CBM-Hilfe nach der Tsunami-Katastrophe

Unvorstellbares Leid brach mit der Flut über Südasien herein

Völlig zerstörtes Haus
Nach dem Tsunami: Völlig zerstörtes Haus in Indien.
Foto: CBM
In Indien, Indonesien und Sri Lanka sind Projekte der CBM betroffen.

26. Dezember 2009: 5 Jahre danach - Tsunami-Überlebende brauchen noch immer CBM-Hilfe
Zur Pressemeldung vom 26. Dezember 2004
Das Ausmaß des Seebebens
Bilder der Katastrophe
Hilfe in Sri Lanka
Indien nach dem Tsunami


Aufeinander abgestimmte Hilfe in vier Phasen

In Indien leisten die Partner, vor allem Krankenhäuser, in drei Bundesstaaten Nothilfe und etablierten ein Koordinationsteam für die langfristige Aufbauarbeit. In Indonesien wird mittelfristig beim Wiederaufbau von Häusern insbesondere für Menschen mit Behinderungen geholfen und CBM-Mitarbeiter Dr. Istvan Patkai wird Helfer anleiten, wie sie traumatisierten Opfern psychologische Hilfe gegeben werden kann. In Sri Lanka sind über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 200 Freiwillige von vier Partnerorganisationen im Einsatz. In folgender Weise wird vorgegangen:

Phase 1: Nothilfe
Mit Lebensmitteln, Medikamenten, Decken und Kleidung werden Familien in den ersten vier Wochen unterstützt.

Phase 2: Eingliederung
Parallel dazu wird damit begonnen, die Familien wieder anzusiedeln und vor-übergehende Behausungen zu bauen.

Phase 3: Langfristiger Wiederaufbau
Errichtung fester Häuser für obdachlose Familien und Schaffung von Erwerbsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen sowie weitere Maßnahmen zur Rehabilitation.

Phase 4: Rückkehr zur „Normalität“
Parallel zur Phase 3 soll die ursprüngliche Arbeit unserer Partner zur gemeindenahen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen wieder aufgenommen und verstärkt werden. Die genauen Kosten für die Wiederaufnahme der Arbeit in vier Projekten können bisher nur geschätzt werden und liegen bei rund 200.000 Euro.
Wir brauchen auch weiterhin Ihren Beistand durch Gebete und Gaben, die überlebenden Opfern wieder eine Perspektive geben.

Die erste Phase der Hilfe ist angelaufen

"Mir scheint manchmal, als ob alles was wir anbieten können, niemals genug sein wird", schreibt CBM-Koordinatorin Tita Hahn-Godeffreoy am nach ihrem ersten Besuch in der süd-srilankischen Stadt Tangalle am 4. Januar 2005. Nach der ersten Bestandaufnahme wird deutlich: Es fehlt buchstäblich an allem. Die CBM konzentriert ihre Hilfe zunächst auf Dinge des täglichen Lebens:
  • Lebensmittelpakete (pro Tag und Person): 2 Euro
  • Hygieneartikel: 3 Euro
  • Decken: 15 Euro
  • Kochutensilien: 32 Euro
  • Familienpaket mit Nahrung und Wasser für 30 Tage: 120 Euro
  • Temporäre Behausungen: 460 Euro
  • Festes Zwei-Zimmer-Haus (pro Familie): 1.100 Euro
  • Hilfsgelder zur Wiederaufnahme der Arbeit der betroffenen Projektpartner: zusammen ca. 200.000 Euro
"Ich hoffe, dass die CBM uns auch weiterhin in unserer Arbeit unterstützt."
Pfr. Anandarajah
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