Presseinformation zum 14. Oktober 2009

Aktionstag gegen Armut

Logo der internationalen Woche
© CBM
BENSHEIM. Unter dem Motto "Augen auf für Eine Welt" weisen die Christoffel-Blindenmission (CBM), das Nord-Süd-Forum und die Stadt Bensheim am Samstag den 17. Oktober auf den Welttag gegen Armut hin. Mit einem Stand an der Bachmauer gegenüber von Kaufhaus Ganz informieren sie von 10 bis 13 Uhr die Bensheimer Bürger zugleich über die geplante dritte Internationale Woche vom 21. bis 26. Juni 2010. CBM-Bildungsreferent Sönke Bruch, der am Samstag am Infostand Fragen beantwortet, erklärt: "Wir setzen uns dafür ein, dass ein Kind, das heute in einem armen Land geboren wird, nicht 30 Jahre früher sterben muss, als ein Kind aus einem wohlhabenden Land. Es ist höchste Zeit, diese Misere zu beenden!"
Gemeinsam den Armen Gehör verschaffen
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) erklärte den 17. Oktober im Jahr 1992 zum "Internationalen Tag zur Überwindung der Armut". Entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt würdigen an diesem Tag den Widerstand der von Armut betroffenen Menschen gegen Elend und Ausgrenzung, damit die Menschenrechte endlich für alle gelten.
Dazu soll auch die internationale Woche 2010 in Bensheim beitragen. Bei dieser Aktion wollen entwicklungspolitische Gruppen und Vereine ihre Kräfte bündeln, um den Armen Gehör zu verschaffen. Mit einer Vielzahl von Aktionen sollen die Bürger auf die Lebenssituation in den Entwicklungsländern hingewiesen werden. Höhepunkt ist – wie bereits in den Jahren 2005 und 2007 – ein internationaler Markt in Bensheim. Dort werden entwicklungspolitische Organisationen und
Initiativen aus Bensheim und Umgebung ihre Arbeit vorstellen und zeigen, was jeder zur Bekämpfung der Armut in Afrika, Asien und Lateinamerika beitragen kann.
Es gibt noch viel zu tun
Mit den "Millenniums-Entwicklungszielen" haben die Vereinten Nationen bereits im Jahr 2000 konkrete Ziele für eine bessere, gerechtere und sicherere Welt benannt. Dazu gehören unter anderem Trinkwasserverbesserung, Nahrungsmittelsicherheit, Schulbildung und Zugang zu Gesundheitsversorgung, Gleichstellung der Geschlechter und ökologische Nachhaltigkeit. Die Bundesregierung hat sich gemeinsam mit anderen Regierungen verpflichtet, die "Millenniums-Entwicklungsziele" bis zum Jahr 2015 zu verwirklichen. "Um das zu erreichen, muss noch viel getan werden", so Sönke Bruch. "Arme Menschen in den Entwicklungsländern brauchen gerade jetzt unsere Unterstützung, denn sie leiden am meisten unter den Folgen der Finanz-und Wirtschaftskrise. Die neu gewählte Bundesregierung muss sich dieser Aufgabe stellen".
Schulen und Kindergärten engagieren sich
Wie bereits 2005 und 2007 sollen im Juni nächsten Jahres wieder Schulen und Kindergärten zu einem Eine-Welt-Rundgang auf dem internationalen Markt eingeladen werden. Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher beginnen bereits jetzt eine Reihe von Projekten zu den Lebensbedingungen in verschiedenen Entwicklungsländern. Diese werden dann im Rahmen der Internationalen Woche vorgestellt.
Weitere Informationen unter www.internationalewoche.de
Link: Grauer Star Simulator der CBM
Link: Brailleübersetzer der CBM
Link: Fingeralphabet
Link: Wissenstest zum Thema Katarakt
Link: Auslegung der Monatsandacht durch Mitarbeiter der CBM
Link: Bereich für Schulen, Kirchen und Gemeinden
Link: Nothilfe für Philippinen
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