in der Nähe. Mutter Elizabeth konnte nicht mit ins Krankenhaus kommen. Sie muss sich um ihr Baby kümmern, Joyces Schwester Mwanahamisi.
Bildergalerie
Joyces Welt wird immer dunkler
Im April dieses Jahres bemerkte die Mutter etwas Weißes in Joyces Pupillen und war besorgt. Auch den Nachbarskindern fiel auf, dass Joyce kaum noch etwas sah: Beim Spielen konnte sie den Ball nicht mehr fangen und wurde oft von ihm getroffen. Glücklicherweise wurde sie bei einem Außeneinsatz der Augenabteilung des Krankenhauses gefunden, untersucht und überwiesen. Bereits gestern ist Joyce angekommen. Sieben Stunden waren sie und ihre Oma, die ebenfalls Joyce heißt, in einem Kleinbus, einem Matatu, unterwegs.
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Joyces Welt wird immer dunkler
Im April dieses Jahres bemerkte die Mutter etwas Weißes in Joyces Pupillen und war besorgt. Auch den Nachbarskindern fiel auf, dass Joyce kaum noch etwas sah: Beim Spielen konnte sie den Ball nicht mehr fangen und wurde oft von ihm getroffen. Glücklicherweise wurde sie bei einem Außeneinsatz der Augenabteilung des Krankenhauses gefunden, untersucht und überwiesen. Bereits gestern ist Joyce angekommen. Sieben Stunden waren sie und ihre Oma, die ebenfalls Joyce heißt, in einem Kleinbus, einem Matatu, unterwegs.
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Faszinierend: Was für eine wunderschöne Rassel! Joyce kann sie sehen!© CBM / argum / Einberger
Überwältigt von neuen Eindrücken
Bei der Voruntersuchung stellt Augenarzt Dr. Heiko Philippin von der CBM fest, dass Joyce auf beiden Augen Grauen Star hat, der sie blind gemacht hat. Am nächsten Morgen operiert das Team um Dr. Philippin Joyce hochkonzentriert. "Bei Kindern sind alle besonders angestrengt, denn die Kleinen haben ihr Leben noch vor sich", so Heiko. Die 52-jährige Oma vertraut dem Team, zu Recht: Nach etwa einer halben Stunde ist die trübe Linse durch eine hochwertige Kunstlinse ersetzt. Als der Verband abgenommen wird, ist Joyce verwirrt und überwältigt von den neuen Eindrücken. Doch später lacht sie über die Lichtreflexe einer bunten Rassel. Vor der Entlassung bekommt sie einen Termin für die Nachuntersuchung, bei der sie eine Brille erhält.
Auf in eine bessere Zukunft
Danach geht es über holprige Straßen auf den Heimweg. Mit großen Augen betrachtet Joyce die schöne Landschaft. Schirmakazien, baumbewachsene Hügel und Maisfelder rauschen an ihr vorbei. Als beide Joyces zu Hause im Pare-Gebirge ankommen, werden sie von Verwandten und Freunden begeistert begrüßt. Joyce läuft ihrer Mutter Elizabeth gleich in die Arme. "Ich bin glücklich, dass Joyce wieder sehen kann. In zwei Jahren kann sie die Schule besuchen und hat eine bessere Zukunft vor sich", sagt Elizabeth. Nachbarskinder kommen angerannt, rufen: "Hallo, Joyce", tanzen um sie herum und singen lustige Kinderreime. Zu Hause dreht Joyce das Radio auf, wiegt sich im Takt der Musik und strahlt wie der Sonnenschein.
Bei der Voruntersuchung stellt Augenarzt Dr. Heiko Philippin von der CBM fest, dass Joyce auf beiden Augen Grauen Star hat, der sie blind gemacht hat. Am nächsten Morgen operiert das Team um Dr. Philippin Joyce hochkonzentriert. "Bei Kindern sind alle besonders angestrengt, denn die Kleinen haben ihr Leben noch vor sich", so Heiko. Die 52-jährige Oma vertraut dem Team, zu Recht: Nach etwa einer halben Stunde ist die trübe Linse durch eine hochwertige Kunstlinse ersetzt. Als der Verband abgenommen wird, ist Joyce verwirrt und überwältigt von den neuen Eindrücken. Doch später lacht sie über die Lichtreflexe einer bunten Rassel. Vor der Entlassung bekommt sie einen Termin für die Nachuntersuchung, bei der sie eine Brille erhält.
Auf in eine bessere Zukunft
Danach geht es über holprige Straßen auf den Heimweg. Mit großen Augen betrachtet Joyce die schöne Landschaft. Schirmakazien, baumbewachsene Hügel und Maisfelder rauschen an ihr vorbei. Als beide Joyces zu Hause im Pare-Gebirge ankommen, werden sie von Verwandten und Freunden begeistert begrüßt. Joyce läuft ihrer Mutter Elizabeth gleich in die Arme. "Ich bin glücklich, dass Joyce wieder sehen kann. In zwei Jahren kann sie die Schule besuchen und hat eine bessere Zukunft vor sich", sagt Elizabeth. Nachbarskinder kommen angerannt, rufen: "Hallo, Joyce", tanzen um sie herum und singen lustige Kinderreime. Zu Hause dreht Joyce das Radio auf, wiegt sich im Takt der Musik und strahlt wie der Sonnenschein.
Film "Was tust du als Erstes, wenn du wieder sehen kannst?"
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Joyce freut sich riesig, wieder zu sehen: Hier knuddelt sie ihre kleine Schwester Mwanahamisi (links).© CBM / argum / Einberger
Helfen Sie mit! - Jeder Euro hilft
Bitte unterstützen Sie uns, damit Kinder wie Joyce mit anderen Kindern spielen und
später zur Schule gehen können. Bei Kindern kostet eine Operation am Grauen Star 125 Euro, denn sie werden unter Vollnarkose operiert. Helfen Sie mit!
Kennwort: Grauer Star
später zur Schule gehen können. Bei Kindern kostet eine Operation am Grauen Star 125 Euro, denn sie werden unter Vollnarkose operiert. Helfen Sie mit!
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